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Die Sommerferien sind da!

Mittwoch, 23. Juni 2010, 11:00 Uhr

Im Freistaat geht das Schuljahr zu Ende und die süßen Wochen der Sommerferien beginnen. Die meisten Schüler werden danach wieder die Schulbank drücken, für rund 6500 Abiturienten heißt es dieses Jahr allerdings "Schools out forever". Wer seine schulische Laufbahn wo und wie abgeschlossen hat erfahren sie mit einem Klick...

Heute endet an allen Schulen im Freistaat für 243.800 Schüler und 28.100 Pädagogen das Schuljahr. Damit geht auch für 6.536 Thüringer Gymnasiasten die aktive Schulzeit zu Ende. An den Abiturprüfungen in den Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Kollegs haben von 6.756 Schülerinnen und Schülern der 12 und 13 Klassen 6.648 teilgenommen.

6.536 von ihnen haben das Abitur geschafft. Das sind 98,3 Prozent. Der prozentuale Anteil liegt damit in diesem Jahr im Schnitt der vergangenen Schuljahre (97,5 bis 98,3 Prozent). Die Noten des diesjährigen Abiturjahrgangs reichen von 1,0 bis 3,8. Der Notendurchschnitt beträgt, wie schon im Vorjahr, 2,30.
Ein sehr gutes Abitur (Note bis 1,5) haben 917 Schülerinnen und Schüler erreicht, 121 davon schafften es sogar mit der Note 1,0.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Die hohe Abschlussquote und der gute Notendurchschnitt sind ein Beleg für die erfolgreiche Arbeit von Lehrern und Schülern. Ob Ausbildung oder Studium – den Absolventen stehen jetzt viele Türen offen.“

Zudem endete auch die Prüfungszeit an allen 239 Thüringer Regelschulen. 5.967 Schülerinnen und Schüler strebten einen Realschulabschluss an, 3.208 Schülerinnen und Schüler einen Hauptschulabschluss bzw. Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Davon haben 5.683 den Realschulabschluss geschafft. Das sind 95,2 Prozent. Den Qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichten 1.460 (70,2 Prozent) von 2.079 Prüflingen, den Hauptschulabschluss erhielten 1.527 Schülerinnen und Schüler.

Matschie beglückwünscht die Schüler: „Die Voraussetzungen für einen noch besseren Schulerfolg aller Schüler und den Ausgleich sozialer Nachteile schaffen wir ab dem nächsten Schuljahr mit der ‚Gemeinschaftsschule im Aufbau’. Dabei setzen wir auf längeres gemeinsames Lernen und individuelle Förderung. Insbesondere den Regelschulen eröffnen sich mit der neuen Schulkultur vielfältige Möglichkeiten.“

Zum neuen Schuljahr 2010/2011 werden rund 16.860 Schüler eingeschult.

Autor: agl

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