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20 Jahre Landrat

Dienstag, 22. Juni 2010, 17:36 Uhr
Also: Der Haushalt musste heute nicht noch mal beschlossen werden. Seitens des Landesverwaltungsamtes in Weimar sei signalisiert worden, dass der einst beschlossene Haushalt genehmigt werden könnte. Was darüber hinaus noch „los“ war, das erfahren nnz-Leser mit einem Klick...


Burgunde Krumm ist Bürgermeisterin in Niedergebra und Bürgerin des Landkreises Nordhausen. Sie wollte in der Bürgerfragestunde gern wissen, ob die zehnjährige Rückzahlung der Kreisumlage an die Stadt Nordhausen noch auf 20 Jahre ausgedehnt werden könnte? Das wiederum würde die anderen Gemeinden entlasten. Landrat Joachim Claus (CDU) sprach von einem bereits geschlossenen Kompromiss, der seitens der Aufsichtsbehörde nicht wieder „aufgemacht“ werde.

In seinem Bericht konnte der Landrat repetieren, dass 1,7 Millionen Euro seitens des Landes in eine Zuweisung umgewandelt wurden. Auch ginge es in der künftigen Breitbandversorgung zügig voran. In den kommenden Woche werde ein Unternehmen an die Bürgermeister herantreten, um den Bedarf für ein schnelles Internet auf dem Lande zu ermitteln.

Damals und heute (Foto: nnz) Damals und heute (Foto: nnz)
Ein Landrat – damals und heute

„Am 28. Mai vor 20 Jahren wurde Joachim Claus in das Amt des Landrates gewählt. Es waren erfolgreiche Jahre“, konstatierte Egon Primas. Der CDU-Fraktionsvorsitzende erinnerte an die Zeiten nach der Wende, an die Versuche, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Nicht immer sei das von Erfolg gekrönt gewesen. Zur Erinnerung übergab Primas ein Foto aus der Zeit, da sich Joachim Claus für die Position des Landrates im Kreistag beworben habe. Und dann gratulierte Jeanette Reinhardt auch noch Egon Primas für 20 Jahre Arbeit als Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Beschlossen wurde sodann ein geänderter Finanzplan bis zum Jahr 2013, eine Änderung der Hauptsatzung, eine Änderung der Abfallgebührensatzung, gewählt wurden die ehrenamtlichen Richter für das Verwaltungsgericht Weimar. 14 Bewerber gab es, alle wurden letztlich bestellt.

Bestellt wurden danach ebenfalls die Mitglieder und Stellvertreter des Integrationsbeirates für den Landkreis Nordhausen. Von den fünf ausländischen Bewerbern können laut Satzung drei bestellt werden. Dazu kommen zwei deutsche Kreisbürger sowie zwei Stellvertreter.

Die ausländischen Bewerber
Vavara Anisheva, Hainrode – 29 (gewählt)
Kayvan Azari, Nordhausen - 13
Philip Egbune, Nordhausen - 16
Nader Mahboubkhah, Nordhausen – 20 (gewählt)
Naima Wenck, Nordhausen – 27 (gewählt)

Die Kreisbürger
Nina Reichenborn-Fomin (gewählt)
Margot Keßler (gewählt)
Autor: nnz

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