Schatten der Vergangenheit
Montag, 21. Juni 2010, 12:49 Uhr
Schatten der Vergangenheit zeigt eine neue Ausstellung, die am Donnerstagnachmittag im Mehrgenerationenhaus Treff MEGEHA eröffnet wird. Dr. Regine Heubaum, stellvertretende Leiterin der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, gibt eine Einführung zu den Fotos, auf denen Fotograf Jürgen Pietsch mit der Großbildkamera die Spuren der Nebenlager des KZ verewigte.
Seine Fotografien sind im Wortsinn Aufnahmen, Bestandsaufnahmen von Dingen, die dem flüchtig Betrachtenden auf den ersten Blick verborgen sind. Sie zeigen Noch-Vorhandenes aus der Zeit 1944/45, Gebäudereste und Anlagen, von denen kaum jemand weiß, wer sie gebaut hat und wozu sie dienen sollten.
Seit 2000 entstanden bereits Hunderte von Fotografien, von denen die Ausstellung nur eine Auswahl zeigen kann. Das Interesse des Fotografen gilt den historischen Relikten, nicht den Menschen, die sie betrachten.
Die leere Fläche ist ihm ebenso wichtig wie Denkmale, Gebäude und scheinbar Nebensächliches wie Steine oder Mauerreste, und der Gegenstand insgesamt ist ihm nicht weniger wichtig als ein Schloß oder eine romanische Kirche. Die Bilder zeichnen sich durch große Klarheit aus und erschließen dem Betrachter eine andere, von gewohnten Sehweisen unverstellte Sicht. Die Ausstellung wird danach jeweils zu den Öffnungszeiten montags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr zugänglich sein.
Autor: nnzSeine Fotografien sind im Wortsinn Aufnahmen, Bestandsaufnahmen von Dingen, die dem flüchtig Betrachtenden auf den ersten Blick verborgen sind. Sie zeigen Noch-Vorhandenes aus der Zeit 1944/45, Gebäudereste und Anlagen, von denen kaum jemand weiß, wer sie gebaut hat und wozu sie dienen sollten.
Seit 2000 entstanden bereits Hunderte von Fotografien, von denen die Ausstellung nur eine Auswahl zeigen kann. Das Interesse des Fotografen gilt den historischen Relikten, nicht den Menschen, die sie betrachten.
Die leere Fläche ist ihm ebenso wichtig wie Denkmale, Gebäude und scheinbar Nebensächliches wie Steine oder Mauerreste, und der Gegenstand insgesamt ist ihm nicht weniger wichtig als ein Schloß oder eine romanische Kirche. Die Bilder zeichnen sich durch große Klarheit aus und erschließen dem Betrachter eine andere, von gewohnten Sehweisen unverstellte Sicht. Die Ausstellung wird danach jeweils zu den Öffnungszeiten montags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr zugänglich sein.
