Hiobsbotschaften zum Neujahr von Löblein und Astral
Donnerstag, 11. Januar 2001, 23:12 Uhr
Nordhausen/Bleicherode (nnz). Die Löblein GmbH aus Bamberg will ihren Nordhäuser Standort schließen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, soll damit das Restrukturierungsprogramm fortgesetzt werden. Von diesem Programm seien alle 60 Mitarbeiter in der Produktion am Nordhäuser Standort betroffen. Als Grund für die Schließung nannte der Bamberger Geschäftsführer Günter Fischedick die ungenügende Verkehrsanbindung in Nordhausen. Außerdem habe das Werk in der Rolandstadt schon längere Zeit defizitär gearbeitet. Unternehmensintern wird die Umstrukturierung schon seit langer Zeit umgesetzt. Das Ziel sei die Spezialisierung der Produktion auf ein weit gefächertes Angebot. Neben dem Standort in Nordhausen sind von der Schließung auch die Produktionsstätten in Cottbus, und Barchfeld betroffen. Insgesamt werden 160 Mitarbeiter entlassen, für die wolle das Unternehmen aus Bayern jedoch sozialverträgliche Lösungen anstreben.
Auch aus Bleicherode reißen die Hiobsbotschaften nicht ab. Die Astral Fenster- und Türen GmbH hat beim zuständigen Amtsgericht in Mühlhausen Antrag auf Insolvenz gestellt. Fast 30 Beschäftigten sei zum 1. Januar bzw. zum 1. Februar gekündigt worden, die Situation der anderen rund 70 Arbeitsplätze sei ebenfalls als kritisch zu bewerten. Das Bleicheröder Unternehmen habe bereits seit langer Zeit mit den Auswirkungen der schlechte Lage der Bauwirtschaft zu kämpfen. Als wichtiger Zulieferer der Branche bekäme man nun diese Situation vor allem in den neuen Bundesländern zu spüren, hieß es am Vormittag in Bleicherode. Außerdem hätten verschiedene Banken keine Kredite mehr ausgereicht.
Autor: nnzAuch aus Bleicherode reißen die Hiobsbotschaften nicht ab. Die Astral Fenster- und Türen GmbH hat beim zuständigen Amtsgericht in Mühlhausen Antrag auf Insolvenz gestellt. Fast 30 Beschäftigten sei zum 1. Januar bzw. zum 1. Februar gekündigt worden, die Situation der anderen rund 70 Arbeitsplätze sei ebenfalls als kritisch zu bewerten. Das Bleicheröder Unternehmen habe bereits seit langer Zeit mit den Auswirkungen der schlechte Lage der Bauwirtschaft zu kämpfen. Als wichtiger Zulieferer der Branche bekäme man nun diese Situation vor allem in den neuen Bundesländern zu spüren, hieß es am Vormittag in Bleicherode. Außerdem hätten verschiedene Banken keine Kredite mehr ausgereicht.
