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Es gibt keinen Grund zur Panik

Dienstag, 15. Juni 2010, 07:02 Uhr
Weil sich viele Verbraucher vor einer Geldentwertung fürchten, hat die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juli-Ausgabe den Inflationsschutz von Gold, deutschen Staatsanleihen und Aktien getestet und dazu die reale Werteentwicklung der drei Anlageklassen über die vergangenen 40 Jahre analysiert.


Das Ergebnis: Man kann sein Geld so anlegen, dass es weitgehend vor Inflation geschützt ist. Für eine langfristige Anlage empfiehlt sich ein guter Mix aus Zinsanlagen und mindestens 15 Prozent chancenreiche Anlagen wie Aktienfonds. Gold sollte nicht mehr als 10 Prozent aller riskanten Anlagen ausmachen. Wer sein Geld kurzfristig inflationssicher anlegen will, sollte ein gut verzinstes Tagesgeldkonto auswählen.

Die reale Wertentwicklung bei kurz laufenden Staatsanleihen lag auf Jahressicht am häufigsten im Plus. Einjährige sowie inflationsindexierte Staatsanleihen kann Finanztest momentan dennoch nicht empfehlen, weil sie zu teuer sind. Deutsche Aktien als Sachwerte entwickelten sich relativ unabhängig von der Inflationsrate und zeigen langfristig die höchsten realen Renditen, schwankten aber stark. Phasenweise noch stärker schwankte der Goldpreis. Das Edelmetall eignet sich daher nicht als sichere Anlage.

Laut Finanztest gibt es keinen Grund zur Panik, denn volkswirtschaftliche Indikatoren sprechen nicht für eine hohe Inflation in nächster Zeit. Anleger sollten sich deshalb von dubiosen Anbietern keine Angst einreden lassen.

Der ausführliche Artikel ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffentlicht.
Autor: nnz/kn

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