Anträge eingebracht
Donnerstag, 10. Juni 2010, 10:08 Uhr
Zahlreiche Anträge sind in der gestrigen Sitzung des Stadtrates von Fraktionen und Stadtratsmitgliedern eingebracht und zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Ausschüsse und Ämter verwiesen worden.
So stellten die Stadtratsmitglieder Ursula Burkhardt von der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen und Uwe Chour von der SPD-Fraktion einen Antrag auf Gründung einer Arbeitsgruppe Radweg. Diese Arbeitsgruppe soll mit Verantwortlichen aus Stadt- und Kreisverwaltung sowie interessierten und sachkundigen Bürgern eine sinnvolle Radwegekonzeption erarbeiten, die auch zeitnah umzusetzen ist, sagte Ursula Burkhardt in ihrer Begründung.
Der Tourismus solle damit gefördert werden. Dafür sei ein geschlossenes Radwegenetz sowohl innerhalb des Landkreises als auch in Anbindung an die Nachbarlandkreise nötig.
Die Stadtratsmitglieder Uwe Chour und Reiner Schumann von der SPD stellten einen Antrag auf die Gründung einer Arbeitsgruppe Spielplatz. Das Ziel dieses Antrags sei es, das geringe Angebot an Spielplätzen vor allem in der Unterstadt zu verbessern. Gute Spielplätze seien ein wichtiger Baustein für Familien in Nordhausen. Allerdings gebe es gravierende Unterschiede hinsichtlich Lage und Substanz. Vor allem die Unterstadt mit vielen sozialen Brennpunkten habe oft nur ein Mini-Angebot.
Mitglieder der Arbeitsgruppe sollen Verantwortliche der Stadtverwaltung sein, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft und der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) sowie interessierte Bürger und freie Träger der Kindertagesstätten. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sei zudem von Vorteil, wie auch die Einbeziehung eines professionellen Unternehmens. Zwei ehrenamtliche städtische Wegewarte sollen künftig die Wander-, Feld-, und Radwege im Gebiet um Nordhausen kontrollieren. Gestern stellte die SPD-Stadtratsfraktion im Nordhäuser Stadtrat diesen Antrag.
Ausschlaggebend für diesen Antrag sei das angewachsene Wanderwegnetz, insbesondere durch die Eingemeindungen von Petersdorf, Rodishain und Stempeda. Diese städtischen Wander- und Feldwege seien häufig von Dritten zerstört oder für private Nutzung unerlaubt in Anspruch genommen worden. Die zur Lösung des Problems vorgeschlagenen ehrenamtlichen Wegewarte sollen eng mit der Stadtverwaltung und mit dem Kreiswegewart zusammenarbeiten und so auch Hinweise für die Verbesserung der Wanderwege in der Region geben. Auch Radwege sollen von diesen Warten kontrolliert werden.
Die Warte sollten sich gern in der Natur aufhalten und sich auch in der Südharzlandschaft gut auskennen können. Diese Wegewartenden sollen eine Aufwandentschädigung bekommen.
Die SPD-Stadtratsfraktion stellte gestern den Antrag zur Anbindung an die Fernbusverbindung mit einem Haltepunkt der AutobahnExpress Schnelllinienbus GmbH auf der Strecke entlang der A 38 für Nordhausen. Die Stadtverwaltung solle entsprechende Gespräche mit dem Betreiber der Buslinie führen. Dieser Haltepunkt soll sich laut Antrag auf dem Parkplatz beim Hotel Zur Hoffnung in Werther direkt an der Autobahn befinden. Diese Station wäre direkt an die regionalen Nordhäuser Buslinien gekoppelt.
Die Buslinie verkehre viermal am Tag zwischen Leipzig und Halle nach Göttingen und Kassel und könne somit eine gute Erweiterung der bestehenden Bahnverbindungen und eine Ergänzung für die Verkehrsverbindungen im Südharz sein. Neben Sangerhausen hätte dann auch Nordhausen eine Haltestelle.
Nordhausen biete als Hochschulstadt und als größte Stadt Nordthüringens besondere Fahrgastpotentiale. Ein Haltepunkt in Nordhausen habe daher auch ein hohes wirtschaftliches Potenzial, so der Antragstext. Des Weiteren würde dieser Anschluss an die Schnellbuslinie den Nordhäusern auch eine direkte Anbindung an den Flughafen Leipzig/Halle bieten. Dies hätte auch Vorteile für den Wirtschaftsstandort Nordhausen. Der Antrag wurde an den Hauptausschuss verwiesen.
Autor: nnzSo stellten die Stadtratsmitglieder Ursula Burkhardt von der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen und Uwe Chour von der SPD-Fraktion einen Antrag auf Gründung einer Arbeitsgruppe Radweg. Diese Arbeitsgruppe soll mit Verantwortlichen aus Stadt- und Kreisverwaltung sowie interessierten und sachkundigen Bürgern eine sinnvolle Radwegekonzeption erarbeiten, die auch zeitnah umzusetzen ist, sagte Ursula Burkhardt in ihrer Begründung.
Der Tourismus solle damit gefördert werden. Dafür sei ein geschlossenes Radwegenetz sowohl innerhalb des Landkreises als auch in Anbindung an die Nachbarlandkreise nötig.
Die Stadtratsmitglieder Uwe Chour und Reiner Schumann von der SPD stellten einen Antrag auf die Gründung einer Arbeitsgruppe Spielplatz. Das Ziel dieses Antrags sei es, das geringe Angebot an Spielplätzen vor allem in der Unterstadt zu verbessern. Gute Spielplätze seien ein wichtiger Baustein für Familien in Nordhausen. Allerdings gebe es gravierende Unterschiede hinsichtlich Lage und Substanz. Vor allem die Unterstadt mit vielen sozialen Brennpunkten habe oft nur ein Mini-Angebot.
Mitglieder der Arbeitsgruppe sollen Verantwortliche der Stadtverwaltung sein, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft und der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) sowie interessierte Bürger und freie Träger der Kindertagesstätten. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sei zudem von Vorteil, wie auch die Einbeziehung eines professionellen Unternehmens. Zwei ehrenamtliche städtische Wegewarte sollen künftig die Wander-, Feld-, und Radwege im Gebiet um Nordhausen kontrollieren. Gestern stellte die SPD-Stadtratsfraktion im Nordhäuser Stadtrat diesen Antrag.
Ausschlaggebend für diesen Antrag sei das angewachsene Wanderwegnetz, insbesondere durch die Eingemeindungen von Petersdorf, Rodishain und Stempeda. Diese städtischen Wander- und Feldwege seien häufig von Dritten zerstört oder für private Nutzung unerlaubt in Anspruch genommen worden. Die zur Lösung des Problems vorgeschlagenen ehrenamtlichen Wegewarte sollen eng mit der Stadtverwaltung und mit dem Kreiswegewart zusammenarbeiten und so auch Hinweise für die Verbesserung der Wanderwege in der Region geben. Auch Radwege sollen von diesen Warten kontrolliert werden.
Die Warte sollten sich gern in der Natur aufhalten und sich auch in der Südharzlandschaft gut auskennen können. Diese Wegewartenden sollen eine Aufwandentschädigung bekommen.
Die SPD-Stadtratsfraktion stellte gestern den Antrag zur Anbindung an die Fernbusverbindung mit einem Haltepunkt der AutobahnExpress Schnelllinienbus GmbH auf der Strecke entlang der A 38 für Nordhausen. Die Stadtverwaltung solle entsprechende Gespräche mit dem Betreiber der Buslinie führen. Dieser Haltepunkt soll sich laut Antrag auf dem Parkplatz beim Hotel Zur Hoffnung in Werther direkt an der Autobahn befinden. Diese Station wäre direkt an die regionalen Nordhäuser Buslinien gekoppelt.
Die Buslinie verkehre viermal am Tag zwischen Leipzig und Halle nach Göttingen und Kassel und könne somit eine gute Erweiterung der bestehenden Bahnverbindungen und eine Ergänzung für die Verkehrsverbindungen im Südharz sein. Neben Sangerhausen hätte dann auch Nordhausen eine Haltestelle.
Nordhausen biete als Hochschulstadt und als größte Stadt Nordthüringens besondere Fahrgastpotentiale. Ein Haltepunkt in Nordhausen habe daher auch ein hohes wirtschaftliches Potenzial, so der Antragstext. Des Weiteren würde dieser Anschluss an die Schnellbuslinie den Nordhäusern auch eine direkte Anbindung an den Flughafen Leipzig/Halle bieten. Dies hätte auch Vorteile für den Wirtschaftsstandort Nordhausen. Der Antrag wurde an den Hauptausschuss verwiesen.
