Historie statt Natur
Mittwoch, 09. Juni 2010, 11:14 Uhr
Der Förderverein Karstwanderweg Landkreis Nordhausen lädt im Rahmen der Sonntagswanderungen am jetzigen Sonntag an ungewöhnlicher Stelle ein. Auch wird die Natur nicht im Mittelpunkt stehen...
Geplant ist eine Führung durch die Gedenkstätte Mittelbau Dora in Nordhausen. Für die Führung konnte der Leiter der Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Dr. Jens Christian Wagner gewonnen werden. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Parkplatz vor der Gedenkstätte.
Mittelbau-Dora war ein Zentrum der Untertageverlagerung der deutschen Rüstungsindustrie im Totalen Krieg. Mehr als 20.000 Menschen überlebten die Zwangsarbeit in Bauprojekten und in der Raketenmontage nicht.
Nach dem Ende der DDR wurde die Gedenkstättenarbeit in Mittelbau-Dora neu konzipiert. Im Mittelpunkt der inhaltlichen Arbeit steht das historische Geschehen vor Ort. Darauf verweisende bauliche Relikte und Orte im Lagergelände werden sichtbar gemacht und gekennzeichnet. Das betrifft auch die Stollenanlage, die seit 1995 wieder zugänglich ist.
In der Trägerschaft der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora wird die Gedenkstätte seit dem Jahr 2000 vom Land Thüringen und vom Bund finanziert. 2006 wurde im neu errichteten Museumsgebäude eine ständige Ausstellung zur Lagergeschichte eröffnet, in deren Mittelpunkt die Bedeutung con Mittelbau-Dora als Modellfall der KZ-Zwangsarbeit steht.
Die für diesen Sonntag geplante Wanderung muss ausfallen
Autor: nnzGeplant ist eine Führung durch die Gedenkstätte Mittelbau Dora in Nordhausen. Für die Führung konnte der Leiter der Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Dr. Jens Christian Wagner gewonnen werden. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Parkplatz vor der Gedenkstätte.
Mittelbau-Dora war ein Zentrum der Untertageverlagerung der deutschen Rüstungsindustrie im Totalen Krieg. Mehr als 20.000 Menschen überlebten die Zwangsarbeit in Bauprojekten und in der Raketenmontage nicht.
Nach dem Ende der DDR wurde die Gedenkstättenarbeit in Mittelbau-Dora neu konzipiert. Im Mittelpunkt der inhaltlichen Arbeit steht das historische Geschehen vor Ort. Darauf verweisende bauliche Relikte und Orte im Lagergelände werden sichtbar gemacht und gekennzeichnet. Das betrifft auch die Stollenanlage, die seit 1995 wieder zugänglich ist.
In der Trägerschaft der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora wird die Gedenkstätte seit dem Jahr 2000 vom Land Thüringen und vom Bund finanziert. 2006 wurde im neu errichteten Museumsgebäude eine ständige Ausstellung zur Lagergeschichte eröffnet, in deren Mittelpunkt die Bedeutung con Mittelbau-Dora als Modellfall der KZ-Zwangsarbeit steht.
Die für diesen Sonntag geplante Wanderung muss ausfallen
