Neue Strukturen
Dienstag, 08. Juni 2010, 19:28 Uhr
Im Landkreis Nordhausen wird es noch in diesem Jahr eine Landgemeinde geben. Das erfuhr die nnz aus dem Thüringer Innenministerium. Wer da künftig enger zusammenarbeiten will und wer außen vor bleibt, das hat die nnz erfahren...
Die neue Landgemeinde wird es in der Goldenen Aue geben. "Heringen/Helme" soll sie heißen und die Gemeinden Auleben, Hamma, Uthleben und Windehausen mit der Stadt Heringen zusammenführen. Die neue Landgemeinde hätte dann so um die 4.000 Einwohner. Da Heringen dazugehört, könne der Status "Stadt" getragen werden
Was aber wird mit Görsbach und was mit Urbach? Die beiden Gemeinden gehören nicht zum Kreis der Landgemeinde. Sie sollen statt dessen von dieser Gebietskörperschaft verwaltet werden. Hintergrund ist ein Beschluss aller Gemeinden der Noch-Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue, der genau das vorsieht.
nnz-Leser wissen es, vor zwei Jahren gab es große Avancen der Nordhäuser Rathausspitze, Görsbach und Urbach in die Kreisstadt zu holen. Widerstand gab es da nicht nur aus der Goldenen Aue, sondern auch aus dem Thüringer Innenministerium. Von dort tönte es: Nordhausen ist groß genug, nach der Eingemeindung von Stempeda, Rodishain und Petersdorf sei Schluss.
Die Karten jedoch, die könnten zumindest in der Goldenen Aue neu gemischt werden. So gibt es in Auleben einen neuen Bürgermeister und der wurde offiziell von der SPD unterstützt. Und dann ist in der Goldenen Aue auch der Streit um den Preis des Trinkwassers noch nicht beendet. Und Karl-Ludwig Weber ist nicht mehr Bürgermeister....
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzDie neue Landgemeinde wird es in der Goldenen Aue geben. "Heringen/Helme" soll sie heißen und die Gemeinden Auleben, Hamma, Uthleben und Windehausen mit der Stadt Heringen zusammenführen. Die neue Landgemeinde hätte dann so um die 4.000 Einwohner. Da Heringen dazugehört, könne der Status "Stadt" getragen werden
Was aber wird mit Görsbach und was mit Urbach? Die beiden Gemeinden gehören nicht zum Kreis der Landgemeinde. Sie sollen statt dessen von dieser Gebietskörperschaft verwaltet werden. Hintergrund ist ein Beschluss aller Gemeinden der Noch-Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue, der genau das vorsieht.
nnz-Leser wissen es, vor zwei Jahren gab es große Avancen der Nordhäuser Rathausspitze, Görsbach und Urbach in die Kreisstadt zu holen. Widerstand gab es da nicht nur aus der Goldenen Aue, sondern auch aus dem Thüringer Innenministerium. Von dort tönte es: Nordhausen ist groß genug, nach der Eingemeindung von Stempeda, Rodishain und Petersdorf sei Schluss.
Die Karten jedoch, die könnten zumindest in der Goldenen Aue neu gemischt werden. So gibt es in Auleben einen neuen Bürgermeister und der wurde offiziell von der SPD unterstützt. Und dann ist in der Goldenen Aue auch der Streit um den Preis des Trinkwassers noch nicht beendet. Und Karl-Ludwig Weber ist nicht mehr Bürgermeister....
Peter-Stefan Greiner
