Monitoring im Audimax
Dienstag, 08. Juni 2010, 18:41 Uhr
Im Nordhäuser Audimax wurde am Abend über Wachstum und Beschäftigung geredet. Vor allem viel und lange, denn schließlich ging es nicht um irgendein Wachstum und irgendeine Beschäftigung, sondern um das und die in Nordthüringen.
Geladen hatte das Thüringer Wirtschaftsministerium und gekommen waren Vertreter der kommunalen Politik, der Wirtschaft, der Gewerkschaft, der Arbeitsverwaltung – also all diejenigen, die man sonst bei diversen Empfängen auch sieht.
Begrüßt wurden die honorigen Teilnehmer von FH-Präsident Prof. Jörg Wagner als Hausherr, der alle Damen und Herren gleich zum Campusfest einlud. Und dann wurde noch weiter begrüßt und begrüßt und begrüßt...
Einer fehlte in der Begrüßungsorgie: Matthias Machnig, der sozialdemokratische Super-Minister, ließ sich entschuldigen, im Terminplan seines Ministeriums war gestern noch Staatssekretär Staschewski ausgewiesen worden. Doch auch dieser Mann fand nicht den Weg in den Norden. Und so sollte der Stellvertreter des Stellvertreters des Stellvertreters darüber reden, wie diese Region nach vorn gebracht werden könnte.
Der Referatsgruppenleiter Udo Phillipus aus dem Machnig-Ministerium empfand das Ambiente des Saals und die Nähe zur Wissenschaft als sehr angenehm. Zum Beispiel zum Anstoßen von Initiativen in der Region. Dann konstatierte der Mann aus Erfurt eine Krise in Deutschland, die von einer Wirtschafts- in eine Verschuldungskrise zu mutieren droht.
Ansonsten sind die Probleme bekannt: Immer weniger Facharbeiterstellen und Ausbildungsplätze können besetzt werden. Man brauche also lebenslanges Lernen, höhere Qualifikationen bei den Menschen und man brauche eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Und dazu brauchen wir diese Konferenz als Impulsgeber. Ach ja: Niemand sollte zurückgelassen werden, dafür sollten die verantwortlichen Akteure sich heute hier versammeln.
Danach redete der Kay Senius als Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt Thüringen, der sich multimedial mit einer Powerpoint-Präsentation unterstützen ließ. Mit einem Dialekt, der nicht in Thüringen angesiedelt ist, meinte der Mann, dass es jetzt einen realistischen Blick auf den Arbeitsmarkt gebe. Dazu gibt es einen Fachkräftemonitor und einen Arbeitsmarktmonitor. Als Ergebnis soll die strukturelle Verfassung des Arbeitsmarktes möglich sein.
Und danach wurde noch viel mehr geredet, vielleicht auch diskutiert. Der Berichterstatter konnte dem nicht mehr folgen, weil: Was oder wem nützt es. Das tägliche Leben sieht anders aus als ein Monitor. Vielleicht so, wie es den Menschen heute wieder ab 22.15 Uhr im ZDF dargebracht wird?
Autor: nnz/knGeladen hatte das Thüringer Wirtschaftsministerium und gekommen waren Vertreter der kommunalen Politik, der Wirtschaft, der Gewerkschaft, der Arbeitsverwaltung – also all diejenigen, die man sonst bei diversen Empfängen auch sieht.
Begrüßt wurden die honorigen Teilnehmer von FH-Präsident Prof. Jörg Wagner als Hausherr, der alle Damen und Herren gleich zum Campusfest einlud. Und dann wurde noch weiter begrüßt und begrüßt und begrüßt...
Einer fehlte in der Begrüßungsorgie: Matthias Machnig, der sozialdemokratische Super-Minister, ließ sich entschuldigen, im Terminplan seines Ministeriums war gestern noch Staatssekretär Staschewski ausgewiesen worden. Doch auch dieser Mann fand nicht den Weg in den Norden. Und so sollte der Stellvertreter des Stellvertreters des Stellvertreters darüber reden, wie diese Region nach vorn gebracht werden könnte.
Der Referatsgruppenleiter Udo Phillipus aus dem Machnig-Ministerium empfand das Ambiente des Saals und die Nähe zur Wissenschaft als sehr angenehm. Zum Beispiel zum Anstoßen von Initiativen in der Region. Dann konstatierte der Mann aus Erfurt eine Krise in Deutschland, die von einer Wirtschafts- in eine Verschuldungskrise zu mutieren droht.
Ansonsten sind die Probleme bekannt: Immer weniger Facharbeiterstellen und Ausbildungsplätze können besetzt werden. Man brauche also lebenslanges Lernen, höhere Qualifikationen bei den Menschen und man brauche eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Und dazu brauchen wir diese Konferenz als Impulsgeber. Ach ja: Niemand sollte zurückgelassen werden, dafür sollten die verantwortlichen Akteure sich heute hier versammeln.
Danach redete der Kay Senius als Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt Thüringen, der sich multimedial mit einer Powerpoint-Präsentation unterstützen ließ. Mit einem Dialekt, der nicht in Thüringen angesiedelt ist, meinte der Mann, dass es jetzt einen realistischen Blick auf den Arbeitsmarkt gebe. Dazu gibt es einen Fachkräftemonitor und einen Arbeitsmarktmonitor. Als Ergebnis soll die strukturelle Verfassung des Arbeitsmarktes möglich sein.
Und danach wurde noch viel mehr geredet, vielleicht auch diskutiert. Der Berichterstatter konnte dem nicht mehr folgen, weil: Was oder wem nützt es. Das tägliche Leben sieht anders aus als ein Monitor. Vielleicht so, wie es den Menschen heute wieder ab 22.15 Uhr im ZDF dargebracht wird?



