Soll Mitgliederversammlung der UAN wiederholt werden?
Donnerstag, 11. Januar 2001, 14:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Beim heutigen Neujahrsempfang von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) werden nicht nur Bilanz gezogen und Ausblicke gegeben. Es wird ein Mann im Mittelpunkt stehen, der für die Umweltarbeit im Landkreis Nordhausen sehr viel geleistet hat: Prof. Horsch! Seit Ende des vergangenen Jahres hat sich Horsch von der Umweltakademie Nordthüringen (UAN) verabschiedet. Für ihn, der jahrelang "seine Akademie" geleitet und ihr einen auch international angesehenen Namen verschafft hat, ist der heutige Abend der erste offizielle Abschied aus Nordhausen.
Einen Nachfolger für Prof. Horsch gibt es bislang nicht, wohl aber einen "Übergangs"-Geschäftsführer. Für einige Vereinsmitglieder ist es bis heute rätselhaft, wie die Nachfolgeschaft in der UAN geregelt werden soll? Eine Ausschreibung scheint es noch nicht zu geben, obwohl für ein fünfstelliges Gehalt doch einige exponierte Fachleute an den Rand des Südharzes gelockt werden könnten. Dafür beschäftigt sich die Führung der UAN immer noch mit Varianten, um den Beschluß der Mitgliederversammlung vom Dezember zu kippen. Damals wurde der vom Vorstand favorisierte Umzug von Nordhausen nach Leinefelde mehrheitlich abgelehnt. Sowohl von Mitarbeitern als auch von Vereinsmitglieder wird nun gemutmaßt, daß sich die "Leinefelde-Connection" auf einen klugen Schachzug besinnt. Demnächst soll eine weitere Mitgliederversammlung einberufen werden, dann aber in Leinefelde. Und da müßte es doch selbst im Eichsfeld mit dem Teufel zugehen, wenn sich da nicht die erforderlichen Mehrheiten für einen lange geplanten Umzug finden ließen. Dieses Ansinnen stößt bei vielen Mitgliedern auf Ablehnung, weil so - schlicht aber ergreifend - demokratisch gefaßte Mehrheiten ausgehebelt werden sollen. Die UAN ist jetzt erst einmal aus ihrem repräsentativen Standort, dem BIC Nordthüringen, ausgezogen, momentan ist das Quartier im Nordhäuser Landratsamt aufgeschlagen.
In Nordhäuser Umweltgefilden wartet man indes noch sehnlichst auf die Protokolle der zurückliegenden Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen. Vor allem das protokollierte Abstimmungsverhalten sei interessant, erfuhr nnz.
Autor: nnzEinen Nachfolger für Prof. Horsch gibt es bislang nicht, wohl aber einen "Übergangs"-Geschäftsführer. Für einige Vereinsmitglieder ist es bis heute rätselhaft, wie die Nachfolgeschaft in der UAN geregelt werden soll? Eine Ausschreibung scheint es noch nicht zu geben, obwohl für ein fünfstelliges Gehalt doch einige exponierte Fachleute an den Rand des Südharzes gelockt werden könnten. Dafür beschäftigt sich die Führung der UAN immer noch mit Varianten, um den Beschluß der Mitgliederversammlung vom Dezember zu kippen. Damals wurde der vom Vorstand favorisierte Umzug von Nordhausen nach Leinefelde mehrheitlich abgelehnt. Sowohl von Mitarbeitern als auch von Vereinsmitglieder wird nun gemutmaßt, daß sich die "Leinefelde-Connection" auf einen klugen Schachzug besinnt. Demnächst soll eine weitere Mitgliederversammlung einberufen werden, dann aber in Leinefelde. Und da müßte es doch selbst im Eichsfeld mit dem Teufel zugehen, wenn sich da nicht die erforderlichen Mehrheiten für einen lange geplanten Umzug finden ließen. Dieses Ansinnen stößt bei vielen Mitgliedern auf Ablehnung, weil so - schlicht aber ergreifend - demokratisch gefaßte Mehrheiten ausgehebelt werden sollen. Die UAN ist jetzt erst einmal aus ihrem repräsentativen Standort, dem BIC Nordthüringen, ausgezogen, momentan ist das Quartier im Nordhäuser Landratsamt aufgeschlagen.
In Nordhäuser Umweltgefilden wartet man indes noch sehnlichst auf die Protokolle der zurückliegenden Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen. Vor allem das protokollierte Abstimmungsverhalten sei interessant, erfuhr nnz.
