Falsch gerechnet?
Dienstag, 08. Juni 2010, 13:35 Uhr
In der vergangenen Woche hatte die nnz über die Auslegung des Jugendförderplans berichtet. Demzufolge sollen in Nordhausen 180 Kindergartenplätze fehlen. Das kann nicht sein, meint das Rathaus in der Rolandstadt...
In der Mitteilung ist davon die Rede, dass in der Stadt Nordhausen 180 Kita-Plätze fehlen. Laut offizieller Mitteilung des Landratsamtes an die Stadtverwaltung gibt es allerdings nur einen Zusatz- Bedarf von lediglich 75 Kita-Plätzen. Die Diskrepanz zwischen beiden Zahlen müsste innerhalb der Kreisverwaltung geklärt werden.
Die Gespräche mit den freien Trägern zur Kapazitätserweiterung haben ungeachtet dessen bereits im vergangenen Monat stattgefunden. So werden zum Beginn des neuen Betreuungsjahres ab dem 1. August in folgenden Kindertageseinrichtungen zusätzliche Plätze geschaffen: In der Kita Lohmarkt, in Trägerschaft der Johanniter Unfallhilfe, entsteht eine zusätzliche Gruppe mit maximal 20 Plätzen. Das JugendSozialwerk Nordhausen wird zum einen in der Kita Domschlößchen ebenfalls eine neue Gruppe einrichten mit 18 Plätzen und zum anderen eine weitere neue Gruppe schaffen in der Kita Am Frauenberg mit 20 Plätzen.
Darüber hinaus wird die Kindertageseinrichtung des Studentenwerks Thüringen auf dem Gelände der Fachhochschule Nordhausen zum Beginn des Wintersemesters eröffnen mit noch einmal 24 Betreuungsplätzen. Nach Abschluss der Sanierung des Gutshauses im Ortsteil Bielen wird dort die Kindertageseinrichtung Pumuckl des DRK einziehen mit einer Kapazität von dann 64 Betreuungsplätzen.
Auch bisher hatte die Stadt Nordhausen immer ausreichende Kapazitäten. Der zuletzt im Januar 2010 beschlossene Bedarfsplan stellte eine Kapazität in der Stadt Nordhausen von 1.750 Plätze fest bei einem festgestellten Bedarf von 1.686 Plätzen. So war es der Stadt auch immer möglich, Kinder aus anderen Landkreisgemeinden und sogar Wohnsitzgemeinden angrenzender Bundesländer aufzunehmen.
Mit der Ausreichung der Kita-Card durch den Landkreis wurde der Stadt Nordhausen allerdings ein wichtiges Planungsinstrument genommen, denn die Eltern müssen nun nicht mehr, wie im Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetzes vorgesehen, ihren Betreuungsbedarf bei der Wohnsitzgemeinde, sondern beim Landkreis anmelden.
Die tatsächlichen Zahlen erfährt die Stadt Nordhausen nunmehr nur einmal im Jahr - im 4. Quartal - oder sehr kurzfristig – wie jüngst geschehen - vom Landkreis. Eine langfristige Planung der Erweiterung der Plätze ist somit schwierig geworden. Wir suchen eine kurzfristige Lösung. Entsprechende Gespräche mit der Beigeordneten Loni Grünwald laufen bereits.
Autor: nnzIn der Mitteilung ist davon die Rede, dass in der Stadt Nordhausen 180 Kita-Plätze fehlen. Laut offizieller Mitteilung des Landratsamtes an die Stadtverwaltung gibt es allerdings nur einen Zusatz- Bedarf von lediglich 75 Kita-Plätzen. Die Diskrepanz zwischen beiden Zahlen müsste innerhalb der Kreisverwaltung geklärt werden.
Die Gespräche mit den freien Trägern zur Kapazitätserweiterung haben ungeachtet dessen bereits im vergangenen Monat stattgefunden. So werden zum Beginn des neuen Betreuungsjahres ab dem 1. August in folgenden Kindertageseinrichtungen zusätzliche Plätze geschaffen: In der Kita Lohmarkt, in Trägerschaft der Johanniter Unfallhilfe, entsteht eine zusätzliche Gruppe mit maximal 20 Plätzen. Das JugendSozialwerk Nordhausen wird zum einen in der Kita Domschlößchen ebenfalls eine neue Gruppe einrichten mit 18 Plätzen und zum anderen eine weitere neue Gruppe schaffen in der Kita Am Frauenberg mit 20 Plätzen.
Darüber hinaus wird die Kindertageseinrichtung des Studentenwerks Thüringen auf dem Gelände der Fachhochschule Nordhausen zum Beginn des Wintersemesters eröffnen mit noch einmal 24 Betreuungsplätzen. Nach Abschluss der Sanierung des Gutshauses im Ortsteil Bielen wird dort die Kindertageseinrichtung Pumuckl des DRK einziehen mit einer Kapazität von dann 64 Betreuungsplätzen.
Auch bisher hatte die Stadt Nordhausen immer ausreichende Kapazitäten. Der zuletzt im Januar 2010 beschlossene Bedarfsplan stellte eine Kapazität in der Stadt Nordhausen von 1.750 Plätze fest bei einem festgestellten Bedarf von 1.686 Plätzen. So war es der Stadt auch immer möglich, Kinder aus anderen Landkreisgemeinden und sogar Wohnsitzgemeinden angrenzender Bundesländer aufzunehmen.
Mit der Ausreichung der Kita-Card durch den Landkreis wurde der Stadt Nordhausen allerdings ein wichtiges Planungsinstrument genommen, denn die Eltern müssen nun nicht mehr, wie im Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetzes vorgesehen, ihren Betreuungsbedarf bei der Wohnsitzgemeinde, sondern beim Landkreis anmelden.
Die tatsächlichen Zahlen erfährt die Stadt Nordhausen nunmehr nur einmal im Jahr - im 4. Quartal - oder sehr kurzfristig – wie jüngst geschehen - vom Landkreis. Eine langfristige Planung der Erweiterung der Plätze ist somit schwierig geworden. Wir suchen eine kurzfristige Lösung. Entsprechende Gespräche mit der Beigeordneten Loni Grünwald laufen bereits.
