nnz-Rückspiegel: 24. Januar 2002
Freitag, 24. Januar 2003, 07:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Umsetzung, Motive und Situationen
Umsetzung könnte sehr schwer sein
Im Nordhäuser Landratsamt fand am Vormittag eine höchst interessante Veranstaltung statt. Ökologie und Profit?, diese angebliche Widerspruch soll mit einem neuen Projekt beantwortet werden.
Das Projekt wurde heute in Nordhausen gestartet. Ziel ist es unter anderem, kleine und mittlere Unternehmen der Region für einen nachhaltigen Ressourcen-Verbrauch zu gewinnen. Über einen gewissen Zeitraum sollen in dem Unternehmen die Verbräuche dieser Ressourcen dokumentiert und analysiert werden. Daraus könnten dann Einspareffekte abgeleitet werden. So würde sich der Gesamtprozeß für die Betriebe in zweierlei Hinsicht auszahlen. Die Umwelt wird geschont und das Unternehmen kann seinen Verbrauch von Rohstoffen minimieren und somit Kosten einsparen.
Dieses Programm, angelegt als ein Kooperationsprojekt zwischen den Kommunen und Unternehmen der Region, wurde 1993 in Graz (Österreich) entwickelt. Drei Jahre später wurde es in München auf deutsche Verhältnisse angepasst und bislang in 40 deutschen Städten erfolgreich eingeführt. In Workshops und mit einer individuellen Firmenberatung analysieren die Unternehmen ihren Energie- und Materialverbrauch, ihre Stoffkreisläufe, die Produkte selbst. Auch die Mitarbeitermotivation im Umweltbereich soll dabei eine entscheidende Rolle spielen. Erste Ergebnisse sollen nach nnz-Informationen bereits in Erfurt und Cottbus mit dem Ökoprofit vorliegen...ausführlich im nnz-Archiv
Motive und Situation vorgestellt
Den Rettungsdienstzweckverband kennt inzwischen jedes Kind in und um Nordhausen. Nicht so ist das beim Bereichsbeirat. Der tagte heute im Nordhäuser Landratsamt. Im Mittelpunkt der heutigen Sitzung dieses beratenden Gremiums standen die Auswirkungen des Beschlusses des Verwaltungsgerichtes Weimar und die Entscheidung des Landrates zur Rettungswache am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus (siehe zu beiden ausführlich im nnz-Archiv).
Wie Landrat Joachim Claus der nnz mitteilte, habe er die Motive seiner Entscheidung zur Rettungswache dargelegt. Diese resultierten vor allem aus der Verunsicherung der Nordhäuser Bevölkerung. Claus habe die Mitglieder des Beirates ersucht, die neue Situation zur Kenntnis zu nehmen. Gemeinsam sollten bis zur nächsten Zusammenkunft Möglichkeiten der Finanzierung ausgelotet werden. So geht es unter anderem um die Betriebskosten für die Räumlichkeiten der Wache, die ja im eigentlich Bereichsplan in seiner Fassung vom Oktober vergangenen Jahres nicht enthalten war.
Mit der neuen Situation müssen sich in erster Linie die Krankenkassen als Geldgeber vertraut machen. Claus sagte, er habe ein gewisses Maß an Verständnis bei den Vertretern der Kassen erkennen können. Nun müsse gemeinsam gerechnet werden.
Autor: nnzUmsetzung, Motive und Situationen
Umsetzung könnte sehr schwer sein
Im Nordhäuser Landratsamt fand am Vormittag eine höchst interessante Veranstaltung statt. Ökologie und Profit?, diese angebliche Widerspruch soll mit einem neuen Projekt beantwortet werden.
Das Projekt wurde heute in Nordhausen gestartet. Ziel ist es unter anderem, kleine und mittlere Unternehmen der Region für einen nachhaltigen Ressourcen-Verbrauch zu gewinnen. Über einen gewissen Zeitraum sollen in dem Unternehmen die Verbräuche dieser Ressourcen dokumentiert und analysiert werden. Daraus könnten dann Einspareffekte abgeleitet werden. So würde sich der Gesamtprozeß für die Betriebe in zweierlei Hinsicht auszahlen. Die Umwelt wird geschont und das Unternehmen kann seinen Verbrauch von Rohstoffen minimieren und somit Kosten einsparen. Dieses Programm, angelegt als ein Kooperationsprojekt zwischen den Kommunen und Unternehmen der Region, wurde 1993 in Graz (Österreich) entwickelt. Drei Jahre später wurde es in München auf deutsche Verhältnisse angepasst und bislang in 40 deutschen Städten erfolgreich eingeführt. In Workshops und mit einer individuellen Firmenberatung analysieren die Unternehmen ihren Energie- und Materialverbrauch, ihre Stoffkreisläufe, die Produkte selbst. Auch die Mitarbeitermotivation im Umweltbereich soll dabei eine entscheidende Rolle spielen. Erste Ergebnisse sollen nach nnz-Informationen bereits in Erfurt und Cottbus mit dem Ökoprofit vorliegen...ausführlich im nnz-Archiv
Motive und Situation vorgestellt
Den Rettungsdienstzweckverband kennt inzwischen jedes Kind in und um Nordhausen. Nicht so ist das beim Bereichsbeirat. Der tagte heute im Nordhäuser Landratsamt. Im Mittelpunkt der heutigen Sitzung dieses beratenden Gremiums standen die Auswirkungen des Beschlusses des Verwaltungsgerichtes Weimar und die Entscheidung des Landrates zur Rettungswache am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus (siehe zu beiden ausführlich im nnz-Archiv).
Wie Landrat Joachim Claus der nnz mitteilte, habe er die Motive seiner Entscheidung zur Rettungswache dargelegt. Diese resultierten vor allem aus der Verunsicherung der Nordhäuser Bevölkerung. Claus habe die Mitglieder des Beirates ersucht, die neue Situation zur Kenntnis zu nehmen. Gemeinsam sollten bis zur nächsten Zusammenkunft Möglichkeiten der Finanzierung ausgelotet werden. So geht es unter anderem um die Betriebskosten für die Räumlichkeiten der Wache, die ja im eigentlich Bereichsplan in seiner Fassung vom Oktober vergangenen Jahres nicht enthalten war.
Mit der neuen Situation müssen sich in erster Linie die Krankenkassen als Geldgeber vertraut machen. Claus sagte, er habe ein gewisses Maß an Verständnis bei den Vertretern der Kassen erkennen können. Nun müsse gemeinsam gerechnet werden.
