nnz-Forum: Ich trau mir was zu
Dienstag, 25. Mai 2010, 13:44 Uhr
Von einem Bühnenprogramm ganz besonderer Art und einer bemerkenswerten künstlerischen Ausstellung berichtet nnz-Leserin Elke Falley im folgenden Forumsbeitrag.
Unter dem Motto Ich trau mir was zu gestalteten die Schüler des Staatlichen Förderzentrums J.-H.-Pestalozzi am 12.5.2010 ein ganz besonderes Bühnenprogramm und eine bemerkenswerte künstlerische Ausstellung. An den vorangegangenen zwei Projekttagen konnten die 4. bis 10.Klässler aus 20 Angeboten aus den Bereichen Musik, Kunst und Medien auswählen. Ziel war, die Vielfalt der Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Nordhausen vor Ort kennenzulernen und auch später weiter zu nutzen.
Dabei kamen sie auch in Kontakt mit ausländischen Mitbürgern bzw. ihrer Kultur. Ermöglicht wurde das durch die Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Vielfalt tut gut, an dem die Stadt mit dem Lokalen Aktionsplan (LAP) seit 2007 teilnimmt. Getragen wurde es vom Förderverein der Schule. Die monatelangen Vorbereitungen haben sich für alle gelohnt. In den Gesichtern der Kinder konnte man die Freude und den Stolz sehen. Auch die vielen Gäste waren erstaunt über ihre Kreativität und ihren Mut.
So zeigte der zurückhaltende Tom das 1. Mal auf der großen Bühne, was er in der Musikschule am Schlagzeug gelernt hat. Sein Lehrer begeisterte auch seine Mitschüler im Workshop. Patricia und Stefan spielten nach nur 6 Stunden Probe ohne Vorkenntnisse und Pausen gemeinsam im Rockhaus ein Stück. Laura tanzte trotz mehrerer Fuß-OP`s den orientalischen Tanz mit Maryam aus dem Iran. Türkische Sprichwörter sind Zungenbrecher, aber die Gruppe von Aylin aus der Rothleimmühle traute es sich trotzdem, sie vorzutragen.
6 Schüler spielten gemeinsam mit den angehenden Erziehern der pro vita Akademie das Stück Peter und der Wolf vor. Afrikanische Trommelklänge rissen alle durchgefrorenen Zuschauer zum Schluss mit. Beim Rundgang durch die Schule (z. Z. in der Friedrich-Naumann-Straße) konnte man Gipsmasken, angehende Profifotos, meterhohe 3D- Instrumentskulpturen, verschiedenste Collagen, Tonarbeiten und viele Fotos von der Entstehung aller Arbeiten sehen. Fast alle erhalten einen Platz in der neu renovierten Schule am Geiersberg. Ein kleineres Graffitibild ist schon an der Turnhalle zu sehen und bald soll es auch im eigentlich geplanten Großformat angebracht werden.
Dafür werden noch zwei Maurer ehrenamtlich gesucht, die die alte Turnhallenwand mit verputzen. Eine selbst entwickelte Klanggeschichte untermalte die Traumspuren – Bilder im Schwarzlicht. An vielen Ständen boten die Einrichtungen Mitmachangebote und Informationen an. Allen schmeckte das am offenen Feuer zusammen gekochte mexikanische Essen. Nun wird sich zeigen müssen, wie nachhaltig die Angebote wirken und wie viele Schüler etwas für ihre Freizeitgestaltung entdeckt haben. Die Schüler danken allen Mitwirkenden. Viele haben durch diese Tage ein Stück mehr Selbstvertrauen gewonnen.
Elke Falley
Unter dem Motto Ich trau mir was zu gestalteten die Schüler des Staatlichen Förderzentrums J.-H.-Pestalozzi am 12.5.2010 ein ganz besonderes Bühnenprogramm und eine bemerkenswerte künstlerische Ausstellung. An den vorangegangenen zwei Projekttagen konnten die 4. bis 10.Klässler aus 20 Angeboten aus den Bereichen Musik, Kunst und Medien auswählen. Ziel war, die Vielfalt der Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Nordhausen vor Ort kennenzulernen und auch später weiter zu nutzen.
Dabei kamen sie auch in Kontakt mit ausländischen Mitbürgern bzw. ihrer Kultur. Ermöglicht wurde das durch die Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Vielfalt tut gut, an dem die Stadt mit dem Lokalen Aktionsplan (LAP) seit 2007 teilnimmt. Getragen wurde es vom Förderverein der Schule. Die monatelangen Vorbereitungen haben sich für alle gelohnt. In den Gesichtern der Kinder konnte man die Freude und den Stolz sehen. Auch die vielen Gäste waren erstaunt über ihre Kreativität und ihren Mut.
So zeigte der zurückhaltende Tom das 1. Mal auf der großen Bühne, was er in der Musikschule am Schlagzeug gelernt hat. Sein Lehrer begeisterte auch seine Mitschüler im Workshop. Patricia und Stefan spielten nach nur 6 Stunden Probe ohne Vorkenntnisse und Pausen gemeinsam im Rockhaus ein Stück. Laura tanzte trotz mehrerer Fuß-OP`s den orientalischen Tanz mit Maryam aus dem Iran. Türkische Sprichwörter sind Zungenbrecher, aber die Gruppe von Aylin aus der Rothleimmühle traute es sich trotzdem, sie vorzutragen.
6 Schüler spielten gemeinsam mit den angehenden Erziehern der pro vita Akademie das Stück Peter und der Wolf vor. Afrikanische Trommelklänge rissen alle durchgefrorenen Zuschauer zum Schluss mit. Beim Rundgang durch die Schule (z. Z. in der Friedrich-Naumann-Straße) konnte man Gipsmasken, angehende Profifotos, meterhohe 3D- Instrumentskulpturen, verschiedenste Collagen, Tonarbeiten und viele Fotos von der Entstehung aller Arbeiten sehen. Fast alle erhalten einen Platz in der neu renovierten Schule am Geiersberg. Ein kleineres Graffitibild ist schon an der Turnhalle zu sehen und bald soll es auch im eigentlich geplanten Großformat angebracht werden.
Dafür werden noch zwei Maurer ehrenamtlich gesucht, die die alte Turnhallenwand mit verputzen. Eine selbst entwickelte Klanggeschichte untermalte die Traumspuren – Bilder im Schwarzlicht. An vielen Ständen boten die Einrichtungen Mitmachangebote und Informationen an. Allen schmeckte das am offenen Feuer zusammen gekochte mexikanische Essen. Nun wird sich zeigen müssen, wie nachhaltig die Angebote wirken und wie viele Schüler etwas für ihre Freizeitgestaltung entdeckt haben. Die Schüler danken allen Mitwirkenden. Viele haben durch diese Tage ein Stück mehr Selbstvertrauen gewonnen.
Elke Falley
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
