Neu gestaltet
Sonntag, 23. Mai 2010, 13:30 Uhr
Am Donnerstagabend lädt die Gemeinde Auleben in das Humboldtsche Schloss ein, wo dieser Tage in dem Raum, den das Ehepaar Humboldt mit ihrem Freund Friedrich August Wolf die Tafelbibliothek nannte, eifrig gearbeitet wurde. Um etwas zu Gestalten, bedarf es neben der Ideen des Geldes...
Dieses stellte dankenswerter Weise die Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen auf Antrag aus Auleben zur Verfügung. Denn nach 17 Jahren war es an der Zeit, den Erinnerungsraum an das Ehepaar Wilhelm und Caroline von Humboldt aufzufrischen, u. a. auch deshalb, weil die Humboldtforschung ist in den letzten Jahren sehr intensiviert worden ist. Außerdem begeht man in Berlin in diesem Jahr an der nach dem berühmten Brüderpaar benannten Universität das 200 jährige Jubiläum dieser Einrichtung, die vor allem auf das Wirken von Wilhelm von Humboldt zurückgeht, der damals im preußischen Staatsdienst tätig war.
Es gibt Orte, die bewahren das Dasein von Menschen, die das Erdenleben längst hinter sich gelassen haben, auf eine gegenwärtige Art. Sie lassen das Verbundensein von Generationen als etwas Natürliches erscheinen. In unsere Region gehört das Schloss in Auleben dazu, das der Familie von Dacheröden gehörte, in die Wilhelm von Humboldt einheiratete. Seit Kindertagen verbrachte Caroline einige Zeit des Jahres auf den Gütern der Familie, also auch in Auleben in der Goldenen Aue an den Hängen der Windleite.
Als man jung verheiratet war und die erste Tochter Caroline geboren, zog die Familie von März 1792 bis August 1793 in das Auedorf. Humboldt hatte seinen Staatsdienst quittiert und wollte an der Seite von Caroline herausfinden, welche Stellung man im Leben einnehmen sollte – die Entwicklung der Persönlichkeit stand im Vordergrund. Also, in Auleben fand eine wichtige Lebensetappe dieser Menschen statt. Weitere Stationen führten dann gemeinsam über Jena in die größere Welt nach Paris, durch Spanien, nach Rom, nach Wien hin nach Berlin.
Da Caroline von Humboldt einmal äußerte, dass sich schon als zehnjährige auf den Bergen rund um Auleben in ihr fürs Leben das Gefühl für Gegend und Natur, das tiefe Ansprechen und Leben mit ihr eingeprägt habe, ist auch die Umgebung ein Grund, warum man Auleben als Domizil auswählte. Die Vorstellung der neuen Ausstellung übernimmt Heidelore Kneffel.
27. Mai 2010, 19.30 Uhr
Autor: nnzDieses stellte dankenswerter Weise die Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen auf Antrag aus Auleben zur Verfügung. Denn nach 17 Jahren war es an der Zeit, den Erinnerungsraum an das Ehepaar Wilhelm und Caroline von Humboldt aufzufrischen, u. a. auch deshalb, weil die Humboldtforschung ist in den letzten Jahren sehr intensiviert worden ist. Außerdem begeht man in Berlin in diesem Jahr an der nach dem berühmten Brüderpaar benannten Universität das 200 jährige Jubiläum dieser Einrichtung, die vor allem auf das Wirken von Wilhelm von Humboldt zurückgeht, der damals im preußischen Staatsdienst tätig war.
Es gibt Orte, die bewahren das Dasein von Menschen, die das Erdenleben längst hinter sich gelassen haben, auf eine gegenwärtige Art. Sie lassen das Verbundensein von Generationen als etwas Natürliches erscheinen. In unsere Region gehört das Schloss in Auleben dazu, das der Familie von Dacheröden gehörte, in die Wilhelm von Humboldt einheiratete. Seit Kindertagen verbrachte Caroline einige Zeit des Jahres auf den Gütern der Familie, also auch in Auleben in der Goldenen Aue an den Hängen der Windleite.
Als man jung verheiratet war und die erste Tochter Caroline geboren, zog die Familie von März 1792 bis August 1793 in das Auedorf. Humboldt hatte seinen Staatsdienst quittiert und wollte an der Seite von Caroline herausfinden, welche Stellung man im Leben einnehmen sollte – die Entwicklung der Persönlichkeit stand im Vordergrund. Also, in Auleben fand eine wichtige Lebensetappe dieser Menschen statt. Weitere Stationen führten dann gemeinsam über Jena in die größere Welt nach Paris, durch Spanien, nach Rom, nach Wien hin nach Berlin.
Da Caroline von Humboldt einmal äußerte, dass sich schon als zehnjährige auf den Bergen rund um Auleben in ihr fürs Leben das Gefühl für Gegend und Natur, das tiefe Ansprechen und Leben mit ihr eingeprägt habe, ist auch die Umgebung ein Grund, warum man Auleben als Domizil auswählte. Die Vorstellung der neuen Ausstellung übernimmt Heidelore Kneffel.
27. Mai 2010, 19.30 Uhr

