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Abrissbirne kontra Gesindehaus

Freitag, 17. Januar 2003, 12:44 Uhr
Bald verschwunden Nordhausen (nnz). Am Montag rücken die Bagger in einem Stadtteil von Nordhausen an. Abriß ist angesagt. Das hat jedoch nicht viel mit dem Stadtentwicklungskonzept, sondern vielmehr mit der Sicherheit der Bürger zu tun. Wo die „Birne arbeitet“ – das hat die nnz schon heute erfahren.

Am Montag morgen wird das Gesindehaus des ehemaligen Gutes in der Rüdigsdorfer Straße Krimderode abgerissen. Es droht einzustürzen. Das hat jetzt der städtische Bauamtsleiter Jens Kohlhaus der nnz bestätigt. „Wenn das Haus fällt, werden zwei Mitarbeiter die Straße sperren müssen, damit der Schutt abtransportiert werden kann. Es kommt deshalb zu kurzen Verkehrseinschränkungen“, sagte Kohlhause.

Denkmalpfleger Hans-Jürgen Grönke datiert die Bauzeit des Gebäudes und des benachbarten Gutshauses auf das 19. Jahrhundert. Beide Gebäude stünden nicht unter Denkmalschutz, weil in der Zeit der DDR zu viele bauliche Veränderungen vorgenommen worden seien.
Autor: nnz

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