Jeder 40. ist ein Pflegefall?
Donnerstag, 16. Januar 2003, 13:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Unsere Gesellschaft wird immer älter. Damit steigt auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen rapide an. Die exakten Zahlen und Fakten lieferte der nnz das Landesamt für Statistik.
Ende 2001 erhielten 61 012 Personen in Thüringen Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 755 Personen bzw. 1,3 Prozent mehr als Ende 1999. Damit war Ende 2001 fast jeder 40. Einwohner des Freistaates pflegebedürftig. Bezogen auf 1 000 Einwohner waren es 25,3 Personen und somit 0,7 mehr als zwei Jahre zuvor. Mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) der Pflegebedürftigen waren Frauen und weit mehr als drei Viertel (79,2 Prozent) älter als 65 Jahre.
29 723 Personen bzw. 48,7 Prozent waren durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen der Pflegestufe I ("erheblich pflegebedürftig"), 22 590 Personen bzw. 37,0 Prozent der Pflegestufe II ("schwerpflegebedürftig") und 8 361 Personen bzw. 13,7 Prozent der Pflegestufe III ("schwerstpflegebedürftig") zugeordnet. Bei weiteren 338 Männern und Frauen (0,6 Prozent) war die Einstufung noch nicht abgeschlossen.
Mehr als die Hälfte (53,0 Prozent) der Pflegebedürftigen erhielt die Leistungen ausschließlich in Form von Pflegegeld und wurde zu Hause durch Familienangehörige oder Bekannte betreut. Weitere 13 010 Männer und Frauen (21,3 Prozent) wurden von ambulanten Pflegediensten und 15 657 Thüringer (25,7 Prozent) in Pflegeheimen betreut. Während der Anteil der Pflegegeldempfänger gegenüber Ende 1999 um 5,5 Prozent zurückgegangen ist, erhöhte sich der Anteil der von Pflegediensten Betreuten um 5,4 Prozent und der in Pflegeheimen sogar um 8,9 Prozent.
Autor: nnzEnde 2001 erhielten 61 012 Personen in Thüringen Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 755 Personen bzw. 1,3 Prozent mehr als Ende 1999. Damit war Ende 2001 fast jeder 40. Einwohner des Freistaates pflegebedürftig. Bezogen auf 1 000 Einwohner waren es 25,3 Personen und somit 0,7 mehr als zwei Jahre zuvor. Mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) der Pflegebedürftigen waren Frauen und weit mehr als drei Viertel (79,2 Prozent) älter als 65 Jahre.
29 723 Personen bzw. 48,7 Prozent waren durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen der Pflegestufe I ("erheblich pflegebedürftig"), 22 590 Personen bzw. 37,0 Prozent der Pflegestufe II ("schwerpflegebedürftig") und 8 361 Personen bzw. 13,7 Prozent der Pflegestufe III ("schwerstpflegebedürftig") zugeordnet. Bei weiteren 338 Männern und Frauen (0,6 Prozent) war die Einstufung noch nicht abgeschlossen.
Mehr als die Hälfte (53,0 Prozent) der Pflegebedürftigen erhielt die Leistungen ausschließlich in Form von Pflegegeld und wurde zu Hause durch Familienangehörige oder Bekannte betreut. Weitere 13 010 Männer und Frauen (21,3 Prozent) wurden von ambulanten Pflegediensten und 15 657 Thüringer (25,7 Prozent) in Pflegeheimen betreut. Während der Anteil der Pflegegeldempfänger gegenüber Ende 1999 um 5,5 Prozent zurückgegangen ist, erhöhte sich der Anteil der von Pflegediensten Betreuten um 5,4 Prozent und der in Pflegeheimen sogar um 8,9 Prozent.
