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Europa in Ellrich

Montag, 10. Mai 2010, 17:44 Uhr
Dr. Klaus Zeh, der Nordhäuser CDU-Landtagsabgeordnete, stellte sich den Fragen Ellricher Schüler hinsichtlich der Vorteile und aktuellen Probleme in der Europäischen Union. Diese Runde war Teil der Europawoche...



Mit vielen Veranstaltungen und attraktiven Programmen, die in der Thüringer Europawoche 2010 stattfanden, soll für eine positive Einstellung zur Europäischen Union geworben werden. „Die Europawoche ist daher auch eine gute Gelegenheit, die Schülerinnen und Schüler sowohl über die Geschichte der Europäischen Union als auch über deren Neuerungen zu informieren“, erläuterte Dr. Klaus Zeh, ehemaliger Thüringer Minister für
Europaangelegenheiten.

„Aufgrund der immer weiter voranschreitenden europäischen Integration ist es besonders wichtig, bei den jüngeren Generationen die enorme Bedeutung der Europäischen Union auch für das alltägliche Leben in das Bewusstsein zu rücken“, so Dr. Zeh weiter.

In einer Gesprächsrunde mit Schülern der 9. Klasse der Ellricher Regelschule erläuterte Dr. Zeh zunächst die Bedeutung der EU für die Friedenssicherung, die möglichen Bildungsangebote für die Jugendlichen in der EU, den Arbeitsmarkt sowie die Vor- und Nachteile der Grundfreiheiten in der EU. Besonderes Interesse bestand bei den Jugendlichen an den Erläuterungen zur derzeitigen Problematik am griechischen oder europäischen Finanzmarkt.

Anhand der Schilderungen über die Spekulationswellen und der Gefahren für die wirtschaftliche Stabilität Europas zeigte Dr. Zeh auf, dass es sich sowohl bei dem Rettungspaket für Griechenland als auch bei dem Schutzschirm für die weiteren hochverschuldeten Euroländer um „alternativlose Rettungsmaßnahmen“ handele. Die wirtschaftliche Stabilität Europas liegt gerade auch im Interesse des Exportlandes Deutschland.
Abschließend führte Dr. Zeh den Schülerinnen und Schülern vor Augen, in welch großem Umfang Thüringen von der europäischen Einigung profitiert.

Rund 2,1 Milliarden Euro erhält der Freistaat Thüringen in den Jahren 2007 bis 2013 an Strukturfondsmittel von der EU. Hierdurch konnten zum Beispiel eine Reihe von Infrastrukturmaßnahmen wie der Bau der A 71 von Erfurt nach Sömmerda finanziert oder über 14.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Zum Abschluss der unterhaltsamen Unterrichtseinheit regte Dr. Zeh die Jugendlichen zum Engagement für das vereinte Europa an und wies u. a. auf die Jugendorganisationen der Parteien hin.
Autor: nnz

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