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Deutsche Eiche in Polen

Montag, 10. Mai 2010, 13:39 Uhr
Vor dem Rathaus von Nordhausens polnischer Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski haben Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und der polnische Bürgermeister Radoslaw Torzynski eine Eiche gepflanzt. Die "Nordhausen Eiche" wurde als Symbol der Freundschaft aufgestellt. Anlass war der 15. Jahrestag der Partnerschaft zwischen beiden Städten.

Die Bürgermeister der beiden Partnerstädte pflanzen eine Eiche (Foto: Patrick Grabe) Die Bürgermeister der beiden Partnerstädte pflanzen eine Eiche (Foto: Patrick Grabe)

Bei der Pflanzung sagte Frau Rinke, „ich hoffe, dass der Baum wächst und gedeiht wie unsere Freundschaft und auch ebensolche Früchte trägt. Damit dies möglich ist, muss der Baum allerdings gepflegt werden – dies gilt auch für unsere Kooperation.“ Frau Rinke erinnerte daran, dass die Freiheitsbewegung in Polen ein Vorläufer der Wende in der DDR gewesen sei, „die wiederum zu Frieden und Freiheit in ganz Europa geführt hat. Auch dafür ist dieser Baum ein Symbol.“

Zur Nordhäuser Delegation gehörten neben Verwaltungsmitarbeitern auch die beiden Stadträte Rainer Bachmann und Birgit Keller sowie Andreas Meyer, Geschäftsführer des Nordhäuser Kreissportbundes.

Auf ihrem Programm standen Besuche in den Bildungseinrichtungen der 70.000-Einwohner-Partnerstadt. Darüber hinaus gab es eine Einladung zu den Ostrower Stadtwerken, eine Besichtigung der Investitionen der Stadt, zu denen auch die neu gebaute Bibliothek sowie das im Bau befindliche Kulturzentrum gehört. Besichtigt wurde ebenfalls die Ostrower Synagoge, die zurzeit saniert wird, sowie die große Freizeitanlage entlang des Badesees der Stadt. Der polnische Bürgermeister stellte darüber hinaus die neue Zentrale der städtischen Sicherheitsbehörde vor sowie das Areal des geplanten neuen Einkaufszentrums vor den Toren der Stadt. „Ich war überrascht, als ich hörte, dass dieses geplante Einkaufszentrum vom selben Weimarer Investor finanziert wird, der das `Roland-Tor´ in Nordhausens Unterstadt betreibt“, sagte Frau Rinke.

Autor: agl

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