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Endlich mal Gemeinsamkeiten

Montag, 03. Mai 2010, 15:54 Uhr
Im kleinen Plenarsaal des Nordhäuser Landratsamtes trafen sich am Nachmittag die Mitglieder des Kreisausschusses. Zur gleichen Zeit gaben sich die des Finanzausschusses ein Stell-Dich-Ein. Der Öffentlichkeit blieben die Finanzen wiederum verwehrt...


Der Landkreis und die Stadt Nordhausen wollen etwas zusammenmachen. Das soll es auch geben. Es geht um die künftige Zusammenarbeit bei einer künftigen Leitstelle in einem künftigen Neubau einer Nordhäuser Feuerwache. Ziel der Vereinbarung ist eine Optimierung in der Leitstellenarbeit, die sich auf der Kostenseite sowohl für die Stadt- als auch für die Kreisverwaltung positiv auswirken werde.

So könnte die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr in die Leitstelle integriert werden, was nur machbar wäre, wenn es eine räumliche Zusammenlegung gibt. Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gab im Kreisausschuss kund, dass er mit der Inbetriebnahme der neuen Feuerwache im Jahr 2014 rechne. Der Aufbau einer gemeinsamen Wache könne zudem durch das Land gefördert werden, ähnlich wie das in Erfurt der Fall gewesen sei.

Die Mitglieder des Kreisausschusses beauftragten letztlich Landrat Joachim Claus (CDU), die Verhandlungen zum Abschluss einer Zweckvereinbarung mit der Stadtverwaltung weiterzuführen. Damit kann auch die Personalplanung bei der Berufsfeuerwehr zukunftstauglich ausgebaut werden.

Und es kann der Neubau einer Feuerwache am schon mal diskutierten Standort in der Zorgestraße in Angriff genommen werden. Die Zorgestraße war bereits einmal im Gespräch. Dann wiederum wurde die Sanierung und Erweiterung am Altstandort favorisiert, jetzt wieder die Zorgestraße. Wohl auch deshalb, weil das ehemalige Wehrkreiskommando in das neue Sozialgericht umfunktioniert wurde.
Autor: nnz

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