Walpurgisfete im AKS?
Mittwoch, 28. April 2010, 18:57 Uhr
Die ursprünglich für den 1. Mai angesetzte Begegnung des 26. Spieltages der Thüringenliga zwischen dem FSV Wacker 90 Nordhausen und der SG Schlotheim/Mehrstedt wurde verlegt und findet bereits kurz vor der Walpurgisnacht um 18 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark statt…
Ob es ein heißer Tanz mit anschließendem Fest für die Wacker-Akteure wird, muss abgewartet werden. Auch die Hagazussen, diese weisen Frauen, die zur 100-Jahr-Feier des FSV Wacker 90 noch die Wacker-Hymne von G. M. Fähnrich mit der Band Carrion anstimmten, können darauf keine Antwort geben. Doch der Tenor des Liedes ist hoch aktuell. Wacker, steh auf!
Nach dem letzten Heimspiel gegen den FC Thüringen Weida, das 0:1 verloren wurde, gingen die 249 zahlenden Zuschauer ziemlich bedeppert nach Hause. Aber auch in Borsch konnte gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller kein Erfolg eingefahren werden, sondern Wacker verlor erneut mit 0:1 nach einer enttäuschenden Vorstellung. Durch diese Negativserie von vier erfolglosen Spielen ist der FSV auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht.
Will man nicht noch weiter nach hinten durchgereicht werden, muss am Freitag die Kehrtwende beginnen. Denn dann folgen Gotha, Sondershausen (H), Gera, Heiligenstadt, Arnstadt (H) und Rudolstadt. Da ist kein so genannter Selbstläufer mehr dabei. Schon gegen Schlotheim/Mehrstedt dürfte es dieses Mal und in der gegenwärtigen Verfassung nicht so leicht werden wie noch in der Hinrunde.
Das Hinspiel gewann Wacker souverän mit 4:0 (1:0) gegen eine Mannschaft, die zu der Zeit vor Nordhausen postiert war. Damals war die zweite Halbzeit die bessere und sogar eine richtig gute. In den vergangenen Wochen war das aber zumeist im zweiten Abschnitt umgekehrt. Ist das eine Kraftfrage?
Es handelt sich um das neunzehnte Aufeinandertreffen beider Mannschaften, wovon nur sieben als Punktspiele der Thüringenliga ausgetragen worden sind. Fünf Siege Wackers und zwei Unentschieden stehen zu Buche. Klar dürfte sein, dass es am Freitag nicht die erste Nordhäuser Niederlage geben soll. Außerdem hat Wacker wegen der Enttäuschungen der vergangenen Wochen bei den Fans einiges gutzumachen.
Die Seilerstädter müssen in Nordhausen punkten, denn das Abstiegsgespenst sitzt ihnen bei der eigenen Tabellenlage und der Situation in der Oberliga schon im Nacken. Die Gäste werden am Freitag gewiss dementsprechend auftreten. Sie haben jedoch das Handicap zu tragen, ohne Steven Becker auskommen zu müssen. Dieser erhielt in Gera bei der 0:2-Niederlage die Gelb-Rote Karte.
Eine eindeutige Favoritenstellung Wackers sehe ich unter den geschilderten Umständen nicht, doch lasse ich mich ab 18.00 Uhr gern eines Besseren belehren.
Auch Wackers Zweite tritt einen schweren Gang an. Beim Tabellensiebenten FC Wacker 1914 Teistungen, der noch zaghaft auf die Aufstiegsränge schielt, gilt es, am Sonntag ab 14.30 Uhr die gegenwärtige Schlagzahl mit Blickrichtung Landesklasse beizubehalten. Im Hinspiel erwischte die Reserve einen ausgesprochen guten Tag und siegte 5:1 gegen trotzdem gut mitspielende Teistunger.
Klaus Verkouter
Autor: nnzOb es ein heißer Tanz mit anschließendem Fest für die Wacker-Akteure wird, muss abgewartet werden. Auch die Hagazussen, diese weisen Frauen, die zur 100-Jahr-Feier des FSV Wacker 90 noch die Wacker-Hymne von G. M. Fähnrich mit der Band Carrion anstimmten, können darauf keine Antwort geben. Doch der Tenor des Liedes ist hoch aktuell. Wacker, steh auf!
Nach dem letzten Heimspiel gegen den FC Thüringen Weida, das 0:1 verloren wurde, gingen die 249 zahlenden Zuschauer ziemlich bedeppert nach Hause. Aber auch in Borsch konnte gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller kein Erfolg eingefahren werden, sondern Wacker verlor erneut mit 0:1 nach einer enttäuschenden Vorstellung. Durch diese Negativserie von vier erfolglosen Spielen ist der FSV auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht.
Will man nicht noch weiter nach hinten durchgereicht werden, muss am Freitag die Kehrtwende beginnen. Denn dann folgen Gotha, Sondershausen (H), Gera, Heiligenstadt, Arnstadt (H) und Rudolstadt. Da ist kein so genannter Selbstläufer mehr dabei. Schon gegen Schlotheim/Mehrstedt dürfte es dieses Mal und in der gegenwärtigen Verfassung nicht so leicht werden wie noch in der Hinrunde.
Das Hinspiel gewann Wacker souverän mit 4:0 (1:0) gegen eine Mannschaft, die zu der Zeit vor Nordhausen postiert war. Damals war die zweite Halbzeit die bessere und sogar eine richtig gute. In den vergangenen Wochen war das aber zumeist im zweiten Abschnitt umgekehrt. Ist das eine Kraftfrage?
Es handelt sich um das neunzehnte Aufeinandertreffen beider Mannschaften, wovon nur sieben als Punktspiele der Thüringenliga ausgetragen worden sind. Fünf Siege Wackers und zwei Unentschieden stehen zu Buche. Klar dürfte sein, dass es am Freitag nicht die erste Nordhäuser Niederlage geben soll. Außerdem hat Wacker wegen der Enttäuschungen der vergangenen Wochen bei den Fans einiges gutzumachen.
Die Seilerstädter müssen in Nordhausen punkten, denn das Abstiegsgespenst sitzt ihnen bei der eigenen Tabellenlage und der Situation in der Oberliga schon im Nacken. Die Gäste werden am Freitag gewiss dementsprechend auftreten. Sie haben jedoch das Handicap zu tragen, ohne Steven Becker auskommen zu müssen. Dieser erhielt in Gera bei der 0:2-Niederlage die Gelb-Rote Karte.
Eine eindeutige Favoritenstellung Wackers sehe ich unter den geschilderten Umständen nicht, doch lasse ich mich ab 18.00 Uhr gern eines Besseren belehren.
Auch Wackers Zweite tritt einen schweren Gang an. Beim Tabellensiebenten FC Wacker 1914 Teistungen, der noch zaghaft auf die Aufstiegsränge schielt, gilt es, am Sonntag ab 14.30 Uhr die gegenwärtige Schlagzahl mit Blickrichtung Landesklasse beizubehalten. Im Hinspiel erwischte die Reserve einen ausgesprochen guten Tag und siegte 5:1 gegen trotzdem gut mitspielende Teistunger.
Klaus Verkouter
