Noch 'ne Runde
Donnerstag, 22. April 2010, 17:35 Uhr
Die nnz-Redaktion weiß nicht mehr, wie viele Runde Tische es seit 1989 in diesem Land, in diesem Landkreis und in dieser Stadt gab. Jetzt ist ein gesunder Tisch dazugekommen...
Zur ersten Sitzung begrüßten die 2. Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE) und Amtsärztin Ingrid Francke gestern die Mitglieder des Runden Tisches Gesundheit des Landkreises Nordhausen. Diesen hat der Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes im Rahmen des Thüringer Gesundheitszieleprozesses am März ins Leben gerufen. Der Runde Tisch Gesundheit ist eine Vernetzung aus sozialen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen, Krankenkassen sowie der Kommunen.
Ziel ist es, die Gesundheitsförderung aus einem kommunalen Blickwinkel voranzutreiben und als ein Gestaltungsprinzip in der Kommunalentwicklung zu etablieren. Es sollen bedarfsgerechte, flexible und qualitätsorientierte gesundheitliche Lebensbedingungen und Strukturen geschaffen werden, um die gesundheitliche Chancengleichheit und Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Der Landkreis Nordhausen übernimmt mit dem Aufbau der kommunalen Gesundheitsförderung eine Pionierfunktion im Freistaat. In Zukunft sollen in allen Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten kommunale Vernetzungsstrukturen der Gesundheitsförderung initiiert werden.
Im ersten Tagesordnungspunkt ging es um die Zusammensetzung des Runden Tisches Gesundheit. Andreas Weigel, Geschäftsführer des Jugendsozialwerks, betonte in diesem Zusammenhang den kreisübergreifenden Arbeitsansatz des Runden Tisches, der eine Mitwirkung weiterer Vertreter notwendig mache. Im Ergebnis erhielt die Koordinierungsstelle des Runden Tisches den Auftrag, weitere Vertreter des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereichs einzubinden.
Die Mitglieder des Runden Tisches verabschiedeten zudem einstimmig die neue Geschäftsordnung. Im letzten Teil der Sitzung stand im Mittelpunkt, die Priorität bestimmter Arbeitsthemen zu diskutieren, die die Mitglieder im Vorfeld an die Koordinierungsstelle im Fachbereich Gesundheitswesen gemeldet hatten. Im Ergebnis wurden die Schwerpunktbereiche Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen sowie Demographischer Wandel und Gesundheitsförderung festgelegt und jeweils eine Arbeitsgruppe dazu gegründet. Ende Mai werden diese ihre Arbeit aufnehmen und konkrete Maßnahmen entwickeln.
Der Runde Tisch Gesundheit will nun in den kommenden Sitzungen gesundheitsbezogene Ziele vereinbaren, die als Basis für die Gesundheitsförderung aus kommunaler Perspektive und als Diskussionsgrundlage für die Arbeitsgruppen dienen. Für weitere Fragen und Anregungen stehen die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Martin Hoffmann unter 03631/911-179 und Kathrin Wolff unter -186 zur Verfügung.
Autor: nnzZur ersten Sitzung begrüßten die 2. Beigeordnete Loni Grünwald (LINKE) und Amtsärztin Ingrid Francke gestern die Mitglieder des Runden Tisches Gesundheit des Landkreises Nordhausen. Diesen hat der Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes im Rahmen des Thüringer Gesundheitszieleprozesses am März ins Leben gerufen. Der Runde Tisch Gesundheit ist eine Vernetzung aus sozialen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen, Krankenkassen sowie der Kommunen.
Ziel ist es, die Gesundheitsförderung aus einem kommunalen Blickwinkel voranzutreiben und als ein Gestaltungsprinzip in der Kommunalentwicklung zu etablieren. Es sollen bedarfsgerechte, flexible und qualitätsorientierte gesundheitliche Lebensbedingungen und Strukturen geschaffen werden, um die gesundheitliche Chancengleichheit und Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Der Landkreis Nordhausen übernimmt mit dem Aufbau der kommunalen Gesundheitsförderung eine Pionierfunktion im Freistaat. In Zukunft sollen in allen Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten kommunale Vernetzungsstrukturen der Gesundheitsförderung initiiert werden.
Im ersten Tagesordnungspunkt ging es um die Zusammensetzung des Runden Tisches Gesundheit. Andreas Weigel, Geschäftsführer des Jugendsozialwerks, betonte in diesem Zusammenhang den kreisübergreifenden Arbeitsansatz des Runden Tisches, der eine Mitwirkung weiterer Vertreter notwendig mache. Im Ergebnis erhielt die Koordinierungsstelle des Runden Tisches den Auftrag, weitere Vertreter des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereichs einzubinden.
Die Mitglieder des Runden Tisches verabschiedeten zudem einstimmig die neue Geschäftsordnung. Im letzten Teil der Sitzung stand im Mittelpunkt, die Priorität bestimmter Arbeitsthemen zu diskutieren, die die Mitglieder im Vorfeld an die Koordinierungsstelle im Fachbereich Gesundheitswesen gemeldet hatten. Im Ergebnis wurden die Schwerpunktbereiche Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen sowie Demographischer Wandel und Gesundheitsförderung festgelegt und jeweils eine Arbeitsgruppe dazu gegründet. Ende Mai werden diese ihre Arbeit aufnehmen und konkrete Maßnahmen entwickeln.
Der Runde Tisch Gesundheit will nun in den kommenden Sitzungen gesundheitsbezogene Ziele vereinbaren, die als Basis für die Gesundheitsförderung aus kommunaler Perspektive und als Diskussionsgrundlage für die Arbeitsgruppen dienen. Für weitere Fragen und Anregungen stehen die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Martin Hoffmann unter 03631/911-179 und Kathrin Wolff unter -186 zur Verfügung.
