Studienkolleg und Fachhochschule bilden jetzt eine Einheit
Montag, 08. Januar 2001, 13:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Fachhochschule Nordhausen und das Studienkolleg Nordhausen wurden mit Beginn dieses Jahres zusammengeführt. Nach der räumlichen Zusammenführung erfolgte nun auch der organisatorische Zusammenschluß. Nach intensiven Beratungen der beiden Einrichtungen mit dem Thüringer Wissenschaftsministerium erfolgte die rechtlich Integration des Kollegs in die Fachhochschule. Diese Neuordnung wurde notwendig, da die bisherige Zugehörigkeit des Studienkollegs zur Pädagogischen Hochschule Erfurt mit deren Zusammenschluß mit der Universität Erfurt nicht weiter fortgeführt werden soll.
Das Studienkolleg in Nordhausen trägt zukünftig die Bezeichnung "Staatliches Thüringer Studienkolleg". Für die beiden Einrichtungen ergeben sich durch die Zusammenlegung mehrere Synergien. So können die Schüler des Kollegs die Bibliothek und anderen Einrichtungen der Fachhochschule benutzen und ihre Ausbildungsbedingungen verbessern. Die Fachhochschule hingegen profitiert von gut ausgebildeten ausländischen Studieninteressenten, die an der Einrichtung ihr Studium beginnen.
Bereits jetzt hat die Nordhäuser Bildungseinrichtung einen Ausländeranteil von über drei Prozent. Dies ist zwar im Vergleich zu Hochschulen in den alten Bundesländern noch wenig, langfristig ist jedoch eine "Quote" von rund zehn Prozent vorgesehen. Bereits jetzt ist die Fachhochschule ihrem Ziel des "internationalen Campus" ein entscheidenden Stück näher gerückt.
Autor: nnzDas Studienkolleg in Nordhausen trägt zukünftig die Bezeichnung "Staatliches Thüringer Studienkolleg". Für die beiden Einrichtungen ergeben sich durch die Zusammenlegung mehrere Synergien. So können die Schüler des Kollegs die Bibliothek und anderen Einrichtungen der Fachhochschule benutzen und ihre Ausbildungsbedingungen verbessern. Die Fachhochschule hingegen profitiert von gut ausgebildeten ausländischen Studieninteressenten, die an der Einrichtung ihr Studium beginnen.
Bereits jetzt hat die Nordhäuser Bildungseinrichtung einen Ausländeranteil von über drei Prozent. Dies ist zwar im Vergleich zu Hochschulen in den alten Bundesländern noch wenig, langfristig ist jedoch eine "Quote" von rund zehn Prozent vorgesehen. Bereits jetzt ist die Fachhochschule ihrem Ziel des "internationalen Campus" ein entscheidenden Stück näher gerückt.
