Ein Urgestein nimmt Abschied
Dienstag, 20. April 2010, 10:28 Uhr
Fast 30 Jahre bestimmte der Handball das Leben von Karsten Scholz. Der NSV Torhüter erlebte dabei die Höhen und Tiefen, die der Sport mit sich bringen kann. Am Samstag war es dann soweit, die letzten 60 Spielminuten lagen vor ihm und Frank Ollech war für die nnz dabei...
Handballrente? Nicht ganz. Er folgt seinem Bruder in die zweite bzw. dritte Reihe. Sein Weg führt ihn zu den Old Boys des NSV. Dort ist er, der liebevoll von allen Scholzer genannt wird, in guter Gesellschaft. Seine ehemaligen Mitspieler um Peter Riemekasten, Uwe Böttcher, Heiko Alert und viele mehr warten schon auf Verstärkung. Dann wird er der junge unter den Alten sein.
In der ersten Reihe stand Karsten Scholz in mehr als 600 Spielen für den Nordhäuser SV und seinem Vorgänger dem SV NOBAS Nordhausen. Seinen Weg fand er in der Schule zum Handball. Die POS Adolf Diesterweg war in den 70er und 80er Jahren schlichtweg die Kaderschmiede für Handballer. Sein Entdecker war, das heutige Ehrenmitglied des NSV, Klaus Hoffmann. Über die Arbeitsgemeinschaft führte sein Weg in den Verein, wo er in den Jugendmannschaften seine Leidenschaft für die Torhüterposition endgültig entdeckt hat. Früh führte auch sein Weg nach ganz oben in die Erste.
Ehrgeiz, Willen und Disziplin zeichneten ihn auch hier aus. Als einer der wenigen war er auch beim Kurzdebüt im Thüringer Oberhaus mit von der Partie. Auf seinem Leidensweg zwischen den Handballtorpfosten erlebte er viele Derbys und war oftmals das Zünglein an der Waage. In dieser Saison wollte er es noch einmal wissen und hatte großen Anteil am Gewinn der Meisterschale und am Aufstieg seiner Mannschaft. Ein Urgestein nimmt somit Abschied. Zum diesem war eigens Bürgermeister Matthias Jendricke gekommen. Beide drückten gemeinsam die Schulbank und fingen, wie alle Jungs in der ADS, mit dem Handball an.
Als dann auch noch der Vizepräsident des Thüringer Handballverbands, Hans Werner Kasobke, dem Spielführer Karsten Scholz den Pokal für die Meisterschaft überreichte flossen erste, bis dahin unterdrückte Tränen.
Frank Ollech
Autor: nnzHandballrente? Nicht ganz. Er folgt seinem Bruder in die zweite bzw. dritte Reihe. Sein Weg führt ihn zu den Old Boys des NSV. Dort ist er, der liebevoll von allen Scholzer genannt wird, in guter Gesellschaft. Seine ehemaligen Mitspieler um Peter Riemekasten, Uwe Böttcher, Heiko Alert und viele mehr warten schon auf Verstärkung. Dann wird er der junge unter den Alten sein.
In der ersten Reihe stand Karsten Scholz in mehr als 600 Spielen für den Nordhäuser SV und seinem Vorgänger dem SV NOBAS Nordhausen. Seinen Weg fand er in der Schule zum Handball. Die POS Adolf Diesterweg war in den 70er und 80er Jahren schlichtweg die Kaderschmiede für Handballer. Sein Entdecker war, das heutige Ehrenmitglied des NSV, Klaus Hoffmann. Über die Arbeitsgemeinschaft führte sein Weg in den Verein, wo er in den Jugendmannschaften seine Leidenschaft für die Torhüterposition endgültig entdeckt hat. Früh führte auch sein Weg nach ganz oben in die Erste.
Ehrgeiz, Willen und Disziplin zeichneten ihn auch hier aus. Als einer der wenigen war er auch beim Kurzdebüt im Thüringer Oberhaus mit von der Partie. Auf seinem Leidensweg zwischen den Handballtorpfosten erlebte er viele Derbys und war oftmals das Zünglein an der Waage. In dieser Saison wollte er es noch einmal wissen und hatte großen Anteil am Gewinn der Meisterschale und am Aufstieg seiner Mannschaft. Ein Urgestein nimmt somit Abschied. Zum diesem war eigens Bürgermeister Matthias Jendricke gekommen. Beide drückten gemeinsam die Schulbank und fingen, wie alle Jungs in der ADS, mit dem Handball an.
Als dann auch noch der Vizepräsident des Thüringer Handballverbands, Hans Werner Kasobke, dem Spielführer Karsten Scholz den Pokal für die Meisterschaft überreichte flossen erste, bis dahin unterdrückte Tränen.
Frank Ollech





















