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Bald abgearbeitet

Montag, 19. April 2010, 08:43 Uhr
In vielen Kommunen des Landkreises Nordhausen sind die Arbeiten, die durch das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung ermöglicht wurden, in vollem Gange. In einer Gemeinde sind sie fast abgeschlossen...


"Das Konjunkturpaket II, das die Bundesregierung aufgelegt hatte, war auch für unsere Gemeinde Hohenstein sehr hilfreich. Dank unserer soliden Finanzpolitik können wir alle Maßnahmen umsetzen und mit den erforderlichen Eigenmitteln kofinanzieren“, zieht der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde, Andreas Gerbothe, eine erste Bilanz. Insgesamt sollen 13 Investitionsmaßnahmen umgesetzt werden, wovon fünf bereits in 2009 realisiert wurden.

Zwei Konjunkturpaketmaßnahmen wurden bereits in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Zum Beispiel wurden im Mehrzweckgebäude Holbach die sanitären Anlagen erneuert und eine behindertengerechte Toilette installiert. Ein Teil der Arbeiten führten Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes aus, um Kosten einsparen zu können. Es war ein gutes Zusammenspiel zwischen der bauausführenden Firma Gropengießer aus Nordhausen und den Bauhofmitarbeitern.

In dem Gebäude sind neben der Freiwilligen Feuerwehr und dem Dienstzimmer der Ortsteilbürgermeisterin auch Räumlichkeiten vorhanden, die von den Holbacher Bürgern für Feiern genutzt werden können. Auch haben die Senioren des Ortsteils hier gute Voraussetzungen für ihre regelmäßigen Zusammenkünfte. Um dem Vereinsleben in Holbach noch besseren Möglichkeiten zu geben, sind neben den Konjunkturpaketmaßnahmen in den Wintermonaten durch den Bauhof zwei ehemalige Einraumwohnungen zu einem neuen Vereinsraum umgebaut worden. Die malermäßige Instandsetzung soll durch die ansässigen Vereine durchgeführt werden. Hier finden nun zum Beispiel die Mitglieder der Gymnastikgruppe oder des Kleintierzüchtervereins wesentlich bessere Möglichkeiten für ihre Arbeit.

Momentan wird zur weiteren Umsetzung des Konjunkturpaketes am kommunalen Kindergarten in Klettenberg gearbeitet, dort wird das Dach saniert. Zeitgleich laufen Sanierungsarbeiten an der Trauerhalle in Holbach. Fenster und eine Nebeneingangstür wurden bereits erneuert, jetzt haben die Arbeiten für eine neue Eingangstreppe begonnen und dann haben die Maler das Sagen.

Weiterhin stehen 2010 die Friedhöfe in Branderode, Liebenrode und Obersachswerfen auf der Agenda. In der Gemeinderatssitzung am 22. April sollen die Auftragsvergaben für die Umgestaltung bzw. Sanierung der Trauerhallen auf den oben genannten Friedhöfen beschlossen werden. Da Obersachswerfen und Liebenrode über verhältnismäßig kleine Trauerhallen verfügen, sollen Nebenräume in die Trauerhalle integriert werden, um so den Trauerfeierlichkeiten einen noch passenderen Rahmen bieten zu können.

Dann steht nur noch eine Konjunkturpaketmaßnahme an und zwar die Neupflasterung der Zuwegung zur Kindertagesstätte im Ortsteil Mackenrode. Diese soll in den Sommerferien umgesetzt werden. Insgesamt stand den Hohensteinern ein Investitionsvolumen von rund 180.000 Euro zur Verfügung und davon 93.000 Euro für den Bereich Bildung und 87.000 Euro für Infrastrukturmaßnahmen.

Zu den Bildern
1. Kita Klettenberg: Die Dachdeckerfirma Steffen Stosiek aus Limlingerode bei der Dachsanierung.
2. In der Trauerhalle Holbach wurden die Fenster und eine Nebeneingangstür komplett erneuert. Bauausführende Firma: Tischlerei Siegbert Lange aus Klettenberg
3. Beginn der Arbeiten zum Neubau der Eingangstreppe
Autor: nnz

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