Zum Fünfundsiebzigsten
Montag, 12. April 2010, 11:56 Uhr
Die Dichterin Sarah Kirsch und die literarische Verarbeitung ihrer verschiedenen Existenzformen in den jeweiligen Orten und Wohnungen wird in Limlingerode gewürdigt. Aus gutem Grund, wie uns Heidelore Kneffel verrät.
Geburtshaus der Dichterin Sarah Kirsch
Das April-Programm 2010 in der Langen Reihe11 widmet sich, wie es Tradition ist, dem Werk der Dichterin Sarah Kirsch, denn es ist ihr Geburtstagsmonat. In diesem Jahr wird die am 16. April 1935 als Ingrid Hella Irmelinde Bernstein in der Langen Reihe 11 in Limlingerode Geborene 75 Jahre.
In dem Prosaband Schwingrasen, in der Deutschen Verlags-Anstalt erschienen, schreibt sie: So viele verschiedene Existenzformen ich hatte vielleicht würde ich gerne noch einmal durch die ihnen zugeordneten Wohnungen gehen ... Ich bewege mich in meinem Leben plan- und zeitlos an der Wirklichkeit hin.
Deshalb durchforschten die Mitglieder des Fördervereins ihre Lyrik und Prosa dahingehend, was sie uns darin bis zum jetzigen Zeitpunkt über ihre verschiedenen Existenzformen entdecken lässt.
Man begibt sich am Samstag, dem 17. 4., ab 14.30 Uhr in ihrem Geburtshaus, der ehemaligen Pfarre, erbaut um 1850, restauriert zum Haus für Lyrik Ende 2002, zu weiteren sechs Lebensorten.
Lesung in Sarah Kirschs Taufkirche
Nach Limlingerode waren das Halberstadt, Halle an der Saale, wo sie sich das Pseudonym Sarah zulegte, da dort das Schreiben begann, dann Ostberlin, Westberlin, Rom, und seit 1983 ist es Tielenhemme. Es begegneten ihr also dörfliches und städtisches Leben, das Einlass in ihr dichterisches Werk fand. Seit 1998 hat die Dichtkunst in Limlingerode ein Zuhause. In dieser Zeit erschienen vier Bücher der Poetin, in denen ihr Geburtsort, den sie in der Literatur oft Winzigerode nennt, auf die eine und andere Form vorkommt.
Es war an der Zeit, die Räume der unteren Etage einem Maler anzuvertrauen und die Hängevorrichtung für die Kunstwerke zu erneuern. Das ist geschehen und die Veranstaltungszimmer strahlen wieder.
Die HausART Nr. XXXI ist der Geburtstagsveranstaltung angepasst, sie zeigt im Salong Musenbundt und im Blauen Flur Collagen, die die Orte und Personen der verschiedenen Existenzformen der Autorin in Wort und Bild vorstellen. Die Präsentation wurde von Heidelore Kneffel gestaltet. In der Bibliothek der Dichterinnen und Dichter hängen farbige Zeichnungen von Karin Kisker, die sie zu Verszeilen Sarah Kirschs schuf.
Die Dichterin beim Signieren ihrer Werke
In den fünf Ausstellungsvitrinen werden weitere Informationen zu ihrer Person und ihren Büchern vermittelt. Es ist ein abwechslungsreicher Nachmittag zu erwarten, zumal man auch Sarah Kirschs musikalische Vorlieben kennen lernt.
Autor: nnzGeburtshaus der Dichterin Sarah Kirsch
Das April-Programm 2010 in der Langen Reihe11 widmet sich, wie es Tradition ist, dem Werk der Dichterin Sarah Kirsch, denn es ist ihr Geburtstagsmonat. In diesem Jahr wird die am 16. April 1935 als Ingrid Hella Irmelinde Bernstein in der Langen Reihe 11 in Limlingerode Geborene 75 Jahre.
In dem Prosaband Schwingrasen, in der Deutschen Verlags-Anstalt erschienen, schreibt sie: So viele verschiedene Existenzformen ich hatte vielleicht würde ich gerne noch einmal durch die ihnen zugeordneten Wohnungen gehen ... Ich bewege mich in meinem Leben plan- und zeitlos an der Wirklichkeit hin.
Deshalb durchforschten die Mitglieder des Fördervereins ihre Lyrik und Prosa dahingehend, was sie uns darin bis zum jetzigen Zeitpunkt über ihre verschiedenen Existenzformen entdecken lässt.
Man begibt sich am Samstag, dem 17. 4., ab 14.30 Uhr in ihrem Geburtshaus, der ehemaligen Pfarre, erbaut um 1850, restauriert zum Haus für Lyrik Ende 2002, zu weiteren sechs Lebensorten.
Lesung in Sarah Kirschs Taufkirche
Nach Limlingerode waren das Halberstadt, Halle an der Saale, wo sie sich das Pseudonym Sarah zulegte, da dort das Schreiben begann, dann Ostberlin, Westberlin, Rom, und seit 1983 ist es Tielenhemme. Es begegneten ihr also dörfliches und städtisches Leben, das Einlass in ihr dichterisches Werk fand. Seit 1998 hat die Dichtkunst in Limlingerode ein Zuhause. In dieser Zeit erschienen vier Bücher der Poetin, in denen ihr Geburtsort, den sie in der Literatur oft Winzigerode nennt, auf die eine und andere Form vorkommt.
Es war an der Zeit, die Räume der unteren Etage einem Maler anzuvertrauen und die Hängevorrichtung für die Kunstwerke zu erneuern. Das ist geschehen und die Veranstaltungszimmer strahlen wieder.
Die HausART Nr. XXXI ist der Geburtstagsveranstaltung angepasst, sie zeigt im Salong Musenbundt und im Blauen Flur Collagen, die die Orte und Personen der verschiedenen Existenzformen der Autorin in Wort und Bild vorstellen. Die Präsentation wurde von Heidelore Kneffel gestaltet. In der Bibliothek der Dichterinnen und Dichter hängen farbige Zeichnungen von Karin Kisker, die sie zu Verszeilen Sarah Kirschs schuf.
Die Dichterin beim Signieren ihrer Werke
In den fünf Ausstellungsvitrinen werden weitere Informationen zu ihrer Person und ihren Büchern vermittelt. Es ist ein abwechslungsreicher Nachmittag zu erwarten, zumal man auch Sarah Kirschs musikalische Vorlieben kennen lernt.



