Ausstellung erklärt Meningokokken
Freitag, 09. April 2010, 10:07 Uhr
Vom 26. April bis zum 21. Mai 2010 thematisiert der Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes in einer Ausstellung die Risiken des Krankheitserregers Meningokokken Typ C. Die Plakate im Foyer des Landratsamtes Nordhausen in der Behringstraße 3 beantworten ausführlich Fragen wie zum Beispiel: Was ist eine Hirnhautentzündung und wie wird sie verursacht? Woran erkenne ich eine Meningokokken-Erkrankung? Warum ist eine Impfung gegen diesen Erreger ratsam? Überfordern Mehrfachimpfungen das Immunsystem?
Meningokokken sind bekapselte Bakterien, die verschiedene Krankheitsbilder auslösen können. Etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung tragen diese Bakterien im Nasenrachenraum, ohne dabei krank zu sein. Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch beim Anhusten, Niesen, aber auch beim Küssen übertragen. Sie heften sich mit Hilfe kleiner Fortsätze an die Schleimhäute des Nasenrachenraumes, wo sie wochen- oder monatelang bleiben können. Vor allem wenn das Immunsystem, etwa durch andere Infektionen geschwächt ist, vermehren sich die Bakterien, durchdringen die Schleimhäute und lösen Hirnhautentzündung und Blutvergiftung aus.
In Deutschland erkranken jedes Jahr bis zu 700 Menschen an einer schweren Meningokokken-Infektion, etwa 175 davon sind durch den Typ C ausgelöst. Einige Fälle werden von Reisenden aus dem europäischen Ausland eingeschleppt. Kinder unter vier Jahren stellen 40 Prozent der Patienten dar. Mit Abstand am häufigsten sind Säuglinge im ersten Lebensjahr betroffen. Auch heute sterben etwa zehn Prozent der Patienten. Neben Säuglingen und Kleinkindern erkranken häufig auch Teenager. Deshalb wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen, dass sich Kinder zwischen einem und 17 Jahren vor Meningokokken Typ C mit einer Impfung schützen. Fragen zu einer möglichen Impfung beantworten Kinder- bzw. Hausärzte. Viele Informationen zu diesem Thema liefert auch die Ausstellung im Landratsamt, die zu den Öffnungszeiten besichtigt werden kann.
Autor: nnzMeningokokken sind bekapselte Bakterien, die verschiedene Krankheitsbilder auslösen können. Etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung tragen diese Bakterien im Nasenrachenraum, ohne dabei krank zu sein. Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch beim Anhusten, Niesen, aber auch beim Küssen übertragen. Sie heften sich mit Hilfe kleiner Fortsätze an die Schleimhäute des Nasenrachenraumes, wo sie wochen- oder monatelang bleiben können. Vor allem wenn das Immunsystem, etwa durch andere Infektionen geschwächt ist, vermehren sich die Bakterien, durchdringen die Schleimhäute und lösen Hirnhautentzündung und Blutvergiftung aus.
In Deutschland erkranken jedes Jahr bis zu 700 Menschen an einer schweren Meningokokken-Infektion, etwa 175 davon sind durch den Typ C ausgelöst. Einige Fälle werden von Reisenden aus dem europäischen Ausland eingeschleppt. Kinder unter vier Jahren stellen 40 Prozent der Patienten dar. Mit Abstand am häufigsten sind Säuglinge im ersten Lebensjahr betroffen. Auch heute sterben etwa zehn Prozent der Patienten. Neben Säuglingen und Kleinkindern erkranken häufig auch Teenager. Deshalb wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen, dass sich Kinder zwischen einem und 17 Jahren vor Meningokokken Typ C mit einer Impfung schützen. Fragen zu einer möglichen Impfung beantworten Kinder- bzw. Hausärzte. Viele Informationen zu diesem Thema liefert auch die Ausstellung im Landratsamt, die zu den Öffnungszeiten besichtigt werden kann.
