Hochwasser: Wirklich vorbei?
Freitag, 03. Januar 2003, 13:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Ist die Hochwassergefahr vorbei? Offiziell scheinbar, denn einige Kommunalpolitiker sprachen bereits den Helfern ihren Dank aus. nnz noch einmal mit einer Zusammenfassung und mit einem verhaltenen Ausblick.
Am schnellsten ging in den vergangenen Stunden der Pegel der Helme zurück. Hier ist nur noch die Warnstufe 2 angesagt. Sollte der Pegel weiter nach unten gehen, dann könnte auch die 1 hergestellt werden. Zweimal hat sich gestern und heute Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt einen Überblick auf der Luft verschafft. Das Innenministerium in Erfurt stellte für Nordthüringen einen Hubschrauber zur Verfügung. Gestern dachte ich nach dem Überfliegen noch, dass uns Windehausen wegschwimmt, heute sieht das alles schon viel besser aus, so Etzrodt gegenüber nnz.
Auch die Teiche in Hainrode haben gehalten, eine Überflutung des Erholungsortes konnte vermieden werden. In Windehausen hat sich die Lage entspannt, hier konnte quasi in letzter Minute eine Katastrophe verhindert werden. Mehrere Zehntausend Sandsäcke wurden in den vergangenen Tagen zu Deichen und Dämmen aufgebaut. Die werden auch erst einmal liegen bleiben, erläutert Etzrodt. Wenn die Temperaturen in den nächsten Tagen nach unten gehen, dann sei die Gefahr zwar erst einmal gebannt, doch die Celsiusgrade könnten auch schnell wieder klettern. Dann würde die Situation der vom vergangenen Montag ähneln.
Entwarnung kann zur Zeit auch für die Zorge gegeben werden. Hier ist der Pegel gleichgeblieben, auch die Beere bringt nicht mehr Wasser ins Tal. Kritisch sieht es allerdings noch zwischen Netzkater und der Auffahrt zum Hufhaus aus.
In den letzten beiden Tagen waren mehr als 1.000 Menschen bereit, ihr Häuser, ihre Grundstücke und vielleicht auch sich selbst gegen die Wassermassen zu schützen. Die meisten von ihnen waren Zivilisten, wie es der Kreisbrandinspektor ausdrückte. Jetzt werden wohl alle erst mal eine große Mütze voll Schlaf nehmen. Und das sei ihnen allen gegönnt.
Autor: nnz
Am schnellsten ging in den vergangenen Stunden der Pegel der Helme zurück. Hier ist nur noch die Warnstufe 2 angesagt. Sollte der Pegel weiter nach unten gehen, dann könnte auch die 1 hergestellt werden. Zweimal hat sich gestern und heute Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt einen Überblick auf der Luft verschafft. Das Innenministerium in Erfurt stellte für Nordthüringen einen Hubschrauber zur Verfügung. Gestern dachte ich nach dem Überfliegen noch, dass uns Windehausen wegschwimmt, heute sieht das alles schon viel besser aus, so Etzrodt gegenüber nnz.Auch die Teiche in Hainrode haben gehalten, eine Überflutung des Erholungsortes konnte vermieden werden. In Windehausen hat sich die Lage entspannt, hier konnte quasi in letzter Minute eine Katastrophe verhindert werden. Mehrere Zehntausend Sandsäcke wurden in den vergangenen Tagen zu Deichen und Dämmen aufgebaut. Die werden auch erst einmal liegen bleiben, erläutert Etzrodt. Wenn die Temperaturen in den nächsten Tagen nach unten gehen, dann sei die Gefahr zwar erst einmal gebannt, doch die Celsiusgrade könnten auch schnell wieder klettern. Dann würde die Situation der vom vergangenen Montag ähneln.
Entwarnung kann zur Zeit auch für die Zorge gegeben werden. Hier ist der Pegel gleichgeblieben, auch die Beere bringt nicht mehr Wasser ins Tal. Kritisch sieht es allerdings noch zwischen Netzkater und der Auffahrt zum Hufhaus aus.
In den letzten beiden Tagen waren mehr als 1.000 Menschen bereit, ihr Häuser, ihre Grundstücke und vielleicht auch sich selbst gegen die Wassermassen zu schützen. Die meisten von ihnen waren Zivilisten, wie es der Kreisbrandinspektor ausdrückte. Jetzt werden wohl alle erst mal eine große Mütze voll Schlaf nehmen. Und das sei ihnen allen gegönnt.
