Ausstellung in Göttingen beschädigt
Dienstag, 06. April 2010, 18:45 Uhr
Unbekannte beschädigten über die Osterfeiertage die Wanderausstellung Zwangsarbeit für den ,Endsieg‘, die momentan in Göttingen gezeigt wurde. Jetzt wird sie vorzeitig beendet. Die Veranstalter verurteilen den Vorfall.
Über die Osterfeiertage wurden in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) sechs Ausstellungsposter der Sonderausstellung Zwangsarbeit für den ,Endsieg‘ – Das KZ Mittelbau-Dora 1943-1945 von bisher unbekannten Tätern durch Schnitte mutwillig beschädigt.
Die Wanderausstellung wurde von der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora konzipiert und informiert anhand zahlreicher Dokumente, Fotos, Erinnerungen und weiterer Quellen über das Konzentrationslager im Südharz zwischen 1943 und 1945. Die Ausstellung im Foyer der SUB war für die Öffentlichkeit frei zugänglich und wurde in Kooperation mit dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen gezeigt.
Die SUB, das Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte und die KZ-Gedenkstätte verurteilen den Vorfall und unterstützen die Polizei bei der Aufklärung. Da die Schäden kurzfristig nicht zu reparieren sind, hat die KZ-Gedenkstätte entschieden, die Ausstellung jetzt vorzeitig zu beenden. Die am 12. Februar 2010 eröffnete Präsentation sollte bis zum 15. April 2010 gezeigt werden.
Autor: nnzÜber die Osterfeiertage wurden in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) sechs Ausstellungsposter der Sonderausstellung Zwangsarbeit für den ,Endsieg‘ – Das KZ Mittelbau-Dora 1943-1945 von bisher unbekannten Tätern durch Schnitte mutwillig beschädigt.
Die Wanderausstellung wurde von der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora konzipiert und informiert anhand zahlreicher Dokumente, Fotos, Erinnerungen und weiterer Quellen über das Konzentrationslager im Südharz zwischen 1943 und 1945. Die Ausstellung im Foyer der SUB war für die Öffentlichkeit frei zugänglich und wurde in Kooperation mit dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen gezeigt.
Die SUB, das Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte und die KZ-Gedenkstätte verurteilen den Vorfall und unterstützen die Polizei bei der Aufklärung. Da die Schäden kurzfristig nicht zu reparieren sind, hat die KZ-Gedenkstätte entschieden, die Ausstellung jetzt vorzeitig zu beenden. Die am 12. Februar 2010 eröffnete Präsentation sollte bis zum 15. April 2010 gezeigt werden.
