Mit allen Kräften gegen das Wasser
Donnerstag, 02. Januar 2003, 14:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Hochwassersituation im Landkreis Nordhausen ist immer noch kritisch. Doch am Nachmittag hatte sich die Lage eine bisschen entspannt. Entwarnung kann aber nicht gegeben werden. nnz mit einem Überblick und weiteren Fotos.
Am Vormittag ist für den Landkreis Nordhausen die Alarmstufe drei ausgelöst worden. Kritisch sieht es vor allem an der Wipper und an der Helme aus (nnz berichtete heute bereits). Vor kurzem wurden in Sundhausen (Helme) 2,64 Meter abgelesen. Das waren 34 Zentimeter über der Meldemarke, erfuhr die nnz aus dem Landratsamt. Am Morgen wurde nur 2,49 gemessen. Trotzdem eine gute Nachricht: Der Pegel ist nicht weiter gestiegen Bei Wipperdorf hatte die Wipper einen Pegelstand von 2,53 Meter erreicht. Die Zorge misst exakt einen Meter.
Kritisch ist die Lage weiterhin in Uthleben. Hier droht die Helme ein Wohngebiet zu überschwemmen. Seit gestern wurden Sandsäcke gefüllt und aufgebaut. Am späten Nachmittag sollen weitere Tausende Säcke nach Uthleben geschafft werden. Nach Informationen der nnz werde alles getan, um die Dämme zu halten.
Seit vielen Stunden ist auch Kreisbrandinspektor Eicht Etzrodt auf den Beinen. Er sah auch die Situation in Hainrode als sehr kritisch an. Wohlgleich hegt er die Hoffnung, dass die bisherigen Barrikaden aus Sandsäcken die Fluten aus den Teichen aufhalten könnte. Trotzdem wollen die Einwohner des Erholungsortes auf ein weiteres Ansteigen der Pegel gewappnet sein.
Mit der Alarmstufe 3 ist es dem Einsatzstab nun möglich, auch zusätzliche Kräfte der Bundeswehr anzufordern. Auch für die Nordhäuser Wehren heißt es momentan weiter: Säcke füllen, absichern, kontrollieren. Es ist wie voriges Jahr, nur sind gegenwärtig die Pegel höher als vor 365 Tagen. Bis Montagabend hatten insgesamt 60 Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Nordhausen-Mitte, Salza und Krimderode 60 Tonnen Kies in Säcke gefüllt, um das Wasser an verschiedenen Stellen in Sundhausen zu bremsen.
Die Barriere aus Säcken ist inzwischen insgesamt einen Kilometer lang. Die Sundhäuser haben sich übrigens rührend um die Kameraden gekümmert, sie sind mit heißen Getränken und Essen an die Einsatzstellen gekommen, sagte der Feuerwehrmann.
Autor: nnz
Am Vormittag ist für den Landkreis Nordhausen die Alarmstufe drei ausgelöst worden. Kritisch sieht es vor allem an der Wipper und an der Helme aus (nnz berichtete heute bereits). Vor kurzem wurden in Sundhausen (Helme) 2,64 Meter abgelesen. Das waren 34 Zentimeter über der Meldemarke, erfuhr die nnz aus dem Landratsamt. Am Morgen wurde nur 2,49 gemessen. Trotzdem eine gute Nachricht: Der Pegel ist nicht weiter gestiegen Bei Wipperdorf hatte die Wipper einen Pegelstand von 2,53 Meter erreicht. Die Zorge misst exakt einen Meter.Kritisch ist die Lage weiterhin in Uthleben. Hier droht die Helme ein Wohngebiet zu überschwemmen. Seit gestern wurden Sandsäcke gefüllt und aufgebaut. Am späten Nachmittag sollen weitere Tausende Säcke nach Uthleben geschafft werden. Nach Informationen der nnz werde alles getan, um die Dämme zu halten.
Seit vielen Stunden ist auch Kreisbrandinspektor Eicht Etzrodt auf den Beinen. Er sah auch die Situation in Hainrode als sehr kritisch an. Wohlgleich hegt er die Hoffnung, dass die bisherigen Barrikaden aus Sandsäcken die Fluten aus den Teichen aufhalten könnte. Trotzdem wollen die Einwohner des Erholungsortes auf ein weiteres Ansteigen der Pegel gewappnet sein.
Mit der Alarmstufe 3 ist es dem Einsatzstab nun möglich, auch zusätzliche Kräfte der Bundeswehr anzufordern. Auch für die Nordhäuser Wehren heißt es momentan weiter: Säcke füllen, absichern, kontrollieren. Es ist wie voriges Jahr, nur sind gegenwärtig die Pegel höher als vor 365 Tagen. Bis Montagabend hatten insgesamt 60 Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Nordhausen-Mitte, Salza und Krimderode 60 Tonnen Kies in Säcke gefüllt, um das Wasser an verschiedenen Stellen in Sundhausen zu bremsen. Die Barriere aus Säcken ist inzwischen insgesamt einen Kilometer lang. Die Sundhäuser haben sich übrigens rührend um die Kameraden gekümmert, sie sind mit heißen Getränken und Essen an die Einsatzstellen gekommen, sagte der Feuerwehrmann.
