nnz-Kurz-News: 29. Dezember 2002
Sonntag, 29. Dezember 2002, 11:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz-Redaktion hat auch an diesem Wochenende wieder die wichtigsten Nachrichten aus Thüringen, Deutschland und der Welt für Sie zusammengestellt.
Strafanzeige wegen Tierquälerei
Der Landestierschutzverband Thüringen hat in diesem Jahr sieben Strafanzeigen wegen Tierquälerei gestellt. Nach der Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz in diesem Jahr werde dem Tierschutz bei den Staatsanwaltschaften und Behörden noch nicht genug Wertschätzung entgegen gebracht, sagte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Harald von Fehr in einem Gespräch mit einer Nachrichtenagentur. Den Tieren werde erst geholfen, wenn Tierquäler für ihre Taten gerade stehen müssen. Bisher würden solche Verfahren zu oft eingestellt, sagte Fehr.
Kirche soll sich öffnen
Die Kirche soll nach Ansicht des katholischen Erfurter Bischofs Joachim Wanke noch offener auch für Nichtchristen werden. Die Kirchenschwellen seien immer noch zu hoch. Viele Menschen scheuen davor zurück. Zu dieser Auffassung kam am Wochenende Bischof Wanke. Die Kirche könne vieles oft nicht verständlich sagen, dass es ankomme, so Wanke. Die Menschen suchten nach Orientierung. Das Traditionsbewusstsein der Kirchen ist für Wanke dabei ein Vorteil: Die Inszenierung ist heute oft wichtiger als die Botschaft. Das sei in der Kirche gerade nicht so.
Schwerer Unfall auf Bundesstraße
Bei einem Verkehrsunfall sind am Samstag auf der Bundesstraße 7 zwischen Eisenach und Creuzburg (Wartburgkreis) drei Menschen schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ein 22- Jahre alter Autofahrer auf regennasser Straße ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort prallte er mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Der Fahrer und zwei Menschen im zweiten Fahrzeug erlitten schwere Verletzungen.
Bundeskanzler wird gelobt
Chinas Ministerpräsident Zhu Rongji hat Deutschland am Sonntag als verlässlichen Partner gelobt. Bei einem Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder in der Großen Halle des Volkes sagte der chinesische Regierungschef, die Beziehungen zu Deutschland seien in der besten Phase ihrer Geschichte. Er dankte Schröder, dass er sein Versprechen eingehalten habe, zur Probefahrt mit dem Transrapid in Schanghai nach China zu kommen.
Kenia hat neuen Präsidenten
Mwai Kibaki wird Kenias Präsidenten Daniel arap Moi nach 24 Jahren Regierungszeit ablösen. Wie ein Sprecher der Wahlkommission am Sonntag in der Hauptstadt Nairobi bestätigte, ist der 71-jährige Kandidat der oppositionellen Nationalen Regenbogenkoalition (NARC) Sieger der Abstimmung vom Freitag. Der Leiter der Wahlbeobachtermission der Europäischen Union (EU), Anders Wijkman, lobte die Wahl als beispielhaft für die gesamte Region.
Ver.di-Chef warnt
Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, hat die Regierung vor einer grundlegende Kehrtwende in der Sozial- und Steuerpolitik gewarnt. In diesem Fall drohe der Regierung ein tief greifender Konflikt mit den Gewerkschaften, sagte Bsirske in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Er reagierte damit auf das jüngste Strategiepapier aus dem Bundeskanzleramt und die Einberufung der Rürup-Kommission zur Reform der Sozialsysteme.
Druck soll erhöht werden
Im Streit um die Wiederaufnahme des nordkoreanischen Atomprogramms wollen die USA den Druck auf das kommunistische Land erhöhen. Wie US-Medien am Samstagabend (Ortszeit) berichteten, hat sich die Regierung von US-Präsident George W. Bush auf einen Plan verständigt, mit dem Pjöngjang durch politische und wirtschaftliche Maßnahmen zum Einlenken bewegt werden soll.
Autor: nnzStrafanzeige wegen Tierquälerei
Der Landestierschutzverband Thüringen hat in diesem Jahr sieben Strafanzeigen wegen Tierquälerei gestellt. Nach der Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz in diesem Jahr werde dem Tierschutz bei den Staatsanwaltschaften und Behörden noch nicht genug Wertschätzung entgegen gebracht, sagte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Harald von Fehr in einem Gespräch mit einer Nachrichtenagentur. Den Tieren werde erst geholfen, wenn Tierquäler für ihre Taten gerade stehen müssen. Bisher würden solche Verfahren zu oft eingestellt, sagte Fehr.
Kirche soll sich öffnen
Die Kirche soll nach Ansicht des katholischen Erfurter Bischofs Joachim Wanke noch offener auch für Nichtchristen werden. Die Kirchenschwellen seien immer noch zu hoch. Viele Menschen scheuen davor zurück. Zu dieser Auffassung kam am Wochenende Bischof Wanke. Die Kirche könne vieles oft nicht verständlich sagen, dass es ankomme, so Wanke. Die Menschen suchten nach Orientierung. Das Traditionsbewusstsein der Kirchen ist für Wanke dabei ein Vorteil: Die Inszenierung ist heute oft wichtiger als die Botschaft. Das sei in der Kirche gerade nicht so.
Schwerer Unfall auf Bundesstraße
Bei einem Verkehrsunfall sind am Samstag auf der Bundesstraße 7 zwischen Eisenach und Creuzburg (Wartburgkreis) drei Menschen schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ein 22- Jahre alter Autofahrer auf regennasser Straße ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort prallte er mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Der Fahrer und zwei Menschen im zweiten Fahrzeug erlitten schwere Verletzungen.
Bundeskanzler wird gelobt
Chinas Ministerpräsident Zhu Rongji hat Deutschland am Sonntag als verlässlichen Partner gelobt. Bei einem Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder in der Großen Halle des Volkes sagte der chinesische Regierungschef, die Beziehungen zu Deutschland seien in der besten Phase ihrer Geschichte. Er dankte Schröder, dass er sein Versprechen eingehalten habe, zur Probefahrt mit dem Transrapid in Schanghai nach China zu kommen.
Kenia hat neuen Präsidenten
Mwai Kibaki wird Kenias Präsidenten Daniel arap Moi nach 24 Jahren Regierungszeit ablösen. Wie ein Sprecher der Wahlkommission am Sonntag in der Hauptstadt Nairobi bestätigte, ist der 71-jährige Kandidat der oppositionellen Nationalen Regenbogenkoalition (NARC) Sieger der Abstimmung vom Freitag. Der Leiter der Wahlbeobachtermission der Europäischen Union (EU), Anders Wijkman, lobte die Wahl als beispielhaft für die gesamte Region.
Ver.di-Chef warnt
Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, hat die Regierung vor einer grundlegende Kehrtwende in der Sozial- und Steuerpolitik gewarnt. In diesem Fall drohe der Regierung ein tief greifender Konflikt mit den Gewerkschaften, sagte Bsirske in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Er reagierte damit auf das jüngste Strategiepapier aus dem Bundeskanzleramt und die Einberufung der Rürup-Kommission zur Reform der Sozialsysteme.
Druck soll erhöht werden
Im Streit um die Wiederaufnahme des nordkoreanischen Atomprogramms wollen die USA den Druck auf das kommunistische Land erhöhen. Wie US-Medien am Samstagabend (Ortszeit) berichteten, hat sich die Regierung von US-Präsident George W. Bush auf einen Plan verständigt, mit dem Pjöngjang durch politische und wirtschaftliche Maßnahmen zum Einlenken bewegt werden soll.
