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Der etwas andere Spaziergang

Donnerstag, 25. März 2010, 11:26 Uhr
Wie veränderten sich nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 das Stadtbild und die Lebensbedingungen der Bevölkerung in Nordhausen? Welche Rolle spielte das Theater als Propagandainstrument? Wo lebten die 80 000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, die in der Region Nordhausen arbeiten mussten? Ein Spaziergang will Antworten finden...


Diese und viele weitere Fragen zu den Entwicklungen in Nordhausen in der Zeit des Nationalsozialismus werden in einem geführten Stadtrundgang thematisiert. Beispielhaft werden dabei konkrete historische Orte und Gebäude, Plätze nationalsozialistischer Selbstinszenierung sowie Stätten der Verfolgung und des Widerstandes aufgesucht und deren zeitgeschichtliche Bedeutung erläutert.

Der Stadtrundgang wurde in Zusammenarbeit von KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und JugendSozialwerk Nordhausen e.V. erarbeitet und im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ gefördert. Das ursprünglich für Schülergruppen konzipierte Projekt wird anlässlich der „Aktionstage Politische Bildung“ einem breiteren Kreis interessierter Nordhäuser Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. An zwei Terminen (14. Mai, 15 Uhr und 15. Mai, 11 Uhr) werden daher öffentliche Stadtrundgänge angeboten.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten (03631/4958-20)
Autor: nnz

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