nnz-online

Abgearbeitet

Mittwoch, 24. März 2010, 17:17 Uhr
Mit ein wenig Verspätung trafen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Fraktionschef Andreas Wieninger (beide SPD) im Europazimmer des Nordhäuser Rathauses ein. Dort tagte am Nachmittag der Hauptausschuss des Stadtrates...


Barbara Rinke und ihr Stellvertreter Matthias Jendricke (SPD) leiden beide an einem Hexenschuss. Nur stellte sich heraus, dass die Hexe den Bürgermeister genauer getroffen habe als die Oberbürgermeisterin. Also leitete Frau Rinke die Sitzung. Die stand zuerst im Zeichen des Aufbegehrens der Ortsteile. Steigerthal, Petersdorf, Herreden und Hesserode wollen Dorfgemeinschaftshäuser etablieren oder verschönern. Die Steigerthaler wollen zudem ihren Festplatz bis zum Jahr 2013 auf Vordermann bringen. Wollen... denn so einfach ist das nicht.

Noch sind diese Vorhaben nicht in den Entwurf des Haushaltes aufgenommen, denn dort werden die Gelder für Investitionen von den Vorhaben, die seit dem vergangenen Jahr laufen. Beispiele sind der Umbaus der Flohburg zu einem Museum oder der Umbau eines Gutshauses zu einem Kindergarten in Bielen. Ebenfalls muss der Neubau eines Ratssitzungssaals mit angeschlossener Bibliothek finanziert werden.

Und eigentlich gehe es den Ortsteilen schon recht gut, war aus der SPD-Fraktion sowie dem dazugehörigen Ausschuss zu hören. Volker Fütterer meinte, dass in Nordhausen einige Vorhaben mitunter halbherzig realisiert werden, damit die Ortsteile blühen.

Fortgesetzt werden soll das Projekt „Jobperspektive 50 plus“ für acht TeilnehmerInnen im Stadtgebiet. Sie seien einerseits für ein sauberes Stadtbild und auch in den Ortsteilen wichtig, andererseits würde den Frauen und Männern mit mehreren Vermittlungshemmnissen eine Perspektive im wahrsten Sinne des Wortes gegeben.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de