Für gleiche Verdienstchancen
Dienstag, 23. März 2010, 12:11 Uhr
Das Frauennetzwerk des Landkreises Nordhausen ist am Donnerstag zur landesweiten Auftaktveranstaltung zum Equal Pay Day in Erfurt dabei. Was das in der Thüringer Landeshauptstadt abgeht, das hat die nnz erfahren...
Der Thüringer Landesfrauenrat organisiert eine Podiumsdiskussion zur Thematik Entgeltgleichheit für Frauen und Männern. Wir wollen Anregungen für unsere Arbeit hier vor Ort gewinnen und den Forderungen an diesem Aktionstag Nachdruck verleihen, sagt Gabriele Kratz, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Nordhausen, die gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nordhausen Stefani Müller und vier weiteren Netzwerkerinnen in die Landeshauptstadt fährt.
Am 26. März laufen zum dritten Equal Pay Day in Deutschland bundesweit zahlreiche Aktionen, um auf die ungleichen Verdienstmöglichkeiten von Frauen und Männern aufmerksam zu machen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig: So arbeiten Frauen häufiger in Branchen mit niedrigerem Lohnniveau und seltener in Führungspositionen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten 2008 69 Prozent der erwerbstätigen Mütter von minderjährigen Kindern in Teilzeit, 16 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor – bei Männern liegt dieser Anteil bei 5 Prozent. Die Chancen, aus einer Teilzeitstelle eine Führungsposition zu erreichen, stehen deutlich schlechter als bei einer Vollzeitbeschäftigung, so Gabriele Kratz.
Das nationale Aktionsbündnis des Equal Pay Day will in diesem Jahr u. a. weiter über die unterschiedlichen Karriere- und Verdienstaussichten in verschiedenen Wirtschaftszweigen informieren und sich für einen flächendeckenden Ausbau der Kindertagesbetreuung einsetzen. Weitere Informationen gibt es auch online unter www.equalpayday.de.
Autor: nnzDer Thüringer Landesfrauenrat organisiert eine Podiumsdiskussion zur Thematik Entgeltgleichheit für Frauen und Männern. Wir wollen Anregungen für unsere Arbeit hier vor Ort gewinnen und den Forderungen an diesem Aktionstag Nachdruck verleihen, sagt Gabriele Kratz, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Nordhausen, die gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nordhausen Stefani Müller und vier weiteren Netzwerkerinnen in die Landeshauptstadt fährt.
Am 26. März laufen zum dritten Equal Pay Day in Deutschland bundesweit zahlreiche Aktionen, um auf die ungleichen Verdienstmöglichkeiten von Frauen und Männern aufmerksam zu machen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig: So arbeiten Frauen häufiger in Branchen mit niedrigerem Lohnniveau und seltener in Führungspositionen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten 2008 69 Prozent der erwerbstätigen Mütter von minderjährigen Kindern in Teilzeit, 16 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor – bei Männern liegt dieser Anteil bei 5 Prozent. Die Chancen, aus einer Teilzeitstelle eine Führungsposition zu erreichen, stehen deutlich schlechter als bei einer Vollzeitbeschäftigung, so Gabriele Kratz.
Das nationale Aktionsbündnis des Equal Pay Day will in diesem Jahr u. a. weiter über die unterschiedlichen Karriere- und Verdienstaussichten in verschiedenen Wirtschaftszweigen informieren und sich für einen flächendeckenden Ausbau der Kindertagesbetreuung einsetzen. Weitere Informationen gibt es auch online unter www.equalpayday.de.
