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nnz-Forum: DGB bleibt Antwort schuldig

Montag, 22. März 2010, 12:57 Uhr
Mit der Rolle des DGB, in persona dessen Kreisvorsitzenden Andreas Wieninger beschäftigt sich ein Leser der nnz. Und er hat eine Karikatur beigesteuert...

Karikatur (Foto: H. Buntfuß) Karikatur (Foto: H. Buntfuß)

In den letzten Monaten und Wochen, kann ich in der hiesigen Online Zeitung „NNZ“ immer wieder lesen, wie von Seiten der ARGE und der Lift gGmbH (siehe Artikel vom 24.02.10, 16:10 Uhr und vom 11.03.10, 12.34 Uhr) über den ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gewerkschaft, Herrn Meyer, hergezogen wird.

Wie man im Artikel vom 24. 02.10 nachlesen kann: (Traurig und wütend macht Müller die Kritik in den Medien, die oft unbegründet sei und oftmals unter die Gürtellinie ging. Zur Kritik des DGB-Vertreters (Wolfgang Meyer) sagte der Geschäftsführer, dass die ARGE die Gewerkschaft angefragt habe. Deren Antwort: Die Aussagen von Herrn Meyer seien nicht die Auffassung der Gewerkschaft, sondern seine persönliche Meinung. An den DGB wurde die Bitte geäußert, Meyer aus dem Beirat abzuberufen. Eine gedeihliche Zusammenarbeit sei auf diesem Niveau einfach nicht mehr möglich).

Solche Aussagen habe ich noch von anderen Systemen im Ohr, wenn jemand nicht mitzieht, wird er kaltgestellt. Hiermit bitte ich Sie Herr Wieninger, um eine aussagekräftige Stellungnahme, zu dieser Affäre, denn wie Herr Meyer in seinen Artikel schreibt, verfügt er über genügend Beweise und Zeugenaussagen.

Schon allein aus diesen Gründen erwarte ich eine Stellungnahme von Ihnen. Es kann nicht sein, dass Sie vor den Angaben des Herrn Meyer die Augen verschließen. Auf der einen Seite verlangt die Gewerkschaft von ihren Mitgliedern und der Bevölkerung, das sie jeden Lohnmissbrauch von Seiten der so genannten „Arbeitgeber“ melden sollen. Zu diesen Zweck stellt man sogar eine kostenlose Telefonhotline zur Verfügung.

Und wenn dann jemand mit konkreten Sachen kommt, wird er abgewimmelt, wie es in diesen Staat so üblich ist. Oder gibt es da vielleicht Probleme mit Ihren Parteigenossen, die ja praktisch die Verantwortung tragen? Ich sage hier nur „Hartz-IV.“ Heute habe ich mir die Haushaltsdebatte im Bundestag angesehen. Es ist mir aufgefallen, dass Redner Ihrer Partei die Regierung angegriffen hat. Es ging um Mindestlöhne, Zeitarbeit, Minijobs, Hartz IV und Bildung, um nur einige Fakten zu nennen.

Der Redner warf der Regierung Versagen vor, nicht zu Unrecht. Ich will hier die Regierung auch nicht verteidigen, aber waren es nicht Ihre Parteigenossen, denen wir das ganze Chaos zu verdanken haben. Als Ihre Partei an der Regierung beteiligt waren, haben sie doch gegen den Mindestlohn gestimmt. Heute da sie in der Opposition sind, spucken Ihre Genossen wieder große Töne.

Sie sollten einmal genau hinschauen, was Ihr Ex-Kanzler für einen sozialen Ruin über Deutschland gebracht hat. Ihre Partei hat mit Sicherheit nicht das Recht andere zu kritisieren. Sie tragen die Hauptschuld an dieser Lage.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: nnz

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