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nnz-Weihnachts-News: 25. 12. 2002

Mittwoch, 25. Dezember 2002, 15:54 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Redaktion der nnz hat die wichtigsten Meldungen die Tages aus Thüringen, Deutschland und der Welt für Sie zusammengestellt. Mit einem Klick auf MEHR sind Sie bestens informiert.


Mann wird vermisst
Die Gothaer Polizei sucht nach einem 45 Jahre alten Mann aus Plaue (Ilm-Kreis). Der 1,94 Meter große Ingolf Müller wird seit dem 21. Dezember vermisst. Er ist schlank, hat ein ovales Gesicht sowie kurze dunkelblonde Haare und trägt eine Brille. Der Vollbartträger ist vermutlich mit dunklen Jeans und einem Anorak bekleidet. Er soll in einem roten Ford Escort mit dem Kennzeichen IK-RY 97 unterwegs sein. Hinweise zu seinem Verbleib nimmt die Polizei in Arnstadt oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Intendant nimmt vorzeitig seinen Hut
Das vorzeitige Ende der Amtszeit von Eisenachs Theaterintendant Johannes Steurich hat in Meiningen für Überraschung gesorgt. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagte Theatersprecher Oliver Spatz der dpa. Die Stadt Eisenach hatte am Montagabend mitgeteilt, dass Steurich zum Jahresende nach acht Jahren vorzeitig aus seinem Amt ausscheiden werde. Auf die geplante Zusammenarbeit zwischen den Theatern Meiningen und Eisenach wirkt sich die Trennung nach Einschätzung von Spatz nicht aus.

Treue auch nach der Landtagswahl
Thüringens Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) will in seiner Partei auch nach der Landtagswahl 2004 weiter politisch aktiv bleiben. „Im Bundesvorstand bin ich über die Legislaturperiode hinaus gewählt, und sehr deutlich gewählt“, sagte der 70 Jahre alte Regierungschef in einem dpa-Gespräch in Erfurt. Den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung werde er weiter behalten. Er werde zudem alles tun, um seinem Nachfolger nicht hereinzureden. Der CDU-Politiker will Thüringen auch nach 2004 treu bleiben.


Thüringer ehrenamtlich aktiv
Jeder dritte Thüringer ist ehrenamtlich in Vereinen, Gewerkschaften, Parteien, Kommunen oder Kirchen aktiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Jena. Bemerkenswert sei der hohe Anteil Jugendlicher. 41 Prozent der Ehrenamtler gehörten der Altersgruppe der 14- bis 20-Jährigen an. Im Auftrag des Sozialministeriums wurden über 5000 Thüringer befragt.


Eisregen schwächt sich ab
Der Eisregen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist nahezu vorbei. „Die Regenfront löst sich zwischen Elbe und Oder auf“, sagte Hans-Jürgen Langner vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch. Dennoch rät der Meteorologe noch zur Vorsicht. Nördlich von Magdeburg und in Ostsachsen steigen die Temperaturen nicht über den Gefrierpunkt. Wärmer ist es bereits in Südthüringen und in der Region Erfurt. Bis zum Wochenende soll sich die Warmluft in ganz Mitteldeutschland ausbreiten.


Papst mischt sich ein
Papst Johannes Paul II. hat in seiner Weihnachtsbotschaft dazu aufgerufen, einen drohenden Krieg im Irak zu verhindern. Alle Menschen guten Willens seien aufgerufen, „den Frieden aufzurichten“. Dies gelte insbesondere im Heiligen Land und im Nahen Osten. Dort gelte es, „das unheilvolle Flackern eines Konflikts, der mit dem Einsatz aller vermeidbar ist, auszulöschen“, sagte er vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom


Soldaten wurden überführt
Die sieben deutschen Soldaten, die am Samstag bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen waren, sind am Mittwoch aus Afghanistan ausgeflogen worden. Die Bundeswehr- Transportmaschine mit ihren sterblichen Überresten wird am Nachmittag (gegen 16 Uhr) auf dem Flughafen Köln-Wahn erwartet. Das bestätigte eine Sprecherin des Verteidigungsministerium am Vormittag in Berlin.


Waffenschmuggel nach Syrien?
Israel prüft nach den Worten von Ministerpräsident Ariel Scharon Informationen, wonach der Irak angeblich versucht, chemische und biologische Waffen durch den Schmuggel nach Syrien zu verbergen. Dem zweiten israelischen Fernsehen sagte Scharon am Dienstag: „Ja, wir erhalten solche Informationen ... Es scheint, als seien einige dieser Waffen nach Syrien transportiert worden, um internationale Inspektionen zu umgehen.“


Mitternachtsmette in Geburtskirche
Mehrere hundert Gläubige haben in der Geburtskirche Jesu in Bethlehem die Mitternachtsmette gefeiert. Am Dienstag kurz vor Mitternacht sagte der lateinische Patriarch Michel Sabbah nach Angaben von Radio Israel vor ausländischen Journalisten, die Zeit sei für Israelis und Palästinenser gekommen, ihre jeweilige politische Führung auszuwechseln. Den Führungspersönlichkeiten in beiden Ländern sei es nicht gelungen, die von ihren Völkern herbeigesehnten Veränderungen zu verwirklichen.
Autor: nnz

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