Blumige Einfahrten in Planung
Montag, 23. Dezember 2002, 11:23 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen soll im Jahr 2004 die zweite Thüringer Gartenschau stattfinden. Wer von außerhalb auf der Straße in die Rolandstadt reinfährt, der sieht statt Blumen nur triste Stadteingänge. Das soll sich ändern, verspricht die Stadtverwaltung und kündigt ein Stadtschmuck-Programm an. Mehr zu den blumigen Aussichten natürlich in Ihrer nnz.
Jeder sieht es, jeder beklagt es zu Recht: Die Nordhäuser Stadteinfahrten sind nicht überall eine Augenweide. Zur Landesgartenschau wird sich das ändern: mit dem 'Stadtschmuck-Programm', kündigte Uwe Patzig vom Amt für Umwelt und Grünordnung, an. Das Stadtschmuck-Programm sei die Begrünungsaktion, die im kommenden Jahr beginne, im Frühjahr 2004 abgeschlossen sei, und auch nach der Landesgartenschau weiter besteht. Die Stadteinfahrten werden dauerhaft aufgewertet, das Erscheinungsbild unserer Stadt wird sich damit relativ schnell zum Positiven ändern, sagte Patzig.
350 Bäume, 15.000 Rosenpflanzen und 120.000 Blumenzwiebeln würden für das Programm bestellt. Die Bäume kämen entweder direkt in den Boden oder in mobile Kübel. Zu diesen Baumkübeln kämen noch rund 20 Körbe aus Weidenmaterial für Pflanzen und 18 sogenannte Blumentürme. Man müsse mit Kübeln arbeiten, da es die unterirdischen Leitungen und Kanäle oft nicht zuließen, direkt über ihnen Bäume zu pflanzen, weil die mit ihren Wurzeln Schaden anrichten könnten. Die Türme und Kübel stellen wir dort auf, wo mit Farbhöhepunkten Akzente gesetzt werden sollen, sagte der Grün-Fachmann.
Schwerpunkte des Stadtschmuck-Programmes seien die Freiherr-vom-Stein-, die Helme- und Hallesche Straße sowie die Parkallee. In der Freiherr-vom-Stein-Straße zum Beispiel steht zwischen Bahnübergang und der Kreuzung mit der Uferstraße kaum ein Baum und kein Strauch, dass wird sich ändern müssen, so Patzig.
Für die Helmestraße – zwischen Marktkauf und Scheunenhof - hat das Amt für Umwelt und Grünordnung Besonderes geplant: Auf der Südseite - neben den Kiesschächten - wollen wir eine Ulmenreihe anlegen. Es wird sicher eine der ersten und längsten Neupflanzungen in Thüringen werden. Mehr als 100 Bäume einer Sorte, die dem Ulmenkäfer widerstehen können, sollen dort gepflanzt werden. Diese sogenannten Resister-Ulmen dürften wegen eines Sorten-Schutzes nur von ausgewählten Baumschulen gehandelt werden.
Für die lange Beton-Mauer gegenüber will man prüfen, ob sie mit Klettergehölzen, zum Beispiel Efeu oder Wilder Wein, versehen werden kann, die an der Betonfläche ranken könnten. Hier müsse man allerdings erst mit dem Eigentümer des Bauwerkes sprechen - ohne dessen Pflanzgestattung dürfe man nichts unternehmen. In der Halleschen Straße ist vor allem der Bereich zwischen Kreuzung mit dem Taschenberg bis zur Einfahrt Thomas-Müntzer-Straße der Schwerpunkt. Auch hier sollen Bäume in Pflanzschalen, Blumenzwiebeln und Rosen die bisher öde Straße beleben. Rosenpflanzen und Blumenzwiebeln sollen ebenfalls die Parkallee zwischen Beethoven-Ring und Altentor-Kreuzung als Schwerpunkt aufwerten.
Zur Vorbereitung des Stadtschmuck-Programmes werde mit allen Grundstückseigentümern entlang der Stadteinfahrten gesprochen, da häufig deren Zustimmung zur Bepflanzung oder zum Aufstellen der Baumkübel erforderlich sei. Wegen der bisher gemachten Erfahrungen bin ich sehr optimistisch, so Uwe Patzig. Für das Schmuckprogramm stellt die Stadt mehrere hunderttausend Euro zur Verfügung.
Autor: nnzJeder sieht es, jeder beklagt es zu Recht: Die Nordhäuser Stadteinfahrten sind nicht überall eine Augenweide. Zur Landesgartenschau wird sich das ändern: mit dem 'Stadtschmuck-Programm', kündigte Uwe Patzig vom Amt für Umwelt und Grünordnung, an. Das Stadtschmuck-Programm sei die Begrünungsaktion, die im kommenden Jahr beginne, im Frühjahr 2004 abgeschlossen sei, und auch nach der Landesgartenschau weiter besteht. Die Stadteinfahrten werden dauerhaft aufgewertet, das Erscheinungsbild unserer Stadt wird sich damit relativ schnell zum Positiven ändern, sagte Patzig.
350 Bäume, 15.000 Rosenpflanzen und 120.000 Blumenzwiebeln würden für das Programm bestellt. Die Bäume kämen entweder direkt in den Boden oder in mobile Kübel. Zu diesen Baumkübeln kämen noch rund 20 Körbe aus Weidenmaterial für Pflanzen und 18 sogenannte Blumentürme. Man müsse mit Kübeln arbeiten, da es die unterirdischen Leitungen und Kanäle oft nicht zuließen, direkt über ihnen Bäume zu pflanzen, weil die mit ihren Wurzeln Schaden anrichten könnten. Die Türme und Kübel stellen wir dort auf, wo mit Farbhöhepunkten Akzente gesetzt werden sollen, sagte der Grün-Fachmann.
Schwerpunkte des Stadtschmuck-Programmes seien die Freiherr-vom-Stein-, die Helme- und Hallesche Straße sowie die Parkallee. In der Freiherr-vom-Stein-Straße zum Beispiel steht zwischen Bahnübergang und der Kreuzung mit der Uferstraße kaum ein Baum und kein Strauch, dass wird sich ändern müssen, so Patzig.
Für die Helmestraße – zwischen Marktkauf und Scheunenhof - hat das Amt für Umwelt und Grünordnung Besonderes geplant: Auf der Südseite - neben den Kiesschächten - wollen wir eine Ulmenreihe anlegen. Es wird sicher eine der ersten und längsten Neupflanzungen in Thüringen werden. Mehr als 100 Bäume einer Sorte, die dem Ulmenkäfer widerstehen können, sollen dort gepflanzt werden. Diese sogenannten Resister-Ulmen dürften wegen eines Sorten-Schutzes nur von ausgewählten Baumschulen gehandelt werden.
Für die lange Beton-Mauer gegenüber will man prüfen, ob sie mit Klettergehölzen, zum Beispiel Efeu oder Wilder Wein, versehen werden kann, die an der Betonfläche ranken könnten. Hier müsse man allerdings erst mit dem Eigentümer des Bauwerkes sprechen - ohne dessen Pflanzgestattung dürfe man nichts unternehmen. In der Halleschen Straße ist vor allem der Bereich zwischen Kreuzung mit dem Taschenberg bis zur Einfahrt Thomas-Müntzer-Straße der Schwerpunkt. Auch hier sollen Bäume in Pflanzschalen, Blumenzwiebeln und Rosen die bisher öde Straße beleben. Rosenpflanzen und Blumenzwiebeln sollen ebenfalls die Parkallee zwischen Beethoven-Ring und Altentor-Kreuzung als Schwerpunkt aufwerten.
Zur Vorbereitung des Stadtschmuck-Programmes werde mit allen Grundstückseigentümern entlang der Stadteinfahrten gesprochen, da häufig deren Zustimmung zur Bepflanzung oder zum Aufstellen der Baumkübel erforderlich sei. Wegen der bisher gemachten Erfahrungen bin ich sehr optimistisch, so Uwe Patzig. Für das Schmuckprogramm stellt die Stadt mehrere hunderttausend Euro zur Verfügung.
