nnz-Forum: Für 5.000 Personen?
Sonntag, 14. März 2010, 16:26 Uhr
Ein Nordhäuser Altstadtbewohner bringt sich in die Diskussion zum Thema Blasiikirchplatz ein. Er hat auch Visionen, wie die Areal künftig aussehen könnte...
Der bisherige Verlauf der Information durch die Stadtverwaltung lässt nicht erkennen was die Aufgabenstellung zum Blasiikirchplatz beinhaltet. Es werden in der Öffentlichkeit keine klaren Aussagen getroffen und somit entsteht eine breite Diskussionsebene in der die Bürger berechtigt beunruhigt sind.
Das ist ihr Recht,denn sie wollen sich in ihrer Stadt wohlfühlen und mit ihren Gedanken an der Gestaltung teilhaben. Aus meinen Erfahrungen ist eine breite Öffentlichkeitsarbeit unter Einbeziehung der Bürger schon vor der Beschließung der Aufgabenstellung unerlässlich.
Allerdings stellt sich es leider anders dar,denn wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Frau Klaans Ausspruch Ein Abrücken von der Grundphilosophie ist nicht möglich drückt da etwas aus! Die Grundphilosophie ist mir nicht bekannt und anderen auch nicht. Warum wird die Aufgabenstellung nicht öffentlich gemacht?
Laut neuester Verlautung soll ein Platz mit einer Kapazität für 5000 Personen für Events geschaffen werden. So eine Platzgröße gehört nicht an die Kirche und in die Altstadt. Für Wochen-,Weihnachstmärkte u. Martinsfeiern braucht man nicht so einen riesigen Platz.Das ist doch grober Unfug!!! Für wen soll
er sein?
Der Petersberg und der August-Bebel-Platz sowie leider das totorganisierte Gehege sind für große Veranstaltungen besser geeignet. Stellen Sie sich 5000 Personen auf der Fläche vor, da steht einiges im Weg, wie das Haus von Herrn Mestmacher,die gesunden Lindenbäume und die Kirche (letzteres ist satirisch zu sehen). Kann es wirklich das Ziel sein die Altstadt abzukoppeln oder möchte man den Platz als Parkplatz nutzen? Den Bürgern wird es jetzt schon suggeriert, denn eigentlich hätten auch noch die Märkte vor der Umgestaltung hier stattfinden können und nicht auf dem Rathausplatz.
Ich habe die Vermutung,dass das Einkaufszentrum nicht realisiert werden kann und somit ergeben sich die Chancen für den Standort einer Stadthalle mit genügend Parkflächen unterirdisch. Sicher wird keine Finanzierung sofort möglich sein, dafür ein geeigneter Standort gefunden. Als Übergangslösung stelle ich mir einen oberflächenverdichteten Parkplatz vor.
Den Blasiiplatz würde ich um das Fachwerkhaus mit kleinen Geschäftshäusern im Altstadtstil umbauen,damit entsteht eine Verbindung zur Altstadt. Nordhäuser bringt Euch ein ,denn Ihr habt ein Recht und die Pflicht bei der Korrektur der Aufgabenstellung einzuwirken.
Peter Laucke, Nordhausen
Autor: nnzDer bisherige Verlauf der Information durch die Stadtverwaltung lässt nicht erkennen was die Aufgabenstellung zum Blasiikirchplatz beinhaltet. Es werden in der Öffentlichkeit keine klaren Aussagen getroffen und somit entsteht eine breite Diskussionsebene in der die Bürger berechtigt beunruhigt sind.
Das ist ihr Recht,denn sie wollen sich in ihrer Stadt wohlfühlen und mit ihren Gedanken an der Gestaltung teilhaben. Aus meinen Erfahrungen ist eine breite Öffentlichkeitsarbeit unter Einbeziehung der Bürger schon vor der Beschließung der Aufgabenstellung unerlässlich.
Allerdings stellt sich es leider anders dar,denn wir werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Frau Klaans Ausspruch Ein Abrücken von der Grundphilosophie ist nicht möglich drückt da etwas aus! Die Grundphilosophie ist mir nicht bekannt und anderen auch nicht. Warum wird die Aufgabenstellung nicht öffentlich gemacht?
Laut neuester Verlautung soll ein Platz mit einer Kapazität für 5000 Personen für Events geschaffen werden. So eine Platzgröße gehört nicht an die Kirche und in die Altstadt. Für Wochen-,Weihnachstmärkte u. Martinsfeiern braucht man nicht so einen riesigen Platz.Das ist doch grober Unfug!!! Für wen soll
er sein?
Der Petersberg und der August-Bebel-Platz sowie leider das totorganisierte Gehege sind für große Veranstaltungen besser geeignet. Stellen Sie sich 5000 Personen auf der Fläche vor, da steht einiges im Weg, wie das Haus von Herrn Mestmacher,die gesunden Lindenbäume und die Kirche (letzteres ist satirisch zu sehen). Kann es wirklich das Ziel sein die Altstadt abzukoppeln oder möchte man den Platz als Parkplatz nutzen? Den Bürgern wird es jetzt schon suggeriert, denn eigentlich hätten auch noch die Märkte vor der Umgestaltung hier stattfinden können und nicht auf dem Rathausplatz.
Ich habe die Vermutung,dass das Einkaufszentrum nicht realisiert werden kann und somit ergeben sich die Chancen für den Standort einer Stadthalle mit genügend Parkflächen unterirdisch. Sicher wird keine Finanzierung sofort möglich sein, dafür ein geeigneter Standort gefunden. Als Übergangslösung stelle ich mir einen oberflächenverdichteten Parkplatz vor.
Den Blasiiplatz würde ich um das Fachwerkhaus mit kleinen Geschäftshäusern im Altstadtstil umbauen,damit entsteht eine Verbindung zur Altstadt. Nordhäuser bringt Euch ein ,denn Ihr habt ein Recht und die Pflicht bei der Korrektur der Aufgabenstellung einzuwirken.
Peter Laucke, Nordhausen
