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Mehr für Sprit, weniger für Klamotten

Samstag, 21. Dezember 2002, 08:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Einmal im Monat veröffentlicht die nnz die Entwicklung des Preisindex in Thüringen. Zwischen Mitte November und Mitte Dezember gab es nur leichte Veränderungen. Die konkreten Zahlen wie immer in Ihrer nnz.


Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Thüringen von Mitte November bis Mitte Dezember 2002 um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 112,3 Prozent (Basis 1995 = 100). Im Vergleich zum Vormonat gab es in Thüringen in fast allen Bereichen ausgeglichene Preisentwicklungen. Abweichend davon wurden für Bekleidung (- 0,9 Prozent) deutliche Preisnachlässe gewährt. Besonders günstig konnte Damenbekleidung (- 1,5 Prozent) erworben werden, z. B. Damen-Kostüme (- 3,9 Prozent), Damen-Mäntel (- 3,4 Prozent) und Damenjacken (- 3,2 Prozent).

Die Bekleidung für Herren wurde um 0,7 Prozent billiger, darunter Herren-Pullover
(- 1,7 Prozent) und Herren-Mäntel (- 1,2 Prozent). Kraftstoff- und Heizölpreise zogen um 0,5 Prozent an. Für Heizöl mussten die Verbraucher 2,8 Prozent mehr bezahlen, für Kraftstoffe 0,4 Prozent. Saisonbedingt stiegen die Preise für Schnittblumen und Topfpflanzen um 4,2 Prozent. Ebenso erhöhten sich die Preise für Beherbergungsdienstleistungen um 2,1 Prozent sowie die Miete für Ferienwohnungen um 7,0 Prozent.

Im Nahrungsmittelbereich erhöhten sich im Vergleich zum Vormonat die Preise durchschnittlich um 0,1 Prozent. Deutliche Preisbewegungen wurden für Gemüse (+ 2,8 Prozent) und Obst (+ 0,6 Prozent) beobachtet. Während sich die Preise für Kopfsalat (+ 30,1 Prozent) und Weintrauben (+ 18,1 Prozent) verteuerten, sanken die Preise für Paprikaschoten (- 10,1 Prozent), Kartoffeln (- 3,8 Prozent), Zitronen (- 5,6 Prozent) und Kiwi (- 4,3 Prozent).

Die Jahresteuerungsrate betrug im Dezember wie bereits im Vormonat 0,9 Prozent. Indexerhöhend wirkten sich die Preissteigerungen für Kraftstoffe und Heizöl aus, die um 8,2 bzw. 5,4 Prozent über dem Vorjahreswert lagen. Weit unter dem Vorjahresniveau wurden Salatgurken (- 48,5 Prozent), Paprikaschoten (- 31,3 Prozent), Schweinefleisch (- 12,0 Prozent) und Putenschnitzel (- 9,7 Prozent) angeboten.

Eine Gesamtübersicht „Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Thüringen“ finden Sie natürlich auch im Netz.
Autor: nnz

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