Aufpeppen in der Altstadt
Donnerstag, 11. März 2010, 17:12 Uhr
In diesem Jahr will die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH (SWG) wieder ein altes Fachwerkhaus in der Gumpertstraße sanieren. Welches die kommunalen Wohnungswirtschafter da im Fokus haben, das hat die nnz erfahren...
Nach der Sanierung der Gebäude des Eine-Welt-Ladens und der Barfüßer Straße 21-22 setzen wir mit der Sanierung der Gumpertstraße 1 unser Engagement in Nordhausens historischer Altstadt fort, sagt die SWG-Geschäftsführerin Carola Franke.
Das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus zählt zu den ältesten erhaltenen Profangebäuden der Stadt und gehört heute der SWG. Durch den jahrelangen Leerstand habe das Gebäude sehr gelitten, sagt Frau Franke. Das Vorderhaus, das unbedingt erhalten bleiben soll, habe die SWG im Vorfeld bereits gesichert und eine bauhistorische Bestandsdokumentation in Auftrag gegeben.
Die entsprechende Dokumentation eines Büros für Bauforschung und Bauschadensanalyse liegt inzwischen vor. Dieses dendrochronologische Gutachten datierte den Hausbau um die Jahre 1643/44. Damit sei das Gebäude eines der ältesten erhaltenen Häuser im Zentrum der Nordhäuser Altstadt, das auch die Stadtbrände des 17. und 18. Jahrhundert überstanden habe, so Frau Franke.
Geplant sei, das Gebäude wieder für Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern, Bad und Dusche und WC herzurichten. Für den Sanitärtrakt ist ein Anbau auf der Hofseite im Gespräch. Im Erdgeschoss könnte sich die SWG wieder einen kleinen Verkaufsladen vorstellen.
Die Fördermittel sind beantragt, der Eigenanteil der SWG für die grundhafte Sanierung des Gebäudes beträgt rund 200.000 Euro, sagte die Geschäftsführerin. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird der angrenzende Innenhof Engelsburg/Kranichstraße wieder hergerichtet.
Autor: nnzNach der Sanierung der Gebäude des Eine-Welt-Ladens und der Barfüßer Straße 21-22 setzen wir mit der Sanierung der Gumpertstraße 1 unser Engagement in Nordhausens historischer Altstadt fort, sagt die SWG-Geschäftsführerin Carola Franke.
Das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus zählt zu den ältesten erhaltenen Profangebäuden der Stadt und gehört heute der SWG. Durch den jahrelangen Leerstand habe das Gebäude sehr gelitten, sagt Frau Franke. Das Vorderhaus, das unbedingt erhalten bleiben soll, habe die SWG im Vorfeld bereits gesichert und eine bauhistorische Bestandsdokumentation in Auftrag gegeben.
Die entsprechende Dokumentation eines Büros für Bauforschung und Bauschadensanalyse liegt inzwischen vor. Dieses dendrochronologische Gutachten datierte den Hausbau um die Jahre 1643/44. Damit sei das Gebäude eines der ältesten erhaltenen Häuser im Zentrum der Nordhäuser Altstadt, das auch die Stadtbrände des 17. und 18. Jahrhundert überstanden habe, so Frau Franke.
Geplant sei, das Gebäude wieder für Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern, Bad und Dusche und WC herzurichten. Für den Sanitärtrakt ist ein Anbau auf der Hofseite im Gespräch. Im Erdgeschoss könnte sich die SWG wieder einen kleinen Verkaufsladen vorstellen.
Die Fördermittel sind beantragt, der Eigenanteil der SWG für die grundhafte Sanierung des Gebäudes beträgt rund 200.000 Euro, sagte die Geschäftsführerin. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird der angrenzende Innenhof Engelsburg/Kranichstraße wieder hergerichtet.

