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Stiftung findet große Anerkennung

Freitag, 20. Dezember 2002, 11:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein Resümee zum Gesamtwerk von der in Nordhausen geborenen Bonner Künstlerin Ilsetraut Glock erschien jetzt in der Fachzeitschrift „KUNST AKTUELL“. Mehr zu diesem Beitrag erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Seit über fünfzig Jahren gehöre sie zu den aktivsten Künstlerinnen unseres Landes, die seit 1959 deutschlandweit und in europäischen Ländern unentwegt ausstelle, beschreibt der Direktor des Rheinischen Landesmuseums in Bonn, Prof. Dr. Zehnder die Künstlerin. Anerkennung findet darüber hinaus auch ihr Engagement in ihrer Geburtsstadt Nordhausen, in der sie 1998 die Stiftung mit dem „Ilsetraut Glock-Grabe-Kunstpreis“ für Künstler und Künstlerinnen in Mitteldeutschland errichtete, ihre Schenkung einer umfangreichen Sammlung von Original-Grafiken aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie die Ernennung zur Ehrenbürgerin durch die Stadt Nordhausen im Jahr 2002.

Im Kunsthaus Meyenburg, als Sitz der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung, ist die städtische Kunstsammlung als ständige Ausstellung „Von Hogarth bis Beuys“ zu sehen. Sie präsentiert die wichtigsten Werke aus der Sammlung der Stiftung, gibt einen Überblick über das grafische Kunstschaffen im 19. und 20. Jahrhundert in Europa. Es werden Werke unterschiedlicher Techniken und Genres der bedeutendsten Künstler – wie Barlach, Slevogt, Max Ernst, Miró und Immendorf – gezeigt, die bewusst gegenübergestellt werden, um die Vielschichtigkeit der Kunststile in dieser kurzen Zeitspanne zu verdeutlichen. Die Werke von Ilsetraut Glock-Grabe bilden einen eigenen Bereich der Sammlung sowie der Ausstellung. Das Kunsthaus Meyenburg ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und jeden letzten Mittwoch im Monat bis 22 Uhr geöffnet.
Autor: nnz

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