Sponsoren für Ritterburg
Donnerstag, 19. Dezember 2002, 12:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Einen durchaus ungewöhnlichen Sponsoringvertrag hat die Landesgartenschaugesellschaft am Vormittag abgeschlossen. Ein Nordhäuser Kreditinstitut denkt damit nach vorn und blickt gleichzeitig zurück. nnz hat die Unterschreiber beobachtet.
Neben vielen anderen Nordhäuser Unternehmen wird sich natürlich auch die Kreissparkasse in das Sponsoring der zweiten Thüringer Gartenschau einbringen. Im Geldhaus am Kornmarkt sind am Vormittag die Unterschriften unter den entsprechenden Vertrag geleistet worden. Mit Hilfe der KSK und der S-Finanzgruppe soll auf dem Petersberg eine Ritterburg gebaut werden. Dahinter verberge sich ein grandioser Kinderspielplatz, der in Deutschland seines Gleichen suche werden, schwärmte LGS-Geschäftsführerin Inge Klann. Bevor es im kommenden Jahr mit dem Bau losgeht, soll zusammen mit den Kindern noch ein passender Name gefunden werden. Ritterburg dient momentan noch als Arbeitstitel.
Aufbauen werde die Burg ein Unternehmen aus der Nähe von Cottbus, dessen Produkte jeweils Unikate seien. Die Burg wird aus Holzschnitzereien, Klettergerüsten, einer mittelalterlichen Stadt sowie maßstabs- und damit kindgerechten Häusern bestehen. Auch ein großer Sandspielplatz soll hinzukommen, alles auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern. Vor allem soll das keine temporäre, sondern eine dauerhafte Investition werden, die auch nach 170 Tagen Landesgartenschau weiter genutzt werden kann.
Und genau unter diesem Blickwinkel habe sich die Kreissparkasse für ihr finanzielles Engagement entschieden, sagte heute Vorstandsvorsitzender Rudolf Mund zur nnz. Wir werden unser Geld in diesem Projekt gut angelegt sehen und hoffen, dass die Burg auch noch im Jahr 2010 genutzt werden kann, so Mund. Das KSK-Engagement wird sich nach nnz-Informationen auf einen fünfstelligen Euro-Betrag belaufen. Dafür bietet die LGS dem Kreditinstitut auch hervorragende Vermarktungsmöglichkeiten, beginnend von Werbeflächen auf dem künftigen LGS-Gelände oder der druckfrischen Broschüre für Reiseveranstalter.
Im kommenden Jahr solle das Bauliche gegessen sein, meinte heute Nordhausens Baudezernent Dietrich Beyse (CDU). Der Schwerpunkt der Arbeit der Gesellschaft werde sich auf Marketing- und Veranstaltungsaktivitäten konzentrieren. 1.000 Events an 170 Tagen müssen unter einen Hut gebracht werden. Hinzu kommt die Koordination mit städtischen Festen: Rolandsfest, Altstadtfest oder Truck- und Countryfestival.
Autor: nnz
Neben vielen anderen Nordhäuser Unternehmen wird sich natürlich auch die Kreissparkasse in das Sponsoring der zweiten Thüringer Gartenschau einbringen. Im Geldhaus am Kornmarkt sind am Vormittag die Unterschriften unter den entsprechenden Vertrag geleistet worden. Mit Hilfe der KSK und der S-Finanzgruppe soll auf dem Petersberg eine Ritterburg gebaut werden. Dahinter verberge sich ein grandioser Kinderspielplatz, der in Deutschland seines Gleichen suche werden, schwärmte LGS-Geschäftsführerin Inge Klann. Bevor es im kommenden Jahr mit dem Bau losgeht, soll zusammen mit den Kindern noch ein passender Name gefunden werden. Ritterburg dient momentan noch als Arbeitstitel.Aufbauen werde die Burg ein Unternehmen aus der Nähe von Cottbus, dessen Produkte jeweils Unikate seien. Die Burg wird aus Holzschnitzereien, Klettergerüsten, einer mittelalterlichen Stadt sowie maßstabs- und damit kindgerechten Häusern bestehen. Auch ein großer Sandspielplatz soll hinzukommen, alles auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern. Vor allem soll das keine temporäre, sondern eine dauerhafte Investition werden, die auch nach 170 Tagen Landesgartenschau weiter genutzt werden kann.
Und genau unter diesem Blickwinkel habe sich die Kreissparkasse für ihr finanzielles Engagement entschieden, sagte heute Vorstandsvorsitzender Rudolf Mund zur nnz. Wir werden unser Geld in diesem Projekt gut angelegt sehen und hoffen, dass die Burg auch noch im Jahr 2010 genutzt werden kann, so Mund. Das KSK-Engagement wird sich nach nnz-Informationen auf einen fünfstelligen Euro-Betrag belaufen. Dafür bietet die LGS dem Kreditinstitut auch hervorragende Vermarktungsmöglichkeiten, beginnend von Werbeflächen auf dem künftigen LGS-Gelände oder der druckfrischen Broschüre für Reiseveranstalter.Im kommenden Jahr solle das Bauliche gegessen sein, meinte heute Nordhausens Baudezernent Dietrich Beyse (CDU). Der Schwerpunkt der Arbeit der Gesellschaft werde sich auf Marketing- und Veranstaltungsaktivitäten konzentrieren. 1.000 Events an 170 Tagen müssen unter einen Hut gebracht werden. Hinzu kommt die Koordination mit städtischen Festen: Rolandsfest, Altstadtfest oder Truck- und Countryfestival.
