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Taschenrechner im Kopf

Dienstag, 17. Dezember 2002, 10:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Berichtete nnz in einem kürzlichen Beitrag über die immensen DM-Bestände, die sich noch in der Öffentlichkeit befinden, ergibt eine Agentur-Meldung, dass das frühere Geld auch noch in anderer Weise eine Vielzahl der Deutschen beschäftigt.


Danach rechnen noch immer drei Viertel der Verbraucher, nämlich 76 Prozent, in Mark und Pfennig. Nur 24 Prozent fühlen sich mit der neuen Währung schon so vertraut, dass sie nicht mehr insgeheim umrechnen müssen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts polis im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Im Vergleich zu einer ähnlichen Erhebung im Mai habe sich die Gewöhnung an den Euro nur um einen Prozentpunkt verbessert. Das neue Geld hat bei den Geschlechtern unterschiedlich schnell Akzeptanz gefunden. Männer denken bereits zu knapp einem Drittel (29 Prozent) nur noch in Euro. Hingegen rechnen vier Fünftel (80 Prozent) der Frauen Preise immer noch in D-Mark um. Junge Menschen tun sich der Umfrage zufolge leichter mit der europäischen Einheitswährung als ältere.

Für die Hälfte (50 Prozent) der 14- bis 19-Jährigen spielt die Mark keine Rolle mehr, und rund ein Drittel (31 Prozent) der Twens denkt nur noch in Euro. Hingegen können nur 21 Prozent der 30- bis 39-Jährigen und 20 Prozent der 40- bis 49-Jährigen auf den Taschenrechner im Kopf verzichten. Am schlechtesten schneiden die 50 bis 59-Jährigen ab, von denen erst ein Sechstel mit dem Euro vertraut ist.
Autor: nnz

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