DRK-Rettungswache am Nordhäuser Taschenberg aufgegeben
Mittwoch, 03. Januar 2001, 12:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Mitarbeiter der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuz müssen noch einige Tage im Gebäude am Taschenberg ausharren. Am neuen Standort in Sundhausen verzögert sich der Innenausbau, der ursprüngliche Umzugstermin Ende des vergangenen Jahres ist bereits geplatzt. Für die Rettungssanitäter und Assistenten eine fast nicht mehr hinnehmbare Situation, denn mit dem Umzug sollen sich die Arbeits- und Einsatzbedingungen für die 14 Mitarbeiter grundlegend ändern. Ob männlich oder weiblich - am Taschenberg gibt es zum Beispiel nur eine Toilette inklusive Dusche. "Zehn Jahre haben unsere Leute hier gehaust, jetzt freuen wir uns auf den Umzug", beschreibt DRK-Geschäftsführer Gerhard Weidt die Situation. Am neuen Standort wird auch die praxisnahe Ausbildung der Rettungs-Assistenten optimaler sein, die DRK-Rettungswache ist seit mehreren Jahren Lehr-Rettungswache, ein Anspruch, dem die Nordhäuser auch in Zukunft gerecht werden wollen.
Die neuen Räumlichkeiten sind nur jedoch nur ein Grund für den Umzug an den Rand der Rolandstadt. Es ist auch die unmittelbare Nähe zur Autobahn A 38 sowie die bessere Erreichbarkeit der Kommunen in östlicher und westlicher Richtung, hier insbesondere nach Wolkramshausen oder in die Goldene Aue. Innerhalb von zwölf Minuten müssen die Rettungskräfte am Ort des Geschehens sein, so sieht es der Gesetzgeber vor. Bislang konnte das nur in 85 Prozent aller Einsätze realisiert werden, so Gerhard Weidt, 95 Prozent müssen es jedoch sein.
Mit dem Auszug der DRK-Rettungswache aus dem Taschenberg wird das Gebäude dann gänzlich leer. Damit steigen auch die Möglichkeiten für den jetzigen Eigentümer - das Bundesvermögensamt - für einen Verkauf. Der neue Standort wird von einem privaten Investor gebaut, der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes mietet die Räume und übergibt sie dem DRK zur Nutzung. Die Verwaltung des DRK wird jedoch in der Halleschen Straße verbleiben.
Autor: psgDie neuen Räumlichkeiten sind nur jedoch nur ein Grund für den Umzug an den Rand der Rolandstadt. Es ist auch die unmittelbare Nähe zur Autobahn A 38 sowie die bessere Erreichbarkeit der Kommunen in östlicher und westlicher Richtung, hier insbesondere nach Wolkramshausen oder in die Goldene Aue. Innerhalb von zwölf Minuten müssen die Rettungskräfte am Ort des Geschehens sein, so sieht es der Gesetzgeber vor. Bislang konnte das nur in 85 Prozent aller Einsätze realisiert werden, so Gerhard Weidt, 95 Prozent müssen es jedoch sein.
Mit dem Auszug der DRK-Rettungswache aus dem Taschenberg wird das Gebäude dann gänzlich leer. Damit steigen auch die Möglichkeiten für den jetzigen Eigentümer - das Bundesvermögensamt - für einen Verkauf. Der neue Standort wird von einem privaten Investor gebaut, der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes mietet die Räume und übergibt sie dem DRK zur Nutzung. Die Verwaltung des DRK wird jedoch in der Halleschen Straße verbleiben.
