Top 1 bis 19
Dienstag, 09. März 2010, 17:05 Uhr
Da ist er nun, der Entwurf des diesjährigen Haushaltes der Kreisverwaltung. Er nennt viele Zahlen sein Eigen, viele Positionen und: Er birgt einigen Sprengstoff in sich. Doch bevor der gezündet werden kann, gab es einige Informationen für die Mitglieder des Kreistages...
Margot Keßler, die Vorsitzende des Kreistages, ist schon seit einiger Zeit der ungekrönte Star einer jeden Sitzung dieses Gremiums. Nach ersten Schwierigkeiten struktureller Natur, sieht Frau Keßler jetzt Ja- und Neinstimmen. Ihre Sprachmelodie klingt wie aus Textbausteinen zusammengesetzt. Die Krönung jedoch ist der Aufruf der Tagesordnungspunkte mit TOP 1 oder TOP 2.
Doch nun zum Bericht des Landrates, der mit dem Erdfall am Salzagraben begann. Ergebnisse der Probebohrungen bei einer Tiefe von neun Meter zeigen eine kompakte Kiesschicht. Nun soll bis auf eine Tiefe von 25 Meter gebohrt werden, um brauchbare Ergebnisse vorzulegen und dann entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Dann wie immer der Bericht zum Arbeitsmarkt, den alle Anwesenden bereits kannten und den die nnz auch schon vor Tagen veröffentlicht hatte. Also alles beim Alten.
Gewählt werden sollte ebenfalls ein Mitglied des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Nordhausen. Die CDU-Fraktion hatte Andreas Kruse aus Steinbrücken vorgeschlagen, der seit heute Mittag 50 Jahre alt ist. Mit 33 Ja- und fünf Neinstimmen wurde Andreas Kruse gewählt und konnte dann im Kreise seiner Familie seinen Geburtstag feiern.
Dann kam der Vergleich zum Kreisumlagenurteil als weiterer TOP zur Beschlussfassung. Über dieses Prozedere hatte die nnz bereits ausführlich berichtet. Joachim Claus wertete nochmals das moderative Gespräch im Thüringer Innenministerium als Ziel erreicht für die Kreisverwaltung. 4,1 Millionen Euro wurden vom Landesverwaltungsamt und vom Innenministerium als korrekt gewertet. Die Summe ist umlagepflichtig, das heißt, die müssen die Kommunen über die bekannten Umlagen aufbringen. Die CDU-Fraktion ließ verlauten, dass sie diesem Vergleich zustimme. Zustimmung auch von der SPD-Fraktion. Ein einstimmiges Votum gab es ebenfalls im Finanzausschuss des Kreistages.
Siegfried Junker (SPD) sprach als Bürgermeister von Görsbach, der diesem Vergleich nur schwer zustimmen kann, weil die Kommunen keine weiteren Lasten schultern könnten. Das musste auch noch einmal Matthias Ehrhold (pl) bekräftigen, der jetzt als Kreisvorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes sprach. Letztlich aber wurde diesem Vergleich bei zwei Enthaltungen zugestimmt.
Ach ja, über den Entwurf für den Kreishaushalt wird später, aber noch heute, in der nnz berichtet.
Autor: nnzMargot Keßler, die Vorsitzende des Kreistages, ist schon seit einiger Zeit der ungekrönte Star einer jeden Sitzung dieses Gremiums. Nach ersten Schwierigkeiten struktureller Natur, sieht Frau Keßler jetzt Ja- und Neinstimmen. Ihre Sprachmelodie klingt wie aus Textbausteinen zusammengesetzt. Die Krönung jedoch ist der Aufruf der Tagesordnungspunkte mit TOP 1 oder TOP 2.
Doch nun zum Bericht des Landrates, der mit dem Erdfall am Salzagraben begann. Ergebnisse der Probebohrungen bei einer Tiefe von neun Meter zeigen eine kompakte Kiesschicht. Nun soll bis auf eine Tiefe von 25 Meter gebohrt werden, um brauchbare Ergebnisse vorzulegen und dann entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Dann wie immer der Bericht zum Arbeitsmarkt, den alle Anwesenden bereits kannten und den die nnz auch schon vor Tagen veröffentlicht hatte. Also alles beim Alten.
Gewählt werden sollte ebenfalls ein Mitglied des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Nordhausen. Die CDU-Fraktion hatte Andreas Kruse aus Steinbrücken vorgeschlagen, der seit heute Mittag 50 Jahre alt ist. Mit 33 Ja- und fünf Neinstimmen wurde Andreas Kruse gewählt und konnte dann im Kreise seiner Familie seinen Geburtstag feiern.
Dann kam der Vergleich zum Kreisumlagenurteil als weiterer TOP zur Beschlussfassung. Über dieses Prozedere hatte die nnz bereits ausführlich berichtet. Joachim Claus wertete nochmals das moderative Gespräch im Thüringer Innenministerium als Ziel erreicht für die Kreisverwaltung. 4,1 Millionen Euro wurden vom Landesverwaltungsamt und vom Innenministerium als korrekt gewertet. Die Summe ist umlagepflichtig, das heißt, die müssen die Kommunen über die bekannten Umlagen aufbringen. Die CDU-Fraktion ließ verlauten, dass sie diesem Vergleich zustimme. Zustimmung auch von der SPD-Fraktion. Ein einstimmiges Votum gab es ebenfalls im Finanzausschuss des Kreistages.
Siegfried Junker (SPD) sprach als Bürgermeister von Görsbach, der diesem Vergleich nur schwer zustimmen kann, weil die Kommunen keine weiteren Lasten schultern könnten. Das musste auch noch einmal Matthias Ehrhold (pl) bekräftigen, der jetzt als Kreisvorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes sprach. Letztlich aber wurde diesem Vergleich bei zwei Enthaltungen zugestimmt.
Ach ja, über den Entwurf für den Kreishaushalt wird später, aber noch heute, in der nnz berichtet.
