Beißende Giftgaswolke über der A 38
Montag, 16. Dezember 2002, 21:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Montag kurz nach 16.00 Uhr: Einsatzfahrzeuge der Polizei und der Feuerwehr zeichnen mit ihrem Blaulicht ein gespenstisches Bild in den Nebel. Sie sind unterwegs zur Bundesautobahn 38 zwischen Werther und Wipperdorf...
Baufirmen hatten auf dem Bauabschnitt, der am Dienstag für den Verkehr freigegeben werden soll, letzte Arbeiten erledigt. Die Absperrung an der Auffahrt war nicht ordnungsgemäß aufgestellt worden und ein ortsunkundiger LKW-Fahrer hatte den Weg auf die neue Autobahn genommen und war bei Großwechsungen auf ein Baustellenfahrzeug gerast. Der LKW, ein Gefahrguttransport, ging sofort in Flammen auf, eine dichte Rauchgaswolke rollt in Richtung der Gemeinde Großwechsungen. Zum Glück alles nur eine angenommene und mit Nebelkörpern und Fackeln simulierte Übungssituation für die Einsatzkräfte. Einen Tag vor der Eröffnung des neuen Autobahnabschnittes überprüften Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei ihre Einsatzdokumente für Unglücksfälle auf der neuen Verkehrsader in der Praxis.
Was einmal am grünen Tisch und in grauer Theorie als Einsatzvarianten erdacht wurde, funktionierte auch in der Praxis. Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt und der Leiter der Polizeidirektion, Polizeidirektor Günther Lierhammer zeigten sich am Ort des Geschehens zufrieden mit dem Ergebnis. Sie lobten insbesondere die Besonnenheit und das taktische Vorgehen der Einsatzkräfte bei der Anfahrt zum Unglücksort und bei den Rettungsmaßnahmen.
Neben 40 Polizeibeamten wurden die Kameraden der Berufsfeuerwehr Nordhausen, der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte und der Gefahrgutzug, dem auch die Kameraden aus Niedersachswerfen angehören, alarmiert. Auch für die Feuerwehren in weiteren Orten, die an der künftigen Trasse der A 38 liegen ertönten die Alarmmelder. Wenn auch heute alles geordnet und nach Plan lief, wollen wir hoffen, dass wir solch ein Inferno nie in Wirklichkeit erleben müssen, so Polizeidirektor Lierhammer im Gespräch mit Rettungskräften im Einsatz vor Ort.
Autor: nnz
Baufirmen hatten auf dem Bauabschnitt, der am Dienstag für den Verkehr freigegeben werden soll, letzte Arbeiten erledigt. Die Absperrung an der Auffahrt war nicht ordnungsgemäß aufgestellt worden und ein ortsunkundiger LKW-Fahrer hatte den Weg auf die neue Autobahn genommen und war bei Großwechsungen auf ein Baustellenfahrzeug gerast. Der LKW, ein Gefahrguttransport, ging sofort in Flammen auf, eine dichte Rauchgaswolke rollt in Richtung der Gemeinde Großwechsungen. Zum Glück alles nur eine angenommene und mit Nebelkörpern und Fackeln simulierte Übungssituation für die Einsatzkräfte. Einen Tag vor der Eröffnung des neuen Autobahnabschnittes überprüften Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei ihre Einsatzdokumente für Unglücksfälle auf der neuen Verkehrsader in der Praxis.Was einmal am grünen Tisch und in grauer Theorie als Einsatzvarianten erdacht wurde, funktionierte auch in der Praxis. Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt und der Leiter der Polizeidirektion, Polizeidirektor Günther Lierhammer zeigten sich am Ort des Geschehens zufrieden mit dem Ergebnis. Sie lobten insbesondere die Besonnenheit und das taktische Vorgehen der Einsatzkräfte bei der Anfahrt zum Unglücksort und bei den Rettungsmaßnahmen.
Neben 40 Polizeibeamten wurden die Kameraden der Berufsfeuerwehr Nordhausen, der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte und der Gefahrgutzug, dem auch die Kameraden aus Niedersachswerfen angehören, alarmiert. Auch für die Feuerwehren in weiteren Orten, die an der künftigen Trasse der A 38 liegen ertönten die Alarmmelder. Wenn auch heute alles geordnet und nach Plan lief, wollen wir hoffen, dass wir solch ein Inferno nie in Wirklichkeit erleben müssen, so Polizeidirektor Lierhammer im Gespräch mit Rettungskräften im Einsatz vor Ort.
