Landräte zu Gast im Arbeitsamt
Montag, 16. Dezember 2002, 18:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum Jahresabschluss waren heute die Landräte Nordthüringens zu einem Arbeitsgespräch in das Arbeitsamt Nordhausen eingeladen. Gemeinsam mit der Direktorin Dr. Simone Simon diskutierten die Landräte Hengstermann (Kyffhäuserkreis), Dr. Henning (Landkreis Eichsfeld) und Claus (Nordhausen) die aktuellen Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Gab es auch Ergebnisse?
Die Direktorin gab einen Überblick zur Entwicklung der Beschäftigungsnachfrage und zeigte die Schwierigkeit bei der Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsprozess auf. Die eingeplanten Mittel für Einstellungshilfen sind in diesem Jahr planmäßig ausgegeben worden, so fiel die Förderung von Arbeitsaufnahmen in den ersten Arbeitsmarkt insgesamt höher aus als im Vorjahr. Vor allem ältere Langzeitarbeitslose und junge Leute nach der Ausbildung konnten dadurch eine Chance erhalten. Weiterhin verwies die Direktorin auf die auch 2002 hohe Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, weiterhin besonders förderbedürftige Arbeitslose in den Beschäftigung schaffenden Maßnahmen auch im kommenden Jahr einzugliedern.
Die Ergebnisse aus der Anwendung des Job-AQTIV -Gesetzes wurden von der Direktorin erläutert. Durch die offensive Kontaktierung der Arbeitsvermittler mit den Unternehmen konnten im Vergleich zu anderen Arbeitsämtern die neuen Instrumente in der Region greifen. Besonders das Mainzer Modell und die Beschäftigung schaffende Infrastrukturmaßnahmen führten in der Region zu zusätzlichen Beschäftigungsaufnahmen. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung in Unternehmen wird nur zögernd in der Wirtschaft angenommen. Hier sieht das Arbeitsamt aber einen wichtigen Faktor, um Entlassungen präventiv vorzubeugen.
Für die Landräte waren die Informationen der Direktorin zur geplanten Arbeitsmarktrefom interessant, von allen Beteiligten werden durch die zu erwartenden Instrumente wichtige Impulse für den Arbeitsmarkt in den folgenden Jahren erwartet.
Autor: nnzDie Direktorin gab einen Überblick zur Entwicklung der Beschäftigungsnachfrage und zeigte die Schwierigkeit bei der Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsprozess auf. Die eingeplanten Mittel für Einstellungshilfen sind in diesem Jahr planmäßig ausgegeben worden, so fiel die Förderung von Arbeitsaufnahmen in den ersten Arbeitsmarkt insgesamt höher aus als im Vorjahr. Vor allem ältere Langzeitarbeitslose und junge Leute nach der Ausbildung konnten dadurch eine Chance erhalten. Weiterhin verwies die Direktorin auf die auch 2002 hohe Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, weiterhin besonders förderbedürftige Arbeitslose in den Beschäftigung schaffenden Maßnahmen auch im kommenden Jahr einzugliedern.
Die Ergebnisse aus der Anwendung des Job-AQTIV -Gesetzes wurden von der Direktorin erläutert. Durch die offensive Kontaktierung der Arbeitsvermittler mit den Unternehmen konnten im Vergleich zu anderen Arbeitsämtern die neuen Instrumente in der Region greifen. Besonders das Mainzer Modell und die Beschäftigung schaffende Infrastrukturmaßnahmen führten in der Region zu zusätzlichen Beschäftigungsaufnahmen. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung in Unternehmen wird nur zögernd in der Wirtschaft angenommen. Hier sieht das Arbeitsamt aber einen wichtigen Faktor, um Entlassungen präventiv vorzubeugen.
Für die Landräte waren die Informationen der Direktorin zur geplanten Arbeitsmarktrefom interessant, von allen Beteiligten werden durch die zu erwartenden Instrumente wichtige Impulse für den Arbeitsmarkt in den folgenden Jahren erwartet.
