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Zum dritten Mal: "Wir melden uns"

Montag, 16. Dezember 2002, 09:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach der Wahl eines neuen CDU-Ortsvorstandes scheint es unter den Mitgliedern weiter zu „brodeln“. In einem neuen Flyer beschäftigen sich die Mittelständler erneut mit dem „Innenleben“ der CDU in der Rolandstadt.


Unter dem Titel „Verpasste Gelegenheiten“ gibt es eine Nachbetrachtung und darin wird konstatiert, dass sich die Mitgliederversammlung intensiver mit dem „2. Flyer“ befasste, als mit der Arbeit des Vorstandes in den zurückliegenden zwei Jahren. Damals sei von destruktiver Kritik mehrfach die Rede gewesen. „Destruktiv ist lateinisch und bedeutet zerstören. Aber was sollte zerstört werden? Es war doch immer die Rede von einer guten Arbeit des alten Vorstandes, welche sich im Innern abspielte“, fragen die Verfasser Göpffarth, Höfer und Kuhfahl. Man werde das Gefühl nicht los, dass diese CDU-Ortsgruppe noch keine Vergangenheitsbewältigung geschafft habe und nicht in der Lage sei, einen Neuanfang zu wagen, heißt es weiter.

Die MIT-ler werden die Arbeit des Ortsvorstandes in den nächsten beiden Jahren beobachten. Am Ergebnis der Arbeit wird sich Michael Rheinländer messen lassen, „wenn er als Bürgermeisterkandidat der CDU ein so hohes und ehrenvolles Amt bekleiden will“, so die Flyer-Autoren.

Mit Aufmerksamkeit haben die Autoren registriert, dass nun Teamarbeit gefragt sei. Das Trio kommt aber zu einem anderen Ergebnis: „Genauer beleuchtet ist aber mehr eine Gleichschaltung des Gedanken- und Redegutes angesagt, wenn man Mitspielen will in dem Reigen derer, die da glauben sie würden etwas gestalten.“ Und dann wird schließlich noch der Vorstand unter die Lupe genommen. „Über zwei der Beisitzer, beides verdiente Funktionäre der CDU, möchte man sich besser nicht äußern, denn sie genießen den Nimbus von Doktoren. Ob diese Senioren ein Gewinn sind für die Parteiarbeit, ist unstrittig. Interessanter sind da schon die beiden Herren Nüßle und Becker. Völlig wertfrei sei dazu erwähnt, dass der eine als Landesvorsitzender der Jungen Union nicht mehr erwünscht war und dem anderen erging es ähnlich, in einer nicht ganz unöffentlichen Firma. Es gibt eben nichts ohne Beigeschmack“, ist zu lesen.

Abschließend werden in dem neuen Flyer auch mehrere Erwartungen an den neuen Vorstand formuliert. Wenn Sie, liebe nnz-Leser, vielleicht jetzt neugierig geworden sind, dann sollten Sie sich die dritte Ausgabe von „Wir melden uns“ besorgen. Das Teil ist ab heute im Nordhäuser Umlauf.
Autor: nnz

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