Was ist teurer, was billiger?
Mittwoch, 03. März 2010, 12:19 Uhr
Monatlich veröffentlichen wir in kurzer und knapper Form, wie sich die Preise in Thüringen entwickelt haben. Mit anderen Worten, was müssen Sie für einen Warenkorb bezahlen? Hier gibt es die Antwort darauf, was teuerer und was billiger geworden ist.
Der Verbraucherpreisindex für Thüringen wies im Februar 2010 einen Indexstand von 106,7 aus (Basis: 2005 = 100). Im Vergleich zum Januar 2010 war das nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Anstieg um 0,2 Prozent. Das Verbraucherpreisniveau lag ebenfalls um 0,2 Prozent höher als vor einem Jahr.
Leichte Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat und auch gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat waren im Februar 2010 für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, im Wohnungsbereich, für Gesundheitspflege, Nachrichtenübermittlung sowie für andere Waren und Dienstleistungen zu verzeichnen.
Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sanken die Preise vergleichsweise zum Januar 2010 durchschnittlich um 0,2 Prozent. Obst, Speisefette und Öle oder Zucker, Marmelade usw. waren im Februar billiger. Dennoch wurden für einzelne Produktgruppen, wie z.B. Gemüse oder Fisch bzw. Fischwaren Preisanstiege von 4,3 bzw. 0,5 Prozent beobachtet. Auch für Brot und Getreideerzeugnisse musste der Verbraucher im Februar 0,3 Prozent mehr bezahlen als im Januar.
Konstante Preise für Strom und Gas sowie leicht sinkende Preise für flüssige Brennstoffe (- 2,8 Prozent) und zentrale Heizung, Fernwärme (- 0,9 Prozent) sorgten u.a. für den Rückgang des Teilindex Wohnen um 0,1 Prozent. Etwas billiger war im Monat Februar das Tanken. Durchschnittlich sanken die Kraftstoffpreise zum Vormonat um 0,4 Prozent. Dabei blieben die Preise für Benzin nahezu unverändert und die Preise für Dieselkraftstoffe waren bis zu 1,8 Prozent billiger.
Die infolge des strengen Winters gestiegene Reparaturbedürftigkeit von Pkw's wirkte sich offenbar auf Preise für Wartung und Reparatur von Privatfahrzeugen aus. Hier stiegen die Preise um 2,2 Prozent.
Der Preisrückgang für den Bereich der anderen Waren und Dienstleistungen lässt sich vor allem auf sinkende Preise für Versicherungsdienstleistungen zurückführen (- 5,9 Prozent).
Autor: nnz/knDer Verbraucherpreisindex für Thüringen wies im Februar 2010 einen Indexstand von 106,7 aus (Basis: 2005 = 100). Im Vergleich zum Januar 2010 war das nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik ein Anstieg um 0,2 Prozent. Das Verbraucherpreisniveau lag ebenfalls um 0,2 Prozent höher als vor einem Jahr.
Leichte Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat und auch gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat waren im Februar 2010 für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, im Wohnungsbereich, für Gesundheitspflege, Nachrichtenübermittlung sowie für andere Waren und Dienstleistungen zu verzeichnen.
Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sanken die Preise vergleichsweise zum Januar 2010 durchschnittlich um 0,2 Prozent. Obst, Speisefette und Öle oder Zucker, Marmelade usw. waren im Februar billiger. Dennoch wurden für einzelne Produktgruppen, wie z.B. Gemüse oder Fisch bzw. Fischwaren Preisanstiege von 4,3 bzw. 0,5 Prozent beobachtet. Auch für Brot und Getreideerzeugnisse musste der Verbraucher im Februar 0,3 Prozent mehr bezahlen als im Januar.
Konstante Preise für Strom und Gas sowie leicht sinkende Preise für flüssige Brennstoffe (- 2,8 Prozent) und zentrale Heizung, Fernwärme (- 0,9 Prozent) sorgten u.a. für den Rückgang des Teilindex Wohnen um 0,1 Prozent. Etwas billiger war im Monat Februar das Tanken. Durchschnittlich sanken die Kraftstoffpreise zum Vormonat um 0,4 Prozent. Dabei blieben die Preise für Benzin nahezu unverändert und die Preise für Dieselkraftstoffe waren bis zu 1,8 Prozent billiger.
Die infolge des strengen Winters gestiegene Reparaturbedürftigkeit von Pkw's wirkte sich offenbar auf Preise für Wartung und Reparatur von Privatfahrzeugen aus. Hier stiegen die Preise um 2,2 Prozent.
Der Preisrückgang für den Bereich der anderen Waren und Dienstleistungen lässt sich vor allem auf sinkende Preise für Versicherungsdienstleistungen zurückführen (- 5,9 Prozent).



