Amtsgeschäfte übergeben
Freitag, 13. Dezember 2002, 14:25 Uhr
Nordhausen/Quedlinburg (nnz). Der Regionalverband Harz hat einen neuen Vorsitzenden. Landrat Joachim Claus (CDU) übergab die Amtsgeschäfte jetzt an...
... den Landrat des Landkreises Quedlinburg, Wolfram Kullik. Er löst damit den bisherigen Vorsitzenden, Landrat Joachim Claus (Landkreis Nordhausen) ab, der künftig die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden wahrnimmt. Der bisherige Stellvertreter des Vorsitzenden, Landrat Thomas Leimbach (Landkreis Aschersleben-Staßfurt), konnte nicht wieder kandidieren, weil er ab dem 1. Januar 2003 im Dienst des Landes Sachsen-Anhalt als Regierungspräsident mit dem Aufbau eines Landesverwaltungsamtes betraut wird.
Kullik dankte dem scheidenden Vorsitzenden und seinem Stellvertreter, in deren Amtszeit eine grundlegende Neuausrichtung des Regionalverbandes fiel. Claus hatte im Oktober 1998 den früheren Landrat des Landkreises Quedlinburg, Dieter Zehnpfund, im Vorsitz abgelöst. Der wichtigste Beschluss betrifft die Neufassung der Satzung. Vereinszweck ist nun die Förderung des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes, des Heimatgedankens sowie der Kunst und Kultur. Der Regionalverband Harz e. V. will diesen Satzungszweck erfüllen, indem er unter anderem die Trägerschaft für die Naturparke im Harz anstrebt, Informationsveranstaltungen durchführt, Informationsmaterialien herausgibt, einen Naturpark- und einen Kulturpreis vergibt und Aktivitäten anderer gemeinnütziger Vereine in den Bereichen Kunst und Kultur unterstützt. Ausführlich informiert dazu ein Faltblatt, das seit Anfang Dezember in der Geschäftsstelle des Regionalverbandes Harz e. V. oder in den Landratsämtern zur Verfügung steht.
Die neue Satzung eröffnet nunmehr auch anderen Personen und Körperschaften die Möglichkeit einer Mitgliedschaft als Fördermitglied (Mindestbeitrag 200 Euro). Gegenwärtig sind allein die Landkreise Aschersleben-Staßfurt, Goslar, Halberstadt, Nordhausen, Osterode am Harz, Quedlinburg, Sangerhausen und Wernigerode Mitglied im Regionalverband Harz.
Die Geschäftsstelle in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg bleibt erhalten. Sie wird aber räumlich verkleinert, verfügt über weniger Personal als noch zu Jahresbeginn und wird seit Juni des laufenden Jahres vom Geschäftsführer Klaus George nebenamtlich geleitet. Dadurch können die aus den Kreishaushalten aufzubringenden Mitgliedsbeiträge ab 2003 halbiert werden. Die Mitgliederversammlung wurde abgeschlossen mit einem kurzen Informationsvortrag zum Ergebnis der mit Förderung des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt erstellten Analyse zum regionalen Entwicklungsprojekt Geopark Harz.
Autor: nnz
... den Landrat des Landkreises Quedlinburg, Wolfram Kullik. Er löst damit den bisherigen Vorsitzenden, Landrat Joachim Claus (Landkreis Nordhausen) ab, der künftig die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden wahrnimmt. Der bisherige Stellvertreter des Vorsitzenden, Landrat Thomas Leimbach (Landkreis Aschersleben-Staßfurt), konnte nicht wieder kandidieren, weil er ab dem 1. Januar 2003 im Dienst des Landes Sachsen-Anhalt als Regierungspräsident mit dem Aufbau eines Landesverwaltungsamtes betraut wird.Kullik dankte dem scheidenden Vorsitzenden und seinem Stellvertreter, in deren Amtszeit eine grundlegende Neuausrichtung des Regionalverbandes fiel. Claus hatte im Oktober 1998 den früheren Landrat des Landkreises Quedlinburg, Dieter Zehnpfund, im Vorsitz abgelöst. Der wichtigste Beschluss betrifft die Neufassung der Satzung. Vereinszweck ist nun die Förderung des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes, des Heimatgedankens sowie der Kunst und Kultur. Der Regionalverband Harz e. V. will diesen Satzungszweck erfüllen, indem er unter anderem die Trägerschaft für die Naturparke im Harz anstrebt, Informationsveranstaltungen durchführt, Informationsmaterialien herausgibt, einen Naturpark- und einen Kulturpreis vergibt und Aktivitäten anderer gemeinnütziger Vereine in den Bereichen Kunst und Kultur unterstützt. Ausführlich informiert dazu ein Faltblatt, das seit Anfang Dezember in der Geschäftsstelle des Regionalverbandes Harz e. V. oder in den Landratsämtern zur Verfügung steht.
Die neue Satzung eröffnet nunmehr auch anderen Personen und Körperschaften die Möglichkeit einer Mitgliedschaft als Fördermitglied (Mindestbeitrag 200 Euro). Gegenwärtig sind allein die Landkreise Aschersleben-Staßfurt, Goslar, Halberstadt, Nordhausen, Osterode am Harz, Quedlinburg, Sangerhausen und Wernigerode Mitglied im Regionalverband Harz.
Die Geschäftsstelle in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg bleibt erhalten. Sie wird aber räumlich verkleinert, verfügt über weniger Personal als noch zu Jahresbeginn und wird seit Juni des laufenden Jahres vom Geschäftsführer Klaus George nebenamtlich geleitet. Dadurch können die aus den Kreishaushalten aufzubringenden Mitgliedsbeiträge ab 2003 halbiert werden. Die Mitgliederversammlung wurde abgeschlossen mit einem kurzen Informationsvortrag zum Ergebnis der mit Förderung des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt erstellten Analyse zum regionalen Entwicklungsprojekt Geopark Harz.
