nnz-Forum: Gut besucht
Dienstag, 02. März 2010, 07:01 Uhr
In der vergangenen Woche hatte der Trägerkreis zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik" geladen. Auch nnz-Leser Harald Buntfuß war der Einladung gefolgt...
"Ich muss sagen, es blieben wenige Stühle unbesetzt. Ja, lieber Leser, es gibt wieder ein neues Volksbegehren, diesmal geht es um eine bessere Familienpolitik, denn was uns die Althaus-Crew hinterlassen hat, kann man nicht als seriöse Familienpolitik bezeichnen. Oder?
So war es auch nicht verwunderlich, dass viele der Zuhörer von Peter Häusler (stellvertretende Vertrauensperson des Volksbegehrens) Erzieherinnen, Lehrerinnen usw. waren. Herr Häusler sprach über die momentan sehr schlechte Lage der nicht nur thüringischen Familienpolitik. Er führte an, welche grundlegende Veränderungen am Familiengesetz gemacht werden müssten.
Nur mit gravierenden Änderungen könne man verhindern, dass immer mehr Familien das Land verlassen. Nicht nur die Familien verlassen Thüringen, nein auch immer mehr Fachpersonal kehrt dem Land den Rücken. Sie werden in Thüringen ausgebildet und gehen dann in Scharen in andere Bundesländer.
Schauen wir uns doch einmal die Bundesministerin für Familie an: Sie hat erst geheiratet, als sie schon Ministerin war. Aber zur Familie gehört etwas mehr, nicht nur ein Ehegatte sondern zum Beispiel auch Kinder und Erfahrung. Und trotzdem, Frau von der Leyen, hatte einen Stall voll Kinder", aber ihre Familienpolitik war sehr zweifelhaft.
Zum Schluss noch ein Wort zu Elke Falley, die diese Veranstaltung organisiert hat: Sie engagiert sich mit ganzem Herzen für die Familienpolitik. Bei ihr merkt man, dass sie mit Herz und Seele bei der Sache ist und nicht nur an ihre Karriere denkt - was bei vielen ihrer Parteigenossen nicht der Fall ist.
Die stellen sich zwar in der Öffentlichkeit hin und schimpfen wie die Rohrspatzen über die schlechten Gesetze, aber im Kreistag verlangen sie dann die Kürzung der Kosten für Unterkunft und Heizung. Oder sie beschäftigen Hartz-IV-Empfänger in nicht erlaubten Bereichen. Ja leider ist es immer noch so, dass die eigene Karriere wichtiger ist und das bei einer Partei, die von sozialer Gerechtigkeit spricht. Oder doch nur faselt?
Harald Buntfuß, Nordhausen
"Ich muss sagen, es blieben wenige Stühle unbesetzt. Ja, lieber Leser, es gibt wieder ein neues Volksbegehren, diesmal geht es um eine bessere Familienpolitik, denn was uns die Althaus-Crew hinterlassen hat, kann man nicht als seriöse Familienpolitik bezeichnen. Oder?
So war es auch nicht verwunderlich, dass viele der Zuhörer von Peter Häusler (stellvertretende Vertrauensperson des Volksbegehrens) Erzieherinnen, Lehrerinnen usw. waren. Herr Häusler sprach über die momentan sehr schlechte Lage der nicht nur thüringischen Familienpolitik. Er führte an, welche grundlegende Veränderungen am Familiengesetz gemacht werden müssten.
Nur mit gravierenden Änderungen könne man verhindern, dass immer mehr Familien das Land verlassen. Nicht nur die Familien verlassen Thüringen, nein auch immer mehr Fachpersonal kehrt dem Land den Rücken. Sie werden in Thüringen ausgebildet und gehen dann in Scharen in andere Bundesländer.
Schauen wir uns doch einmal die Bundesministerin für Familie an: Sie hat erst geheiratet, als sie schon Ministerin war. Aber zur Familie gehört etwas mehr, nicht nur ein Ehegatte sondern zum Beispiel auch Kinder und Erfahrung. Und trotzdem, Frau von der Leyen, hatte einen Stall voll Kinder", aber ihre Familienpolitik war sehr zweifelhaft.
Zum Schluss noch ein Wort zu Elke Falley, die diese Veranstaltung organisiert hat: Sie engagiert sich mit ganzem Herzen für die Familienpolitik. Bei ihr merkt man, dass sie mit Herz und Seele bei der Sache ist und nicht nur an ihre Karriere denkt - was bei vielen ihrer Parteigenossen nicht der Fall ist.
Die stellen sich zwar in der Öffentlichkeit hin und schimpfen wie die Rohrspatzen über die schlechten Gesetze, aber im Kreistag verlangen sie dann die Kürzung der Kosten für Unterkunft und Heizung. Oder sie beschäftigen Hartz-IV-Empfänger in nicht erlaubten Bereichen. Ja leider ist es immer noch so, dass die eigene Karriere wichtiger ist und das bei einer Partei, die von sozialer Gerechtigkeit spricht. Oder doch nur faselt?
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

